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Ägyptisches Unternehmen zeigt wie man CO2-Zertifikate sinnvoll nutzen kann

Die Klimakonferenz in Durban hat keine verbindlichen Klimaschutzziele hervorgebracht, was Umweltschützer stark kritisieren. Eine ägyptische Firma zeigt aber, wie sich Umwelt und Klima auch gewinnbringend schützen lassen. Das Fairtrade-Unternehmen "Sekem" erhielt sogar 2003 den Alternativen Nobelpreis.

Was früher 2.500 Hektar Wüstenboden nördlich von Kairo waren, dient nun zum ökologischen Anbau von Nahrung, Gesundheitsprodukten und Textilien. Für ihr Klimaschutzprojekt erhält die Firma CO2-Zertifikate, welche an westliche Firmen verkauft werden, was sich auf die Preise von Sekem auswirkt.

So kann das Unternehmen Naturhumus billiger verkaufen, so dass Bauern keinen konventionellen Dünger benutzten müssen. Da naturbelassene Böden CO2 binden und weniger Wasser benötigen, werden Klima und Umwelt geschont. Einen Teil des Umsatzes kommt außerdem sozialen Projekten zu Gute.


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WebReporter: Again
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Unternehmen, Klima, Umwelt, CO2, Nobelpreis, Emissionsrecht
Quelle: orf.at

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1 User-Kommentar Alle Kommentare öffnen

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11.04.2012 18:37 Uhr von Schwertträger
 
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Gutes Unternehmen: Schöne Projekte.
Und wenn es sich rechnet, um so besser.

Der Gedanke Wüsten zu begrünen, ist ja durchaus bestechend. Solange genügend Wasser aus Entsalzungsanlagen in der Nähe vorhanden ist, spricht da überhaupt nichts gegen, ja, alles dafür.

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