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Kanzlei des Bundespräsidenten Christian Wulff bestätigte kostenlosen Urlaub

Der Bundespräsident Christian Wulff wird derzeit heftig wegen seiner Kontakte zu Unternehmern kritisiert. So soll er einen günstigen Kredit bekommen haben (ShortNews berichtete). Anscheinend soll er sogar noch mehr Vergünstigungen erhalten haben, wie jetzt bekannt wurde. Die Rede ist von kostenlosen Urlauben.

Dies bestätigte eine vom Bundespräsidenten beauftragte Anwaltskanzlei, welche "anhand seiner Aufzeichnungen, seiner Kalender und aller sonst zugänglichen Informationen" seine Termine genauer untersuchen sollte.

Insgesamt geht es um sechs Urlaube, einschließlich der Flitterwochen mit seiner Gattin Bettina Wulff. Die Urlaube fanden in privaten Räumen von Unternehmern statt.


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WebReporter: H311dr1v0r
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Urlaub, Christian Wulff, kostenlos, Kanzlei
Quelle: www.bild.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.12.2011 15:25 Uhr von culturebeat
 
+8 | -4
 
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Was war der Preis dafür? Gibt es wegen solcher freundlicher Zuwendungen immer noch keine Vermögenssteuer in Deutschland?
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19.12.2011 15:38 Uhr von Sir.Locke
 
+2 | -4
 
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und? hier werden wieder sachen interpretiert die einfach nur lächerlich sind. wer von uns hat denn bitte noch keinen urlaub bei freunden und bekannten gemacht? das er unternehmer in seinem freundeskreis hat ist und kann doch wohl nicht wirklich ein problem sein? einige (politiker) tun gerade so als wenn sie die regelungen für zuwendungen aus der wirtschaft und deren besitzern NIE bis zum letzten ausnutzen würden.
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19.12.2011 15:51 Uhr von derSchmu2.0
 
+4 | -1
 
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Neid und Missgunst? Mitnichten...wenn jeder Politiker die Transparenz aufbringen wuerde, die jeder Mitarbeiter seinem Chef gegenueber schon automatisch aufbringen muss, dann waere das Gemecker wegen irgendwelcher Moeglichkeiten nicht so gross...solange dies nicht Preis gegeben wird, wird das immer Futter fuer allerlei Spekulationen sein....gemeinsame Urlaube und beguenstigte Kredite kommen in einem Zusammenhang mit einem derartigen Posten nie gut rueber und lassen Argwohn noch vor Neid aufkommen...selbst, wenn unsereins mal die Finka der Bekanntschaft zum Urlaub nutzen darf, gibts immer ein Dankeschoen dafuer (das gebuehrt schon die Hoeflichkeit)...eben nur in einem anderen Massstab als in diesem Fall...
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19.12.2011 15:55 Uhr von FrankaFra
 
+3 | -2
 
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Belgarath: 1. Ich glaube, es geht um Überlassen, des Hauses, nicht gemeinsamer Urlaub. Das Haus wurde den Wulffs für die Zeit kostenlos zur Verfügung gestellt. Das dürfte kein Beamter annehmen, auch kein Ministerpräsident.

2. Ebenso kann man die eingesparten Zinsen umrechnen, auch diese Übersteigen die Grenze des "annehmbaren Geschenkes"-

3. Obendrein wurde jener Unternehmer, der ihm diese Möglichkeiten gab, auch als Begleitperson für diverse Reisen ausgewählt. Auf diesen Reisen werden durch die Mitreisenden große Geschäfte/Verknüpfungen getätigt.

Nicht den Vorwurf verwässern durch Tales from the Mind oder sonstige Übertragungen auf kleinere Beispiele. Das gelingt nicht, wenn nicht der Beamtenstatus und geltendes Gesetz bezüglich "Geschenken" berücksichtigt wird.
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19.12.2011 15:56 Uhr von Sir.Locke
 
+1 | -0
 
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@derSchmu2.0: zwecks des kredites:

laut satzung ist es wohl nicht geregelt in wie fern der ehepartner dieses offentun muss. von der warte ist die regelauslegung gnadenlos ausgeschöpft worden, aber wenn die möglichkeit besteht...
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19.12.2011 15:58 Uhr von RainerKoeln