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Gehirne kleiner Spinnen erstrecken sich bis in ihre Gliedmaßen

Nach der Untersuchung von neun verschiedenen Spinnenarten fanden Forscher der Smithsonian Institution nun heraus, dass sich bei den kleinsten untersuchten Arten das Gehirn bis in die Gliedmaßen erstrecken kann. Damit folgen auch Spinnen dem Hallerschen Gesetz.

Dieses in der Tierwelt angewandte Gesetz sagt aus, dass der Anteil des Gehirns am Gesamtkörper steigt, je kleiner der Körper wird. Bei den kleinsten Spinnen nehmen Gehirn und Zentrales Nervensystem bis zu 80 Prozent des Körpers ein, wovon 25 Prozent davon in den Gliedmaßen der Spinnen zu finden sind.

Bei den Jungtieren sehr kleiner Spinnenarten konnten die Forscher sogar Deformierungen und Ausbeulungen feststellen, Erwachsene Tiere hatten dies nicht mehr. Sie gehen davon aus, dass sich dort zusätzliche Hirnmasse befindet.


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WebReporter: Mankind3
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Gehirn, Spinne, Beine, Gliedmaßen
Quelle: www.astropage.eu

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