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Nordkorea: Nahrungshilfe statt Urananreicherung

Nordkorea hat sich für einen Stopp seiner Urananreicherung entschlossen. Im Gegenzug erhält das arme Land Nahrungshilfe aus den USA. Das berichten US-amerikanische Medien. Offiziell sind diese Meldungen nicht kommentiert worden. Bis zu 240.000 Tonnen Hilfsgüter werden genannt.

Das Ende der Urananreicherung ist eine Bedingung der Vereinigten Staaten für die Weiterführung der Sechs-Parteien-Gespräche. In diesen wird über das Atomwaffenprogramm Nordkorea verhandelt. Vor etwa zwei Jahren hat das kommunistische Land die Gespräche abgebrochen.

Einig wurde man sich am Donnerstag sowie am Folgetag in Peking. Beteiligt war Robert King, der Sondergesandte der Vereinigten Staaten für Menschenrechte auf der Nordhälfte der koreanischen Halbinsel, sowie Ri Kun vom Außenministerium Nordkoreas.


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WebReporter: newsshi
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Hilfe, Nordkorea, Nahrungsmittel, Urananreicherung
Quelle: www.abendblatt.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.12.2011 11:25 Uhr von artefaktum
 
+7 | -1
 
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Das man mit so was Atomwaffen wiederum attraktiv macht, daran denkt wohl keiner. Nordkorea wird ja den Teufel tun, in Zukunft auf Kernwaffen zu verzichten, so lange man mit freiwilligen Beschränkungen in diesem Bereich Vorteile (hier Nahrungslieferungen) für sich rausschlagen kann.
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18.12.2011 11:45 Uhr von Pils28
 
+2 | -0
 
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Jop, das Verzögern ihrer nuklearen: Bestrebungen war schon immer der Exportschlager. Somit bringen Kernwaffen Frieden und großzügige Spenden.
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18.12.2011 11:51 Uhr von culturebeat
 
+1 | -7
 
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Nordkorea denkt viel zu kurzfristig: Ebenso wie irgendwelche Länder in Afrika, in denen Hungersnot herrscht und tausende Menschen verhungern, könnte Nordkorea durch den ernsthaften Einstieg ins Atomgeschäft ein dauerhaftes Druckmittel haben um an Nahrung zu kommen.

Darauf zu verzichten für ein paar Hunderttausend Tonnen Essen ist einfach dumm. Nordkorea sollte die Urananreicherung wieder starten, bevor die Hilfslieferungen aufgebraucht sind und zumindest ein paar Atombomben und Raketen fertig stellen. Dann wird Nordkorea dauerhaft mit allem versorgt, was es braucht.
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18.12.2011 12:09 Uhr von artefaktum
 
+12 | -1
 
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@Mister-L: "Lasst sie doch in ihrem geliebten Land verhungern."

Wie kommst du darauf, dass der Großteil der Bevölkerung dieses Regime liebt?
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18.12.2011 12:20 Uhr von quade34
 
+1 | -1
 
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Die Menge der: Hilfsgüter reicht für 3 Monate die riesige Armee zu versorgen. Es sollte sich keiner einbilden, dass die Normalbürger davon etwas sehen.
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18.12.2011 12:26 Uhr von quade34
 
+1 | -2
 
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mister L: Sie lieben ihr Land genauso wie die DDR Bürger, die immer zu 99,99 % die SED wählten. In allen Diktaturen ist der Zwang und die Unausweichlichkeit der Grund für die Anpassung der unterdrückten Menschen.

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