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Schmallenberg: Familien-Hund beißt zwei Wochen alten Säugling zu Tode

Am Donnerstagabend gab es in der Gemeinde Schmallenberg (Hochsauerland) ein Drama. Der Husky-Mischling einer Familie fiel über ein erst zwei Wochen altes Baby her.

Das kleine Mädchen erlag in der Nacht zum Freitag ihren schweren Verletzungen. Die zwei älteren Geschwister des Babys wurden von dem Hund nicht angegriffen.

Die Behörden haben Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung sowie der Verletzung der Aufsichtspflicht eingeleitet. Die Mutter des Babys erlitt einen Schock. Der Husky wurde getötet.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Hund, Säugling, Husky, Schmallenberg
Quelle: www.ovb-online.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.12.2011 10:24 Uhr von thenegame
 
+52 | -0
 
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kann immer wieder passieren: kleinkinder bzw säuglinge sollte man nie in reichweite eines noch so lieben familienhunds lassen.
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16.12.2011 10:28 Uhr von zkfjukr
 
+18 | -29
 
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16.12.2011 10:47 Uhr von Slingshot
 
+16 | -8
 
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@ zkfjukr: Ein Hund der niemals Kontakt zu Kleinkindern hatte, finde ich gefährlicher als einer der mit Kindern aufgewachsen ist.

Daher ist deine Aussage, man bräuchte weder Katze noch Hund, wenn man Kleinkinder hat, nicht zutreffend.

Wir hatten früher einen jungen Schäferhund als ich fünf Jahre alt war. Abgesehen davon, dass er sich an mich gewöhnt hatte, hat er auch dementsprechend gut auf mich gehört. Liegt natürlich auch an der Erziehung die der Hund genossen hat.

In diesem Fall hätten die Eltern einfach das Kind nicht unbeaufsichtigt lassen sollen. 100 % Schuld an die Eltern.
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16.12.2011 11:04 Uhr von kingoftf
 
+6 | -15
 
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Und der "Schuldige": wurde natürlich gleich eingeschläfert..

Hätte ich mit meinem Rottweiler-Mischling auch machen sollen, als meine Kinder in dem Alter waren...

Ach ne, da habe ich ja meine Aufsichtspflicht als Elternteil ja nicht vernachlässigt.
Und es nie was passiert....
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16.12.2011 11:21 Uhr von Starbird05
 
+20 | -0
 
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Ich selber habe keinen Hund, aber: meine Eltern.....

Wenn ich mit meinen Kindern da zu Besuch sind, ist immer ein erwachsener dabei. Der Hund von meinen Eltern ist schon 14 Jahre alt (Schäferhund) ohne irgendwelche Probleme, aber es ist ein Tier und damit unberechenbar.
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16.12.2011 11:28 Uhr von Prachtmops
 
+12 | -0
 
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hund + säugling =: grobe fahrlässigkeit.

niemals würde ich ein säugling in der nähe eines hundes lassen bzw. in die nähe kommen lassen.
da können noch soviele erwachsene dabeistehen, wenn der erstmal zugebissen hat, bekommen nichtmal 2 oder 3 erwachsene den von dem kind weg.

also bringt es gar nix, wenn man dabei ist oder eben nicht!

niemals ein säugling in die nähe eines hundes bringen, das kann böse enden, wie man hier sieht.


die eltern (wenn es denn gute sind), müssen jetzt den verlust verkraften, noch dazu die bilder und die schuld verarbeiten, ich denke da jetzt noch konkrete vorwürfe reinzuhauen ist nicht angebracht.
es sei denn es war ne assi familie, die der verlust noch nichtmal kümmert.
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16.12.2011 11:55 Uhr von TommyWosch
 
+14 | -0
 
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ich glaub das Bewusstsein: dazu fehlt einfach noch zu sehr.
Man darf ein Kleinkind sowenig mit einem Hund alleinlassen
wie mit einer laufenden Kettensäge.

Selbst wenn der Hund lieb ist.. das Kind ist es vielleicht nicht
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16.12.2011 12:07 Uhr von Alice_undergrounD
 
+1 | -10
 
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hunde sind ja: sooooooo toll!!!!!!!!!!!! für mehr hunde, weils noch nich genug gibt!!!!!!!!!!
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16.12.2011 12:11 Uhr von Aggronaut
 
+2 | -0
 
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ich hab ein schaf: meiner ist zwar kinderlieb, aber ich würde nie auf den gedanken kommen den mit kleinen kindern alleine zu lassen auch wenn er das schmusigste und liebste schaf auf der ganzen welt ist. ein hund ist eben auch nur ein tier und tiere sind unberechenbar.
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16.12.2011 12:11 Uhr von schwarzerSchlumpf
 
+6 | -0
 
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scheisse: schlimm sehr schlimm :( .. wieso vergessen so viele hundebesitzer, dass der hund vorsichtig ans kind gewöhnt werden muss...

so schrecklich das auch ist für die eltern aber in dem fall haben sie grob fahrlässig gehandelt..

und natürlich musste der hund gleich getötet werden weil die besitzer was falsch gemacht haben...
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16.12.2011 12:38 Uhr von zkfjukr
 
+1 | -6
 
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@Slingshot: "Ein Hund der niemals Kontakt zu Kleinkindern hatte, finde ich gefährlicher als einer der mit Kindern aufgewachsen ist."

um die gefährlichkeit eines Hundes will ich garnicht reden (selbst hundebesitzer)

Mir geht es darum das man kein Haustier wie hund/katz braucht wenn man kleinkinder hat. weil gute eltern ein Kind soweit auslasten sollte!
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16.12.2011 12:50 Uhr von Alice_undergrounD
 
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@schwarzerSchlumpf: "und natürlich musste der hund gleich getötet werden weil die besitzer was falsch gemacht haben..."

öhm nein der besitzer auch, aber letztenendes hat der hund was falsch gemacht.
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16.12.2011 13:12 Uhr von SN_Spitfire
 
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Hier sieht man mal: dass das Hintergrundwissen über das Wesen eines Hundes vielen Leuten hier fehlen.
Es ist Fakt, dass ein Hund die Familie aufgrund seiner sozialen Rangfolge nicht angreift. Ebenso ist ein Säugling kein ebenbürdiges Rudelmitglied.
Als Beispiel:
Stirbt das Herrchen in der Wohnung und liegt dann auf dem Boden, verliert der Hund das soziale Vertrauen in sein Herrchen und übernimmt mehr und mehr wieder die Kontrolle.
Das klingt zwar makaber, aber es führt so weit, dass der Hund sein Herrchen regelrecht zerbeisst.
Es gab schon vielfache Studien, in denen auf so ein Verhalten hingewiesen wird.

Da weder bekannt ist, wie die Umstände zu diesem Todesfall geführt haben, kann man hier nur darüber spekulieren. Aus freien Stücken macht das aber kein einziger Hund, wenn er in einem sozial stabilen Umfeld aufgewachsen ist (so gut wie 80% immer der Fall).
Ist er das natürlich nicht, dann seh ich das größte Problem selbstverständlich beim Halter des Hundes.

Ein Hund ist immer das Abbild des Halters.
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16.12.2011 14:04 Uhr von schwarzerSchlumpf
 
+2 | -1
 
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@Alice: nein eben nicht der hund hat natürlich gehandelt weil er es nicht anders gelernt hat.. wie gesagt es ist schrecklich aber das tier weggeben hätte auch geholfen man muss nicht gleich nur weil ein tier seiner natur her handelt es immer direkt umbringen...

@sn spitfire sehr guter kommentar

[ nachträglich editiert von schwarzerSchlumpf ]
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16.12.2011 15:11 Uhr von SN_Spitfire
 
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@Jimboooo: Sei mir nicht böse, aber anhand deiner Argumentation lese ich heraus, dass du dich mit dem Wesen eines Hundes nicht gut auskennst.
Es gibt bei Hunden eine klare fest abgesteckte Rangordnung. Natürlich versuchen Hunde immer wieder in der Rangfolge eine Stufe höher zu kommen. Das findet aber niemals! durch Beissen statt. Hunde beissen nicht ohne Grund ihr eigenes Rudel. Zumindest nicht so, dass dies, wie hier geschehen, zum Tod des Säuglings führt.
Durchaus gibt es "Nagen" oder "Knabbern" bei Hunden, was aber im spielerischen passiert. Sobald man "Aua" ruft, oder einen Laut von sich gibt, welcher Schmerzen assoziiert, hört ein Hund sofort auf bei seinem Rudel weiter zu machen.
Ich bspw. lege für meinen Hund mehr als nur meine Hand für ihn ins Feuer, denn ich behaupte fest, dass ich ihn absolut im Griff habe, zumal er seit dem Welpenalter stets an meiner Seite ist und entsprechend trainiert wurde.
Aber wie oben schon geschrieben, kann man aus der News aufgrund der fehlenden Details in keinster Weise dem Hund einen Vorwurf machen. Ich behaupte sogar, dass es dem Hund gar nicht bewusst war, dass er etwas Falsches getan hat. Wir kennen das Sozialverhalten des Halters in keinster Weise, jedoch wird hier wohl das Problem gewesen sein.
Die Tatsache, dass die Rasse ein Husky war - was dem ungebildeten Hundefreund ja ein liebes Tier assoziieren soll - ist hier vollkommen irrelevant.
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17.12.2011 01:04 Uhr von Kockott
 
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@thenegame: geh mal durch Berlin, meine Tochter hat panische Angst vor Hunden seitdem eine riesige Töhle mal ihre Pfoten auf ihre Schultern gelegt hat, Hunde haben bei kleinen Kindern gar nichts zu suchen, fehlende Leine sollte mit mehren Hundert Euro bestraft werden

ich sehe jeden Tag irgendwelche Renter mit ihren riesigen Viechern die sie nie und nimmer halten können
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17.12.2011 17:23 Uhr von Dalmus
 
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@kockott: Kann ich verstehen. Ich habe auch panische Angst vor Pizzabaeckern seit mal einer seine Hand auf meine Schulter gelegt hat.
Achja, ich habe 3 grosse Hunde und einen kleinen Sohn, der auch fröhlich mit ihnen spielt. Sehe ich auch kein Problem drin.
Im übrigen würde ich meinen Sohn eher mit einem der Hunde alleine lassen, als mit einem katholischen Pfarrer. Bei denen schreit logischerweise keiner "kleine Kinder und Pfarrer zusammen, das geht nicht."
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17.12.2011 21:26 Uhr von schwarzerSchlumpf
 
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@Jimboooo: also erst einmal würde ich bei meinen hund verdammt doof reinschauen und mich fragen woher der auf einmal kommt und 2. sorry aber wenn ein hund so etwas tut dann ist die rangordnung nicht trainiert worden ein hund zu haben heisst nicht das man sich nicht um die erziehung kümmern muss und damit meine ich nicht nur so das der hund nicht in die wohnung scheisst oder vom tisch isst

gerade wenn man kinder hat ist die rangordnung unheimlich wichtig und kommt ein kind dazu muss man sich um so mehr da drum kümmern du kannst mir also viel erzählen aber der fehler liegt bei den besitzern und ich bin und bleibe der meinung, dass man ein tier nicht töten muss weil der mensch etwas falsch gemacht hat denn ich wette mit dir das das tier so nicht agressiv ist bzw. war

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