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Nordkoreas Diktator Kim Jong-Il gestorben

Der nordkoreanische Machthaber Kim Jong-Il ist im Alter von 69 Jahren während einer Zugfahrt verstorben. Eine Autopsie vom Samstagmorgen ergab als Todesursache Herzversagen. Südkorea versetzte derweil sein Militär in erhöhte Alarmbereitschaft.

Bereits im Jahre 2008, so wird vermutet, erlitt Jong-Il einen Schlaganfall. Gerüchten zufolge war der Autokrat Tabak, Cognac und üppigen Mahlzeiten trotz bestehender Diabetes und Herzschwäche nicht abgeneigt. Dennoch machte der Politiker in letzter Zeit eher einen stabilen Eindruck.

Die nordkoreanischen Medien bezeichneten den Tod von Kim Jong-Il, der 1994 das Amt von seinem Vater Kim Il-sung erbte, als den größten "Trauerfall für unser Volk und Land". Zum Nachfolger wurde bereits Kim Jong-un, der Sohn Jong-Ils, ernannt.


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WebReporter: Baron-Muenchhausen
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Nordkorea, Todesfall, Diktator, Kim Jong-il, Herzversagen
Quelle: www.welt.de

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22 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.12.2011 06:47 Uhr von Win7
 
+72 | -19
 
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Kein: Beileid. Einer der Wenigen, denen man den Tod wünschte.
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19.12.2011 06:50 Uhr von failed_1
 
+35 | -2
 
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Leider handelt es sich um eine "never ending story"

hoffentlich schleicht sich dann doch irgendwo ein Ende ein...
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19.12.2011 07:10 Uhr von Fbnt
 
+45 | -6
 
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@Der_kaiser_von_china: Du weißt aber schon, dass es um nordkorea geht? :D
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19.12.2011 07:10 Uhr von saber_
 
+6 | -7
 
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sonst liest man doch wie in nordkorea propagiert wurde er sei unsterblich und von anderen sternen oder sonstwas... und jetzt stirbt er wie jeder andere mensch auch?


irgendwie komisch... die propagandamaschine rattert wohl auf beiden seiten der grenze ganz ordentlich vor sich her ;)
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19.12.2011 07:16 Uhr von RickJames
 
+6 | -1
 
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I guess he had a Kim Jong Illness: http://www.youtube.com/...
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19.12.2011 07:45 Uhr von DrGonzo87
 
+5 | -6
 
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Mein Beileid an die Angehörigen, verbunden mit der Hoffnung dass diese auch mal Mitleid mit ihrem Volk zeigen.
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19.12.2011 08:48 Uhr von usambara
 
+4 | -3
 
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Nord-Koreas Politik ist sektenartige militaristische Ideologie auf Basis fernöstlicher Tradition des sklavischen Unterwerfens.
http://de.wikipedia.org/...

[ nachträglich editiert von usambara ]
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19.12.2011 09:01 Uhr von Bender-1729
 
+11 | -1
 
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Kim Jong un dürfte sowohl optisch als auch inhaltlich kaum Änderungen mit sich bringen.
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19.12.2011 09:26 Uhr von CoffeMaker
 
+18 | -7
 
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"Während sein Volk hungert .... typischer real gelebter Sozialismus halt. ;) "

LOL gibt es sogar in "demokratisch" regierten Ländern, hat nichts mit der Gesellschaftsordnung sondern mehr mit dem Geschick der Politiker, Leistung der Wirtschaft (und Menschen) sowie inwiefern das Land Sachen besitzt was sehr wertvoll ist.

Davon mal abgesehen, ich bin in der DDR aufgewachsen, Hunger kannte ich dort nicht, den lernte ich erst bei der Wende kennen. Aber schön wenn man immer sehen kann das die Propaganda funktioniert, böser böser Sozialismus :)
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19.12.2011 09:54 Uhr von DjTitan
 
+6 | -1
 
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Auch diktatoren sterben irgendwann mal. Meine Trauer hält sich in Grenzen.

Ich musste heute morgen bei der Nachricht als erstes daran denken, dass ich mal wieder "Team America" gucken müsste :-)
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19.12.2011 10:06 Uhr von architeutes
 
+7 | -0
 
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Für Nachschub ist gesorgt. Vermutlich wird die Trauerfeier so bombastisch ausfallen ,
das sie im Anschluss gleich die nächste Hungersnot nach
sich zieht . Aber Papa hat ja zum Glück einen Clon hinterlassen , der in aller Eile zum General befördert wurde .
Hoffentlich gibt ihn sein Arzt immer die richtigen Pillen , nicht
das er mal durchdreht .
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19.12.2011 10:21 Uhr von McClear
 
+4 | -0
 
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Der große Diktator: ja, er war schon ein gaaaanz großer Diktator.
Sein Aufgabenbereich umfasste die
- die Düngung und Aussaat auf den Feldern
- Fischereiwesen
- technische Entwicklung von Kernwaffen
- Programmierung und Pflege des Red Star Betriebssystems

uff! Ganz schön viele Bereiche!!

Wer sich ernsthaft mit dem Leben und wirken von Kim Jong Il interessiert sollte sich die Doku im ZDF (ZDF Mediathek) ansehen.
Es ist schon sehr interessant, wie sehr dieser kleine Mann von seinem Volk verehrt wurde, trotz Hungersnöte und ständiger Kriegsgefahr. Quasi ein Gott.
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19.12.2011 10:56 Uhr von StadtBursche
 
+1 | -3
 
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Was mich verwundert ist, dass direkt Südkoreas Armee in Alarmbereitschaft versetzt wird und Japan auch direkt seine Militärs befragt. Sollte nicht eigtl. mit dem Tot des Diktators das ganze dort etwas ruhiger werden? Oder ist der Nachfolger, sein jüngster Sohn, eine noch größere Bedrohung?
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19.12.2011 11:21 Uhr von stollebernhard
 
+2 | -3
 
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@coffeMaker: Hunger lerntest Du "bei der Wende" kennen? Deine Krankheit hast Du Dir aber vorher in "der satten Zeit" eingefangen.
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19.12.2011 12:32 Uhr von maexx
 
+0 | -5
 
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ich finde es immer wieder: lustig , wie die allgemeine medienmeinung weitergegen wird.
schon das wort "Brachialdiktatur" das ich heute morgen in einem öffentlich rechtlichen Radiosender gehört habe ist eine Frechheit.
aber so wird Meinung gemacht, und wehe wem der selbst denkt , ganz schlecht fürs system das sind dann gleich Verschwörungstheoretiker.
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19.12.2011 12:32 Uhr von KingPiKe
 
+2 | -0
 
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@StadtBursche: Naja, jetzt hat da erstmal das Militär das sagen, bis sein Sohn wirklich die Macht übernommen hat. Daher dieser Zustand.

Ansosnten habe ich zumindestm al gehört, dass man davon ausgeht bzw hofft, dass der Sohn weltoffener ist, da er auch im Westen studiert und gelebt hat.
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19.12.2011 13:25 Uhr von Alice_undergrounD
 
+0 | -4
 
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north korea: was best korea
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19.12.2011 14:27 Uhr von Dracultepes
 
+3 | -0
 
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Und jetzt dem Rest der Bande nen Kugel in den Kopf.
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19.12.2011 14:45 Uhr von smoke_
 
+6 | -0
 
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@hoenipoenoekel: Was hat Nordkorea eigentlich mit Kapitalismus zu tun? Bedeutet Kapitalismus nicht Vertragsfreiheit und das Recht auf Privateigentum?

In Nordkorea befindet sich so ziemlich alles in Staatsbesitz. Wenn du schön obrigkeitshörig bist, kriegst du vielleicht mal nen Röhrenfernseher in deine mickrige Bude gestellt (sofern du in Pyongyang wohnst), auf dem es natürlich nur Staatsfernsehen zu bestaunen gibt (am besten Diashows vom großen Führer). Wenn du Glück hast, gibts für ein paar Stunden am Tag sogar Strom vom Staat (woher denn sonst?). Der Rest muss für die Beleuchtung der vielen staatsideologischen Monumente reichen. Die musst du stets zu Fuß oder mit der alten U-Bahn aus Ostberlin aufsuchen. Autos gibts in Nordkorea eigentlich kaum welche. Würde dir eh kaum nützen, da du ohne staatliche Erlaubnis dein Gebiet nicht verlassen darfst. Internet oder andere Formen moderner Kommunikation sucht man auch großteils vergebens. Das mag daran liegen, dass der Staat auch diesen Markt nicht zulässt. Wo kämen wir hin, wenn sich die Menschen außerhalb der ideologisch-korrekten Staatsliteratur informieren? Oh nein!

Kapitalismus? HAHA. Du erzählst einen Scheiß, mein Lieber...
Das ist das genaue Gegenteil.
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19.12.2011 18:41 Uhr von radical_west
 
+3 | -2
 
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Hm, das ist je echt ein schlechtes Jahr: für Diktatoren und Despoten! Wer beisst wohl als nächstes ins Gras?
Chavez, Erdogan oder doch Ahmadinejad?
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20.12.2011 01:40 Uhr von Brotmitkaese
 
+2 | -0
 
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Die westliche Welt: hat nicht direkt Angst vor seinem nachvolger selbst, die machen sich eher sorgen darum das sein Jüngster sohn(28Jahre)es nicht schaft das Ganze Millitär hinter sich zu bringen.

Weil wenn der kleine das nicht schaffen sollte, könnte das Millitär selbst, das Ruder übernehmen wollen!

Und wir wissen ja alle, das es nie gut ist wenn Millitär ein Land Regiert!

Kim Jong Il musste schon viel Überzeugungsarbeit leisten um alle Generäle hinter sich zu bringen...

btw haben die auch noch starke "verbündete" nämlich China und Russland^^
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20.12.2011 19:12 Uhr von ElChefo
 
+0 | -1
 
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Brotmitkaese: "hat nicht direkt Angst vor seinem nachvolger selbst, die machen sich eher sorgen darum das sein Jüngster sohn(28Jahre)es nicht schaft das Ganze Millitär hinter sich zu bringen."

Da steckt es im Grunde schon drin:
Die Welt (...nicht nur die Westliche) sorgt sich darum, was der Junior bereit ist, zu tun um den Rest der Chuche-Bande hinter sich zu bekommen.
Gut, es ist nur ein Gerücht, aber die Torpedierung der Cheonan soll ein erster Akt zur Festigung der Autorität seiner späteren Stellung als 4-Sterne-General gewesen sein.

Wenn das stimmt und noch ein paar schlechte Vorzeichen dazu kommen, sprich, der Generalstab nicht direkt loyal sein wird, könnte man sich doch an einem Finger abzählen, das er durch irgendeinen "epischen" Akt seine Führungsstärke beweisen muss. Sei es durch Artilleriebeschuss irgendwelcher eigentlich unwichtigen Inseln oder durch Exekutionen von Dissidenten oder oder oder... (...das Geschichtsbuch ist voll mit Methoden zur Konsolidierung der Macht...)

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