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USA: Es werden immer weniger Todesurteile ausgesprochen und vollstreckt

Aus dem Jahresabschlussbericht des "Death Penalty Information Center" geht hervor, dass die Zahl der in den USA verhängten und vollstreckten Todesurteile stetig sinkt. Die Todesstrafe habe sich - so das Fazit - als fehlgeschlagenes Experiment erwiesen.

2011 wurde 78 Mal ein Todesurteil verhängt, im Jahr davor 112 Mal. Dies ist das erste Mal seit der Wiedereinführung der Todesstrafe, dass die Zahl der Todesurteile unter 100 liegt. 2011 gab es nur noch 43 Hinrichtungen, 2010 waren es 46 und 1999 waren es noch 98.

Die Todesstrafe in den USA wurde 1976 wieder eingeführt, hat sich aber wegen der Unterminierung übereifriger Staatsanwälte und uninteressierter Politiker zu einem kostspieligen, ungenauen, rassistischen, voreingenommenen und ungehörigen Instrument entwickelt, so die Aussage im Bericht.


WebReporter: Sijamboi
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Quote, Todesstrafe, Rückgang
Quelle: www.theatlantic.com
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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.12.2011 19:21 Uhr von mia_w
 
+9 | -1
 
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Besser is das. Sowas hört man gern.
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16.12.2011 20:11 Uhr von mia_w
 
+4 | -1
 
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Warum richtet sich dein: Post an mich?
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21.12.2011 00:30 Uhr von Schwertträger
 
+1 | -0
 
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@hoenigponoekel: >Die einzige gerechte Strafe ist hart Arbeiten, um die Opfer und deren Angehörige zu entschädigen, nicht dem Täter auch noch Steuergelder in den Allerwertesten zu stecken!!<

Wo soll diese harte Arbeit, die dann auch noch Geld abwerfen soll, denn her kommen??
Es ist doch jetzt schon so, dass solche Gefängnisarbeit auf den ersten Arbeitsmarkt drückt und diesen konkurrenziert.

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