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Wer als Diabetiker ins Krankenhaus muss, sollte gut vorbereitet sein

Wer als Diabetiker ins Krankenhaus muss, sollte sich auf den Aufenthalt in der Klinik gut vorbereiten. Darauf weist jetzt Professor Andreas Fritsche vom Universitätsklinikum Tübingen hin.

Die Krankenhäuser seien in den meisten Fällen nur schlecht auf Diabetespatienten eingestellt. Diabetiker sollten daher ihre speziellen Unterlagen sowie Tabletten oder Insulin mitbringen.

"Die Krankenhäuser müssen zwar die Medikamente stellen, aber viele Kliniken sind heute nicht mehr auf Diabetes-Patienten spezialisiert und haben deswegen auch die entsprechenden Medikamente und Hilfsmittel nicht unbedingt vorrätig", sagte Professor Andreas Fritsche.


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WebReporter: Saftkopp
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Krankenhaus, Klinik, Aufenthalt, Diabetiker
Quelle: www.freiepresse.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.12.2011 14:18 Uhr von Didatus
 
+18 | -0
 
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Das ist ein Witz: Das ist doch wirklich ein schlechter Witz, dass gerade Krankenhäuser nicht auf Diabetiker, wovon es schließlich nicht wenige gibt, nicht vorbereitet sind. Was kommt als nächstes? "Auto Werkstätten sind nicht auf den Winter vorbereitet und haben unter Umständen keine Winterreifen vorrätig." oder "Elektrofachmärkte sind nicht auf die neuen Medien vorbereitet und haben unter Umständen keine Computer vorrätig."?
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17.12.2011 14:33 Uhr von shadow#
 
+2 | -16
 
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17.12.2011 14:36 Uhr von Didatus
 
+14 | -0
 
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@shadow#: Ja da hast du natürlich Recht. Sollte ich also mal von einem Auto angefahren werden oder so, werde ich den Krankenwagenfahrer bitten mal kurz bei mir zu Hause vorbei zu fahren, damit ich meine Medikamente holen kann, falls die im Krankenhaus keine vorrätig haben.

Ironie und so ...
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17.12.2011 14:43 Uhr von shadow#
 
+0 | -6
 
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@Didatus: "Geplanter Aufenthalt" und so...
Diese Gruppe wird auch exklusiv in der Quelle angesprochen.
Diejenigen, die die Frage nach Insulin, Medikamentenmarke und Blutzuckertagebuch mit "Nö warum, ich bin doch hier im Krankenhaus" beantworten...
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17.12.2011 14:53 Uhr von Didatus
 
+8 | -0
 
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@shadow#: Hier in der News steht nichts von "geplant". In der Quelle steht es drin, da hast du Recht.
Das ändert aber nichts daran, dass viele Krankenhäuser nicht unbedingt die Medikamente für Diabetiker vorrätig haben (Was so auch in der Quelle steht), was dann auch Unfallpatienten betrifft, die sich nicht vorbereiten können. Und das ist einfach nur lächerlich, dass ich als Diabetiker damit rechnen muss bei einem Unfall in einer Gegend, wo das Krankenhaus keine Diabetologie besitzt, damit rechnen muss, dass sie meine zwingend erforderlichen Medikamente nicht vorrätig haben.
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17.12.2011 16:03 Uhr von GOTSCH
 
+5 | -0
 
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Ich arbeite im Krankenhaus und wir haben in der Regel jegdliche Antidiabetika vorrätig. Mir ist auch nicht bekannt, dass das in anderen Häusern anders ist.. also für mich eine sehr seltsame Aussage.
Wobei klar sein sollte, dass irgendwelche z.b. Augenkliniken, nicht alles vorhalten können. Und genau da gehen die Patient in aller Regel ja geplant hin und sollten dann auch ihre Sachen, zumindest sicherheitshalber, mitnehmen.

[ nachträglich editiert von GOTSCH ]
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17.12.2011 19:31 Uhr von Noseman
 
+0 | -0
 
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Leute: Natürlich haben Krankenhäuser Medikamente. Aber nicht unbedingt _alle_ Sorten; ich hab zum Beispiel eine ganz andere "Marke" und natürlich auch Dosierung als meine Mutter.

Es wird schon im Notfall niemand abnippeln, wer aber im Falle eines Krankenhausaufenthaltes sich ganz genau so wohl (bzw. unwohl) fühlen will wie gewohnt und unnötige Wartezeiten vermindern möchte, sollte exakt die gewohnten Medis dabeihaben.
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17.12.2011 19:53 Uhr von 338LM
 
+4 | -0
 
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Blödsinn: ich kenne mehr als ein Duzend Kliniken in Deutschland und die sind alle auf Diabetiker eingestellt (ist ja schließlich Volkskrankheit).

Insulin aller Klassen, Pens und BZ-Messgeräte hat JEDES Haus und sollte mal was fehlen, lässt sich das binnen Stunden über den Lieferdienst beziehen.
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18.12.2011 01:33 Uhr von drame
 
+0 | -1
 
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Das Leben eines Diabetikers ist eben kein Zuckerschlecken.
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18.12.2011 01:48 Uhr von Bastelpeter
 
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nur mal ein Beispiel: Diabetiker kommt mit Schlaganfall ins Krankenhaus, was garnicht mal so unueblich ist. In der Regel ist er dann nicht zu 100 Prozent in der Lage, Auskunft ueber seine benoetigten Medikamente zu geben, es gibt ja auch keine Standardmedikation. Und wenn man dann auch noch im Ausland ins Krankenhaus muss, umso schlimmer. Es ist ja nicht so, dass die Krankenhaeuser die Sachen nicht da haben, aber sie muessen erstmal wissen, was der Patient braucht. Es macht Sinn, dass sich ein Diabetiker so eine einfache pill-box zulegt, die er dann immer regelmaessig auffuellt, und das solange er das noch ohne Hilfe tun kann. Das vereinfacht sein eigenes Leben immens, und das Krankenhaus ist auch sofort informiert, wenn sie die pillbox sehen und die Behandlung kann problemlos weitergehen. Dass die Krankenhaeuser erstmal das noetige Diaetessen organizieren muessen, das ist leider so, gerade dann, wenn man wie hier in Irland in der Notaufnahme erstmal 2-3 Tage auf dem Flur uebernachten darf, weil die Notaufnahmen hier permanent ueberfuellt sind, aber Medikamente sollte so kein Problem darstellen. Ausserdem kann man in dieser Situation mit dem Essen improvisieren. Mir ist es nur einmal passiert, dass ich unvorbereitet war, das naechstemal war alles at it´s best. Die Medikamente wurden korrekt gegeben, sogar noch eingestellt waehrend des "Aufenthaltes" und am Ende bekam ich meine mitgebrachten Sachen auch wieder.

[ nachträglich editiert von Bastelpeter ]
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18.12.2011 16:49 Uhr von tim_vollmer
 
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Na und Wenn die Medikamente nicht vorrätig sein sollten, werden sie halt über die hauseigene Apotheke bestellt und kommen meistens noch am selben Tag an. Und wenn man ganz akut etwas brauch, wird sich halt von Station zu Station durchgefragt. In der Regel bekommt man immer das was man brauch ...
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18.12.2011 17:16 Uhr von GOTSCH
 
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@Bastelpeter: Da wir hier nicht Irland sind läuft das alles ganz gut. Wie oben bereits gesagt, sind das täglich praktische Erfahrungen. Eigentlich achtet bereits der Rettungdienst, der den Schlaganfall-Diabetiker aus deinem Beispiel ins Krankenhaus bringt, darauf, Unterlagen wie alte Arztbriefe oder Medikamentenlisten mit zu nehmen. Sollte sich nichts finden lassen, so hilft auch gerne mal ein Blick in die "Hausapotheke". Zumindest den Hausarzt wissen auch die Angehörigen und der kann innerhalb von Minuten benötige Unterlagen faxen. Hier im Kreis sind die Kliniken untereinander vernetzt, auch da gibts in der Regel Informationen.
Abschließend ist auch klar, dass der Patient gesundheitlich nicht zu schaden kommt, wenn er einen Tag nicht seine "Standard Zuckertherapie" erhält. Wenn er im Rahmen seines Schlaganfalls, um beim Beispiel zu bleiben, zur Zeit nicht schlucken kann, muss er eh anders eingestellt werden.

Edit: Angesproche Diabetikerkost ist auch ständig verfügbar.. selbst diverse Allergiekost wird vorgehalten.

[ nachträglich editiert von GOTSCH ]
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18.12.2011 22:29 Uhr von Bastelpeter
 
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@GOTSCH: das sind halt meine persoenlichen Erfahrungen hier. Auf jeden Fall bin ich heil aus der Nummer rausgekommen :-) Aber nicht jeder hat soviel Glueck, in dieser Situation noch einigermassen organisiert zu sein.
Irland ist in der Tat sehr weit weg von Europaeischen Standards, und teilweise ist hier die Grundversorgung nicht gesichert. Wer also laengere Zeit beabsichtigt, das schoene Land zu geniessen, sollte auf Eventualitaeten eingestellt sein.

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