16.12.11 18:12 Uhr
 168
 

Niederlande: Bischöfe verheimlichten Missbrauchsfälle und deckten bewusst Täter

Die Deetman-Kommission arbeitet im Auftrag der katholischen Kirche in den Niederlanden und soll Missbrauchsfälle innerhalb der Kirche aufdecken. Heute brachte die Kommission einen Bericht heraus. Laut Bericht gab es bis zu 20.000 Missbrauchsopfer zwischen dem Ende des Zweiten Weltkriegs und 1981.

Von den geschätzten 10.000 bis 20.000 Opfern im kirchlichen Pflegesystem wurde etwa die Hälfte der Opfer mehrfach missbraucht. In vielen Fällen hielt der Missbrauch länger als ein Jahr an. Viele Opfer erlitten damals psychische und physische Schäden, worunter sie teils heute noch zu leiden haben.

In einer ersten Reaktion auf den 1.200-seitigen Deetman-Bericht, sagte Bischof Gerard de Korte, dass die Kirchenleitung falsche Entscheidungen getroffen hat, als man den Schutz missbräuchlicher Priester und das Ansehen der Kirche bewusst über das Wohl der Missbrauchs-Opfer stellte.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Sijamboi
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Kirche, Täter, Niederlande, Missbrauch, Bischöfe
Quelle: www.rnw.nl

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Lohne: Junger Autofahrer fuhr gegen einen Baum
Argentinien: Eltern von missbrauchten Kindern lynchen Täter
Freiburg: Was passiert mit dem Verdächtigen ?

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
17.12.2011 00:02 Uhr von Abdul_Tequilla
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
WIE BITTE ??? "...dass die Kirchenleitung falsche Entscheidungen getroffen hat, als man den Schutz missbräuchlicher Priester und das Ansehen der Kirche bewusst über das Wohl der Missbrauchs-Opfer stellte...." ????

Diese Verbrecherbande gibt auch noch zu, dass sie das Ansehen der Kirche über das Wohl der Opfer gestellt hat?

Und wieder mal nur Fälle, die 30 Jahre zurück liegen. Unglaublich: Als wenn in den letzte 30 Jahren nichts passiert wäre. Aber davon kriegen wir wahrscheinlich erst 2041 was von mit. Schafft endlich diese Verjährungsfrist ab. Ansonsten wird sich niemals ein Vergewaltiger zu verantworten haben.

Die größte Angst der Kirche besteht darin, dass ein Priester in Amtsrobe und Handschellen vor laufenden Kameras abgeführt wird. DAS wären Bilder, die sich in das kollektive Gedächtnis der Menschen einbrennen würden - ähnlich wie sich die Bilder von 9/11 ins kollektive Gedächtnis eingebrannt haben.

DANN wäre die Kirche endlich mal da, wo sie hingehört:
Am Boden.
Kommentar ansehen
17.12.2011 09:41 Uhr von Götterspötter
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
Na dann mal Frohes Fest ....

und wie "praktisch" ,,, das Jesus für die Sünden als Ausrede herhalten muss !!


[ nachträglich editiert von Götterspötter ]

Refresh |<-- <-   1-2/2   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Skisport: Kreuzbandriss bedeutet für Thomas Fanara das Ende der Saison
Die "Tagesschau" berichtete über den mutmaßlichen Vergewaltiger von Bochum
CDU Leitantrag: Kehrtwende gegen Schlepperbanden


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?