Strompreise könnten im Jahr 2012 sinken
Millionen von Stromkunden haben Grund zur Hoffnung. Die zuletzt angekündigten Strompreiserhöhungen könnten zu hoch angesetzt sein. Das sagt jedenfalls der scheidende Präsident der Bundesnetzagentur, Matthias Kurth. Außerdem plant der Deutsche Bundestag ein neues Gesetz.
Das soll verhindern, dass gestiegene Kosten einfach an die Kunden weiter gereicht werden. Die gestiegene Produktivität werde dabei aber nicht berücksichtigt. Sollte das Gesetz tatsächlich beschlossen werden, würden die Verbraucher in Deutschland wohl um rund eine Milliarde Euro entlastet.
Allerdings ist Strom nicht der einzige Preistreiber. Auch beim Energieträger Gas wird es für viele Versorgerkunden ab dem kommenden Jahr deutlich teurer. Nach einer durchschnittlichen Erhöhung um sieben Prozent im Jahr 2011 wollen mehr als zwei Drittel der Gasversorger ab 2012 sogar acht Prozent mehr verlangen.