18.12.11 16:43 Uhr
 811
 

Ägyptisches Unternehmen zeigt wie man CO2-Zertifikate sinnvoll nutzen kann

Die Klimakonferenz in Durban hat keine verbindlichen Klimaschutzziele hervorgebracht, was Umweltschützer stark kritisieren. Eine ägyptische Firma zeigt aber, wie sich Umwelt und Klima auch gewinnbringend schützen lassen. Das Fairtrade-Unternehmen "Sekem" erhielt sogar 2003 den Alternativen Nobelpreis.

Was früher 2.500 Hektar Wüstenboden nördlich von Kairo waren, dient nun zum ökologischen Anbau von Nahrung, Gesundheitsprodukten und Textilien. Für ihr Klimaschutzprojekt erhält die Firma CO2-Zertifikate, welche an westliche Firmen verkauft werden, was sich auf die Preise von Sekem auswirkt.

So kann das Unternehmen Naturhumus billiger verkaufen, so dass Bauern keinen konventionellen Dünger benutzten müssen. Da naturbelassene Böden CO2 binden und weniger Wasser benötigen, werden Klima und Umwelt geschont. Einen Teil des Umsatzes kommt außerdem sozialen Projekten zu Gute.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Again
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Unternehmen, Klima, Umwelt, CO2, Nobelpreis, Emissionsrecht
Quelle: orf.at

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Berlin: Gut gehendes Café muss schließen - Kein Personal zu finden
Urteil: Banken dürfen nur tatsächlich verwendete SMS-TAN berechnen
Doktorvater von Wladimir Putin hat es nun zum Milliardär gebracht

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

1 User-Kommentar Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
11.04.2012 18:37 Uhr von Schwertträger
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Gutes Unternehmen: Schöne Projekte.
Und wenn es sich rechnet, um so besser.

Der Gedanke Wüsten zu begrünen, ist ja durchaus bestechend. Solange genügend Wasser aus Entsalzungsanlagen in der Nähe vorhanden ist, spricht da überhaupt nichts gegen, ja, alles dafür.

Refresh |<-- <-   1-1/1   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Köln: 18-jährige Frau vor U-Bahn geschubst
BAMF: Neue Identitätsprüfungen für Flüchtlingen
Neuer Bond-Film kommt erst im November 2019 in die Kinos


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?