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Amazon wird von Einzelhandel stark kritisiert: Durch Dumpingpreise veröden Städte

Das Online-Versandhaus Amazon macht gerade vor Weihnachten ein großes Geschäft. Durch Dumpingpreise und Rabatte werden dem Einzelhandel noch mehr Kunden weggenommen als es sowieso schon der Fall ist.

Amazon steht deshalb unter großer Kritik, denn durch sein Preisstrategie, den Einzelhandel immer zu unterbieten, würden die Städte langsam veröden.

Vor allem der amerikanische Buchhandel leidet unter Amazons Aktionen, "die dazu dienen, die Marktstellung auf Kosten der Städte auszubauen und diese, da der Einzelhandel wegstirbt, ihres einzigartigen urbanen Charakters zu berauben."


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Internet, Amazon, Literatur, Einzelhandel
Quelle: www.sueddeutsche.de

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66 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.12.2011 12:51 Uhr von Curschti
 
+96 | -7
 
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Wer beschwert sich den hier im kapitalistischem System, da muss jeder schauen, wo er bleibt....
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16.12.2011 12:58 Uhr von CroNeo
 
+78 | -6
 
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Ich habe schon seit jahren keine Lust mehr mich in den Einkaufspassagen stundenlang (!) durch viele Geschäfte umherzubewegen, um Artikel jedweder Art zu jeglicher Jahreszeit zu erwerben. Das mache ich nur in ganz wenigen Ausnahmefällen, wie z.B. beim Kauf von bestimmten Kleiderstücken, um es noch vorher anzuprobieren.

Aber bei solch einem Wetter wie jetzt (Schnee bzw. Schnee-Regen) laufe ich doch nicht extra los um Bücher, DVDs, CDs, Spiele, etc. zu kaufen. Das lasse ich mir bequem nach Hause zuschicken.
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16.12.2011 13:00 Uhr von fuxxa
 
+86 | -9
 
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Das hat nichts mit Kapitalismus zu tun: Scheiß auf den Einzelhandel. Dafür boomen Transportunternehmen. Jedes Unternehmen im Einzelhandel, das nicht auf Online-Handel umstellt hat die Zeichen der Zeit nicht erkannt.

Wer nicht mit der Zeit geht, muss halt mit der Zeit gehn.

Ich hasse nichts mehr als zu Weihnachten durch Saturn, Media Markt und Co zu gehen und mir von Händlern überteuerten Mist andrehen zu lassen, der aus dem Lager raus muss. Habe auch wieder alle Geschenke bei Amazon bestellt...
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16.12.2011 13:14 Uhr von quade34
 
+29 | -0
 
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derbelgerath: eigentlich ein doppeltes Plus für den Hiweis auf die geldgierigen Gemeinden, die dann das eingenommene Geld verschwenden. Motto: Wir haben´s ja.
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16.12.2011 13:18 Uhr von linuxu
 
+17 | -2
 
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@DerBelgarath: sehr gut geschrieben.Du hast es genau auf den Punkt gebracht.
Außerdem ist Amazon nicht der Preisbrecher.Es gibt viele Internetshops die günstiger sind als Amazon.Aber Amazon hat auch noch einen exzellenten Service.Das ist für mich ausschlaggebend.

Für mich kommt auch noch hinzu,wenn der kleine Händler eine kleinen Aufschlag auf die Ware hätte,wäre es für mich auch noch OK.Aber oftmals sind es 30-40% und das sehe ich nicht ein.
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16.12.2011 13:18 Uhr von Hodenbeutel
 
+26 | -0
 
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Mal ganz ehrlich, ich kaufe gerne bei Amazon und diversen anderen Onlinehändlern, vorallem Elektronik, Musik, Filme, Spiele etc. und jetzt zu Weinachten auch Geschenke.. klar, die Preise sind besser, aber das hat auch noch andere Gründe.. am Dienstag war ich zuletzt im MediaMarkt, hab mal bei den PS3 Spielen geguckt und sage und schreibe 20-40 Spiele waren da.. warum also nicht auf Amazon gehen wo ich ne im vergleich Gigantische Auswahl habe, wenn ich nicht so viel zahlen will auch nen gebrauchten Artikel kaufen könnte oder wenn es in DE nur geschnitten oder garnicht erschienen ist auch ne Importversion kaufen?
Das selbe bei allem anderen.. Ich kann nicht den ganzen Tag in der Stadt von einem Laden in den anderen Laufen bis ich alles hab was ich suche.. bzw. ich will es einfach nicht, im Internet hab ich alles was ich brauch innerhalb von Minuten inklusive Produktbewertungen und der möglichkeit Preise schnell zu vergleichen.

Wenn ich dann aber mal wieder im Saturn stehe und mir ein Verkäufer tatsächlich ein HDMI Kabel mit 3m länge für 40€ andrehen möchte verstehe ich auch die sache mit den angeblichen Dumpingpreisen nich.. ich verstehe das richtige, begehbare Läden andere Kosten haben als ein Onlinehändler.. aber ich sehe trotzdem keinen Grund ein Produkt das ich wo anders für 5-10€ bekommen kann für 40€ zu verscherbeln, das man da das Internet vorzieht ist auch verständlich.
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16.12.2011 13:20 Uhr von Slingshot
 
+4 | -0
 
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@ quade34: Das zweite Plus hab ich für dich erledigt. ;) Aber er hat auch definitiv recht.
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16.12.2011 13:40 Uhr von SN_Spitfire
 
+9 | -6
 
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Ich hab: das schon seit langem so praktiziert.
Wenn mich bspw. ein Bildschirm interessiert, kann ich diesen quasi live bei saturn, MediaMarkt oder dergleichen anschauen, anfingern, testen usw.
Wenn mir das Gerät zusagt, kaufe ich es im Internet, weil es dort dann locker um 20% billiger zu kaufen ist.

Ich geb jetzt nicht dem Wetter, oder den Parkgebühren die Schuld. Mit den Mädels und Jungs mal wieder durch die Einkaufspassagen zu schlendern, hat auch etwas positives und lustiges.
Ich sehe durchaus etwas Bequemlichkeit dahinter, aber als größten Punkt sehe ich schlichtweg die riesige Auswahl, welche mir hier geboten wird.
Ich kann Rezessionen, Meinungen, Probleme und Tipps lesen. Sowas bietet mir kein einziger Fachhändler und auf so unqualifizierte Aussagen von MediaMarkt-Mitarbeitern kann ich getrost verzichten ;)
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16.12.2011 14:04 Uhr von ThomasHambrecht
 
+14 | -0
 
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Das liegt auch am Parkplatz-Problem beispielsweise in Stuttgart ist nahe unseres Buchhandels sowie bei vielen anderen Läden kein Parkplatz unter 30 Geh-Minuten zu erhalten. Parkhäuser sind meist voll, und irrsinnig teuer. Und kaum einer hat Lust mit 4 Tüten vollgepackt durch die Innenstadt zu laufen.
Auch quält sich niemand mit öffentlichen Verkehrsmittel ab um ein einsames Buch zu kaufen.
Ein Klick am PC und die Ware wird an die Haustür gebracht.
Klamotten kaufe ich z.B. ausserhalb der Stadt, wo man direkt am Laden einen großzügig bemessenen Parkplatz erhält.
Das haben die Stadtplaner völlig vergessen: Anstatt ein Bankenverwaltungsgebäude neben das andere zu bauen, sollte für die Menschen ausreichend Parkplatz vorhanden sein. Und für die Freunde der öffentlichen Verkehrsmittel, sollte es ein Einkauf-Shuttle geben und die Möglichkeit Tüten abzustellen - oder sich später zuliefern zu lassen.

[ nachträglich editiert von ThomasHambrecht ]
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16.12.2011 14:08 Uhr von Schwertträger
 
+10 | -7
 
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@fuxxa: Selten kurzsichtiger Kommentar: >Scheiß auf den Einzelhandel. Dafür boomen Transportunternehmen.<

Im Einzelhandel wurden Leute schon nicht so toll bezahlt, aber sie hatten wenigstens Festanstellungen.
Im Transportgewerbe aber, wo die Arbeitsbedingungen der Leute ja nicht transparent sind, herrschen Tages-Jobs und Lohndumping vor.
Aber das scheint Dir ja egal zu sein. ... trotzdem Du die Folgen davon irgendwann in Form höherer Sozialabgaben aus eigener Tasche bezahlen wirst müssen. Vielleicht bist Du sogar mal selber auf so einen miesen Paketfahrer-Job angewiesen. Dann jammer aber nicht.

Sicher muss man nicht den Wucher von manchen Einzelhändlern mitmachen. Aber meine Bücher kaufe ich mehrheitlich im Buchhandel, weil sich da jemand die Mühe macht (und das finanzielle Risiko eingeht), mir eine Auswahl zu bieten, die ich leibhaftig anschauen kan, wo ich mich inspirieren lassen kann. Das gleiche gilt auch noch für eine ganze Reihe anderer Artikel. (Bei Euch könnte man denken, es gäbe nur Saturn und Mediamarkt. Der Kenner kauft eh in viel kleineren(!) Geschäften).


Man muss sich nur mal vor Augen führen, was passiert, wenn es NUR noch Versandhandelsläden gibt. Dann kann man das Bummeln durch die Innenstadt vergessen. Muss man wissen, ob man das möchte.
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16.12.2011 14:10 Uhr von saber_
 
+19 | -0
 
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grade letztens beim fahrradkauf in einem super laden gewesen... dem verkaeufer hat man direkt angesehen das er ein "biker" ist... beratung war spitze! trotz vorausgehender erkundigung im internet hab ich viele neue sachen gehoert, und er hats mir direkt am fahrrad gezeigt... trotz 15% hoeherem preis hab ich mich entschieden mein fahrrad dort zu kaufen... warum? weil das gesamtpaket einfach passt! ich weiss sowas zu schaetzen!

wenn ich aber in den mediamarkt gehe und da dann teilweise mitkrieg was die verkaeufer da den kunden erzaehlen.... no, thx! da ist das bewertungssystem von amazon viel informativer und die preise zudem niedriger....
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16.12.2011 14:12 Uhr von Schwertträger
 
+14 | -8
 
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@SN-Spitfire: >Wenn mich bspw. ein Bildschirm interessiert, kann ich diesen quasi live bei saturn, MediaMarkt oder dergleichen anschauen, anfingern, testen usw.
Wenn mir das Gerät zusagt, kaufe ich es im Internet, weil es dort dann locker um 20% billiger zu kaufen ist<


Und das ist dann inkonsequent und betrügerisch.

Wenn ich die Vorteile nutze, muss ich auch die Nachteile in Kauf nehmen. Man kann nicht dauerhaft nur die Vorteile abgreifen.
Wenn ich bei einem Händler die Auswahl anschauen und ausprobieren will, muss ich auch eben diese Leistung (das Bereitstellen der Auswahl und dne Angestellten, der sie hinstellt und vorführt) bezahlen. Das bringt einen ja nicht um und ist nur fair.

Fair zu sein, ist aber ein Anspruch, den man an sich selber haben muss.
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16.12.2011 14:32 Uhr von spatenkind
 
+18 | -3
 
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interessant ihr redet hier immer von Saturn, Mediamarkt, etc.
Das ist allerdings nicht der Einzelhandel. Einzelhändler sind die kleinen Geschäfte, die viel Wert auf persönliche Beratung legen und auch Ahnung von ihren Produkten haben. Saturn und Mediamarkt sind die großen Ketten die zur Metro Group gehören und die wirklich den Markt mit Dumpingpreisen überfluten. Das Personal ist unverschämt und hat meistens keine Ahnung.
Ich persönlich bestell auch hin und wieder bei Amazon. Meistens Sachen wie Spiele, oder Kleinkram.
Wenn ich allerdings größere Investionen habe (Stereo Anlage, Foto Equipment) dann gehe ich zum Fachhändler der mich zum Teil 2 - 3 Stunden berät und bei dem ich dann auch gerne kaufe, auch wenn es was teurer als im Internet ist.
Richtig asi ist es sich beim Fachhändler stundenlang beraten zu lassen um dann im Internet das Produkt billiger zu bestellen.
Ich weiss dass ich hier hauptsächlich auf taube Ohren stoße, aber vielleicht macht sich der ein oder andere mal Gedanken darüber und gibt den kleinen Einzelhändlern mal ne Chance.
PS: Oft genug bekomm ich Angebote von meinen Fachhändlern, die unter dem Preis im Internet liegen. Die lassen sehr oft mit sich Handeln.
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16.12.2011 14:49 Uhr von Schwertträger
 
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@H311dr1v0r: :-): Jaja, schon klar.
Deswegen bist Du ja auch hier so aktiv.

Und es heisst "deren Armut". :-)
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16.12.2011 14:53 Uhr von Schwertträger
 
+5 | -4
 
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@Spatenkind: Sehr schöne Klarstellung.
Und völlig richtige Aussage.

Das Klientel hier scheint aber hauptsächlich MediaMarkt- und Saturn-Kundschaft zu sein.
So etwas wie den Fachhandel kennen die gar nicht mehr, weil sie nie mit offenen Augen durch die Stadt fahren(noch nicht mal die Innenstadt, sondern meist mittlerweile ein wenig weiter außen, wo die Mieten billiger sind und es mehr Parkplätze gibt).
Dass man CDs auch in einem kleinen Musikladen kaufen kann, wo man auchmal die Chance hat, per persönlicher Empfehlung Neues kennenzulernen und nicht nur via Amazon Ähnlichkeits-Algorithmus in immer derselben Schiene zu bleiben, wissen die meisten doch gar nicht mehr
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16.12.2011 15:11 Uhr von Schwertträger
 
+8 | -4
 
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@H311dr1v0r: Es nutzen aber längst nicht alle Leute Youtube.
Und längst nicht alle Leute, die Youtube nutzen, sind darin so versiert, dass sie auf neue Dinge stoßen.

Übrigens interessiert Dich die Armut anderer Leute durchaus. Du bezahlst sie schliesslich über Deine Sozialabgaben. Je mehr Armut man verhindert, desto weniger Sozialabgaben muss man zahlen. :-)


>YT is eh besser<

Da die Qualität auf Youtube in den meisten Fällen ultramies ist, bezweifele ich diese Aussage. ;-)
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16.12.2011 15:45 Uhr von fuxxa
 
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Schwertträger: Meine Amazon oder Otto Lieferungen werden eigentlich nur von DHL und Hermes ausgeliefert. Für Hermes kann ich nicht sprechen, aber bei DHL bin ich mir sicher, dass deren Angestellte besser bezahlt werden als Einzelhändler. Ne Angestellte im Klamottenladen hier in Potsdam geht sogar unter 1.000 Eur Netto nach Hause wenns keine Provision gibt und Druck gibts in beiden Branchen. Die Einen müssen rechtzeitig ausliefern, die Anderen haben Verkaufsdruck...
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16.12.2011 15:48 Uhr von Cimarron
 
+5 | -0
 
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Neulich war ich doch wieder mal soweit um die Innenstadt aufzusuchen....Kaum war ich auf dem Parkplatz, schon setzte eine einkaufswütige Frau mit voller Wucht aus einer Parklücke und knallte mir in meine Karre. Jetzt bin ich mit nem Anwalt dran und der Wagen hat immernoch ne Riesen Delle. Hät ich doch mal bestellt heheh
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16.12.2011 15:51 Uhr von Alice_undergrounD
 
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ohhhhhhhhhh: mir kommen die tränen...ich kann garnichtmehr aufhören zu heulen, hoffentlich schaffe ich es noch den flüssigkeitsverlust rechtzeitig zu kompensieren bevor ich verdurste weil so viel wasser aus meinen traurigen äuglein herausläuft...wie kann amazon es nur wagen sooooo pööööhse zu sein buuuhuhuhuhuuuuuuhuhuhuuuuuuuuuu wuuuuäääähhhhhhhhhhhhhhhh wuuuuuuuuuuhhhhhhhhhhuuuuuuuuuuuuuu buuuuuuuuhhhhhuuuuuuuuuuhuuuuuuu
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16.12.2011 16:42 Uhr von Bud_Bundyy
 
+4 | -0
 
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jaja: ich kaufe auch sicher 50 % Online ein.
...aber ein Aussterben der Innenstädte zu feiern, soweit gehe ich nicht. Ich würde nicht auf eine attrektive Innenstadt verzichten wollen.

Ihr trinkt doch sicher auch euren Glühwein zuhause vorm Rechner!
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16.12.2011 16:56 Uhr von Schwertträger
 
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@fuxxa: Naja, bei DHL direkt werden die Mindestlöhne eingehalten, aber mittlerweile erledigt DHL einen sehr großen Teil seiner Versandgeschäfte über Subunternehmer, die mit vollem Wissen über deren Überschreitungen und Verfehlungen nicht genauer überprüft werden.
Der Normallohn eines Paketzustellers bei DHL liegt aber dennoch nicht über dem Normallohn einer Einzelhandelsverkäuferin.

Selbstverständlich gibt es Lohndumping auch im Einzelhandel. Allerding sum so mehr, je weniger Gewinne dort möglich sind.

Außer den "wir verdienen nur Centbeträge und machen Gewinne nur durch Masse"-Leuten macht sich doch heute niemand mehr die Mühe einen Laden zu eröffnen, in dem er seine Leute fair bezahlen kann., weil das kaum noch zu machen ist.

Irgendwelche kleinen Läden zu unterstützen, wie bspw. einen Pralinenladen, einen Sockenladen, einen Antiquitätenladen, einen Knopfladen, all so Spezialisten halt, gehört mit zur sozialen Verantwortung. Soziales Einkaufen zum Steuern eines Kapitalismus (der ja im Prinzip nicht schlecht ist).
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16.12.2011 16:59 Uhr von Schwertträger
 
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@Jimbooo: >....wobei man sich auch da erstmal im laden ausführlich beraten lassen kann und anschließend das produkt bei amazon bestellt.<

Keinerlei Unrechtsbewusstsein, was?
Das mache ich bei Deinem Job auch mal. Lasse Dich als Berater kommen, höre mir stundenlang alle Kniffe an und bestelle dann beid er Konkurrenz, die 5% billiger ist, weil sie sich ja die Beratung sparen konnte.

Mann, Mann, Mann, aber in anderen Threads das Wort Gerechtigkeit in den Mund nehmen.
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16.12.2011 17:05 Uhr von Schwertträger
 
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@Mister-L: Dass Supermärkte keinen Lieferservice haben, irritiert mich auch immer wieder.
Es gibt so viele alte Leute, die nicht mehr einkaufen können. Auf der anderen Seite gibt es so viele (Schüler und) Studenten, die einen Nebenjob suchen. Das perfekte Arrangement für einen kostengünstigen Service.


Bei der Altlasten-Rücknahme ist der Staat gefragt. Solange die Händler selber Kosten haben, wenn sie den alten Kram bei der Verwertung abgeben möchten, verstehe ich, dass sie den nicht kostenlos annehmen wollen. Da sollte die Politik eine allgemeine Abgabe generieren, die alle zahlen und dafür den Krempel umsonst annehmen. Dann unterbleibt auch das in-den-Wald-Geschemisse der Leute, die die gebühren sparen wollen.
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16.12.2011 17:44 Uhr von Schwertträger
 
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@Zeus35: Okay, Du hast Recht, wir müssen das verfeinern.
Marktrechtlich zählt Saturn zu den Einzelhändlern, weil es ja an Endverbraucher verkauft.

Tatsächlich aber handelt es sich um eine Kette, die kaum mit tatsächlichen Einzelhandelskriterien verglichen werden kann.

Wenn man in der News davon spricht, dass der Einzelhandel kaputt geht, sind eher nicht die Ketten gemeint, .... obwohl die Innenstädte mittlerweile von genau jenen dominiert werden. weil die Mehrzahl der wirklichen Einzelhändler schon zwanzig Jahre zuvor in die Pleite gedrängt wurden.
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16.12.2011 19:15 Uhr von Schwertträger
 
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@Zeus35: Ja, in die Richtung geht das: Und jetzt beschweren sich die Überlebenden, dass Amazon noch aggressiver wird. Zumindest in den USA.

Zum Glück geht der Deutsche recht allgemein ganz gern in Buchläden und stöbert dort. Somit geht das Aussterben nicht ganz so schnell. Aber auch da sind es als erstes die Kleineren, die aussterben.
Ich denke da bspw. an den Überlebenskampf von Schmorl und von Seefeld in Hannover, und der ist schon recht groß.

In den meisten Fussgängerzonen findet sich hauptsächlich Thalia als Kette, aber nicht mehr viel Kleines und Unabhängiges.

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