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Urteil: Enttäuschende Surfgeschwindigkeit berechtigt zur Kündigung des Providers

DSL-Provider werben gerne mit hohen Surfgeschwindigkeiten. Doch in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen finden Verbraucher regelmäßig den Hinweis, dass die tatsächlich erreichbaren Down- und Uploadraten durch die technischen Gegebenheiten vor Ort limitiert sind.

Einen Kunden in Bayern hielt dies dennoch nicht davon ab, sich auf die Werbung zu berufen und er kündigte seinem Provider vor Ablauf des 24-Monate-Vertrages mit der Begründung, die versprochene Bandbreite werde nicht erreicht. In einem Rechtsstreit gab das Amtsgericht Fürth dem Internetnutzer nun prompt recht.

Laut Urteil kann Kunden nicht der volle Kaufpreis abverlangt werden, wenn die volle Bandbreite überhaupt nicht lieferbar ist. Der Mangel stelle eine erhebliche Pflichtverletzung dar und die AGB benachteilige einseitig die Verbraucher. Dem Internetnutzer stehe daher ein außerordentliches Kündigungsrecht zu.


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WebReporter: Baron-Muenchhausen
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Internet, Urteil, Kündigung
Quelle: www.focus.de

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17.12.2011 15:06 Uhr von Hodenbeutel
 
+1 | -1
 
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Hoffentlich ein Grund für die Anbieter das Netz etwas auszubauen, ich habe zwar Glück und erreiche die versprochenen 50mb/s meist (+/- 10mb abweichung bei geschwindigkeitstests), aber vorallem wenn ich etwas abgelegen wohnende verwante und bekannte besuche merke ich schnell den unterschied wenn das DSL 16.000 mit ner Downloadrate von 2-3mb/s lädt oder ich auf dem Handy kein 3g mehr habe...
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17.12.2011 15:11 Uhr von Borgir
 
+6 | -1
 
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sehr gute News: sehr informativ und ich werde mich am Montag direkt mal beim Anwalt schlau machen, wie das hier ausschaut. Ich zahle für 6.000 und bekommen höchstens 2.300. Laut 1und1 (hier kann ich´s ja schreiben :-) ) ist das halt eben so, können sie nichts dagegen tun. Ich check das direkt mal :-)

Besten Dank für die News.
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17.12.2011 15:28 Uhr von Ma-hatma-Pech
 
+17 | -0
 
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SIND BETRÜGER OHNE ENDE!!!!!
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17.12.2011 15:30 Uhr von Borgir
 
+5 | -0
 
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@Ma-hatma-Pech: Ganz genau. Deshalb kommt mir diese News ganz recht, Mail ist mit Verweis auf das Gerichtsurteil und einer Aufforderung sich mir gegenüber zu äußern schon raus. Mal sehen was da passiert.
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17.12.2011 15:42 Uhr von Lichqueen
 
+4 | -0
 
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...Gut so! :)
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17.12.2011 15:45 Uhr von rubberduck09
 
+3 | -0
 
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In der News fehlen Infos: Nämlich: Wie arg ist denn die Leistung abgewichen? 16MBit/s verkaufen und max. 6 liefern ist meiner Meinung nach nicht OK, aber bis 10 runter sollte tolerabel sein - technisch bedingt geht halt ned mehr (Kabel -> T-Com)

Bevor man hier schlüsse zieht: Diese Info wäre schon relevant. Ist wie 6MBit/s bestellen und 768kBit/s kriegen -> geht ned.
aber Sync (RAM) mit 4 MBit/s ist ok, denn besser als das nächstkleinere (3 MBit/s)

Nachtrag: In der Quelle steht was von <1/4 der Leitung, also 4 MBit/s und weniger. Das ist in der Tat schwer abweichend und es ist schon länger üblich, daß 16er Verträge bei Unterschreiten der 6 MBit/s gekündigt werden können.
Habe selber eine aktuell 4 MBit/s Leitung und weiß, daß das zu lahm ist selbst um _LEGALE_ Youtube-Videos zu schauen.

[ nachträglich editiert von rubberduck09 ]
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17.12.2011 16:28 Uhr von Mailzerstoerer
 
+1 | -0
 
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Es wäre sehr hilfreich wenn hier auch: das Aktenzeichen zu diesem Urteil zu finden wäre, ich hatte auch von meinem Recht gebrauch gemacht und den Vertrag mit Vodafon gekündigt, die trotzdem auf ihr zu unrecht erhobenenen Gebühren bestehen.
Bei 1&1 hatte man mir lediglich einen Monat lang 10 € erlassen, auch hier wird die 6000er Leitung nie erreicht es sind lediglich nur um 3.500 - 4000kBits
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17.12.2011 18:59 Uhr von thesithlord
 
+3 | -0
 
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also: ich bin auch bei 1&1, das problem der leitungen liegt nicht an 1&1 sondern an der telekom die die netze nicht ausbaut... alle anbieter die telekom leitungen anbieten, haben das problem. ich hatte diesbezüglich schon mit denen telefoniert. was der ... telekom kasten max. stabil liefern konnte haben die tekki´s bei 1&1 für mich rausgekitzelt... dsl 6000 steht abrechnungstechn. bei mir auf der rechnung weil es kein dsl 3000 mehr gibt... aber ich habe wenigstens klarheit an wem es liegt... ausserdem bringt mir ein wechsel zu einem anderen anbieter nichts mehr weil telekom leitung...

[ nachträglich editiert von thesithlord ]
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18.12.2011 09:04 Uhr von Exilant33
 
+1 | -0
 
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Es heißt ja "Bis zu" 6000, 16000 usw, thesithlord hat schon recht, die meißten Anbieter sind ja nur "Eigner" und der DTAG ist das Latte was mit den anderen Anbietern ist! Ich hab 16000 und bei mir kommen ca 11000 an, das kommt immer drauf an wie weit der HVZ weg ist.

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