Prozessauftakt im Fall Mary-Jane (7): Kindermörder gesteht Tat vor Gericht
Tino L., der Mörder von Mary-Jane (7), hat vor Gericht zu Beginn des Prozesses sein Geständnis, das er bei den ermittelnden Beamten gemacht hatte, wiederholt.
Tino L. gab vor dem Gericht zu, das siebenjährige Mädchen sexuell missbraucht, den darauf folgenden Tag bewusstlos gewürgt und anschließend in einen Bachlauf geworfen zu haben. Später sei er nach Hause und dann in die Arbeit gegangen.
Ferner gab der Angeklagte an, dass Mary-Jane die Pein ohne Laute ertragen habe. Erst am Abend habe er über die "Entsorgung" seines Opfers nachgedacht und seinen Wecker bewusst auf 03:30 Uhr Morgens eingestellt. Ein Gutachter hat dem Gericht die volle Schuldfähigkeit von Tino L. bescheinigt.