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Irak: Letzte US-Soldaten haben Land verlassen

Am heutigen Sonntag verließen die letzten 500 Soldaten der USA den Irak. Diese sind nach Kuwait gefahren. Im Konvoi waren unter anderem Lkws mit Panzern sowie gepanzerte Autos vertreten. Zu beobachten war dies auf CNN, der Sender zeigte Live-Bilder.

Der Regierungschef des Irak, Nuri al-Maliki, bezeichnete den Abzug der Truppen als Erfolg. Die gesetzten Ziele, so al-Maliki, wurden erreicht. Al-Maliki sprach auch von der Etablierung eines "demokratisches Prozesses".

Auf Seiten der USA bleiben nur noch Wachpersonal sowie vermutlich vereinzelt Elitesoldaten. Die amerikanische Regierung hatte ursprünglich vor, einige Tausend Truppenteile als Ausbilder im Irak zu lassen. Die Regierung al-Malikis war aber nicht gewillt, diesen Immunität zu garantieren.


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WebReporter: newsshi
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Irak, Kuwait, Truppenabzug
Quelle: www.nzz.ch

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.12.2011 11:25 Uhr von StadtBursche
 
+18 | -0
 
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Ich bezweifel ernsthaft das alle Truppen auch wieder nach "Hause" kehren.

Vielmehr werden sich doch wohl ein Teil der abgezogenen Truppen dem Kontigent anschliessen müssen der derzeit vor Syrien zusammegezogen wird.

Siehe dazu: http://www.shortnews.de/...
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18.12.2011 11:43 Uhr von HansiHansenHans
 
+27 | -12
 
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typisch amis: einmarschieren wie ein elefant, einen scherbenhaufen hinterlassen und einfach abhauen. es können ja andere aufräumen...
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18.12.2011 13:17 Uhr von TausendUnd2
 
+14 | -2
 
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Die hundertausende von den USA bezahlte Söldner bleiben jedoch da.
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18.12.2011 13:19 Uhr von Lyko
 
+6 | -2
 
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Die westlichen Militärs sollten begreifen, dass ein Krieg gegen ein arabisches Land nicht das gleiche ist, wie gegen ein westliches.

Im 2 Weltkrieg war es schwer in ein Land zu gelangen, jedoch einfach dort zu bleiben bzw abzuziehen.
Im Krieg gegen die arabischen Länder ist es genau umgekehrt.
Die schlachten werden schnell für sich entschieden aber das Land wird unruhig.

Die Amerikaner bringen eine neue Welt mitsich, eine neue Kultur, Religion und Weltanschauung.
Für uns Deutsche war dies nach dem Krieg nicht fremd. Für die Araber schon !

Ich bezweifel das dies gut ist.
Kriege werden weiterhin geführt, jedoch werden die Amerikaner (und andere Nato-Staaten) wohl keinen Sinn mehr darin sehen, die Truppen dort zu Stationieren um für Ruhe zu sorgen.
Ist die Armee des Gegner geschlagen und die Regierung gestürzt, wird man wohl verschwinden.

1. Günstiger
2. Lässt sich das Land eh nicht stabilisieren
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18.12.2011 13:51 Uhr von CrazyTitan
 
+8 | -1
 
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und ich möchte: bezweifeln, dass es dem großteil der befölkerung jetzt besser geht als unter hussein. klar war er ein schrecklicher diktator aber jetzt herrscht mehr oder weniger bürgerkrieg, auch nicht besser.
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18.12.2011 13:59 Uhr von face
 
+3 | -2
 
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es hat nur einen Sinn sammeln für den Iran...
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18.12.2011 14:33 Uhr von KifKif
 
+1 | -1
 
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@ Lyko: 1. Spielt Geld keine Rolle, das müsste jetzt auch jedem klar sein.

2.Hat man auch nicht vor das Land zu stabilisieren, es geht nur ums Öl.

Was meinst du denn warum niemand was in Syrien unternimmt, dort werden die Menschen zu tausenden abgeschlachtet von der eigenen Regierung.

Aber leider hat Syrien nun mal kein Öl
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18.12.2011 14:57 Uhr von Against_All_Odds
 
+2 | -1
 
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@KifKif: Wer sagt denn das dort die MEnschen zu tausenden abgeschlachtet werden? ICh sehe immer nur verwackelte Handybilder die nichts aber auch gar nichts beweisen. Syrien ist nur ein großer Unterstützer der Hezbollah im Libanon. Nein, in Syrien geht es nicht um das Öl, es geht einfach nur darum sich den Rücken freizuhalten wenn der Iran angegriffen wird.
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18.12.2011 16:21 Uhr von FellatioShot
 
+2 | -1
 
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Wie ein Vampir. Wie ein Vampir. Andere töten, um sich selbst am Leben zu halten.

"Das US-Militär ist der größte Käufer und Verbraucher von Erdöl weltweit. Im Oktober 2006 verbrauchte es knapp 365.000 Barrel Öl am Tag, was ungefähr dem Energieverbrauch Griechenlands entspricht" Quelle: http://de.wikipedia.org/...

[ nachträglich editiert von FellatioShot ]
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18.12.2011 18:17 Uhr von TheInfamousGerman
 
+2 | -1
 
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@Minipet: Quelle?
Fakten bitte.
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18.12.2011 20:02 Uhr von xCheGuevarax
 
+2 | -0
 
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14 Tage Urlaub: In der Heimat, anschliessend werden die Iraner, Syrer, oder ein anderes Volk "befreit".
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18.12.2011 22:31 Uhr von WiKaBot
 
+1 | -0
 
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Geschlagen, geschunden, zertrümmert … Abzug: So könnte man es auch bezeichnen. Die Zahlen der irakischen Opfer schwanken ziemlich, offiziell nur 25.000, andere Quellen gehen von bis zu über einer Million toter Iraker aus. Ist das Grund zu feiern? Niemand fragte eben diese toten Iraker, ob sie nicht auch gewillt gewesen wären unter einem Despoten wie Saddam vielleicht noch einige Jahrzehnte gelebt zu haben. Diese Entscheidung haben die Amerikaner ihnen abgenommen.

Wer sich dazu einmal die Kehrseite der Medaille ansehen möchte, der muss nur mal um 180 Grad versetzt dazu denken … hier ein feiner Aufsatz zu dieser„Terror-Erzwingungs-Politik“ wie die USA sie inzwischen zum Weltheilmittel erklärt hat …

http://qpress.de/... • da sollte man sich fragen was richtig und falsch ist.
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19.12.2011 15:37 Uhr von Enki77
 
+1 | -0
 
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@Minipet: Es gibt wohl streit um die Zahl der zivilen Toten im Irak, die sueddeutsche hat das recht ausführlich aufgeführt.

http://www.sueddeutsche.de/...

Auch wenn viele Zivilisten im Irakkrieg gestorben sind und auch noch darunter leiden, so ist das nicht vergleichbar mit dem was Saddam angerichtet hat.
http://www.trend.infopartisan.net/...

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