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Kentucky: Kritik an Biologie-Test, der den Kreationismus übergeht

In Kentucky, dem US-Bundesstaat, in dem es ein kreationistisches "Naturkundemuseum" gibt, welches zeigen soll, dass die Erde erst 6.000 Jahre alt ist, gibt es nun neuen Ärger wegen der Evolutionstheorie. Ein Schulinspektor beschwert sich über die Stilisierung der Evolution in einem neuen Biologie-Test.

Diese werde zu sehr als Fakt und nicht als Theorie dargestellt. Im Test sei kein Platz für kreationistische Ansichten und den christlichen Schöpfungsmythos, wonach ein Gott, "der größer ist, als wir alle", das Leben erschaffen hat. Viele seiner Mitbürger würden das wohl sofort unterschreiben.

Umfragen zeigen nämlich, dass etwa die Hälfte der US-Amerikaner denken, dass keine Evolution stattgefunden hat. Dass 99,9 Prozent der Wissenschaftler die Evolution akzeptieren, stört den Schulinspektor gar nicht, schließlich "sahen die meisten Wissenschaftler Pluto bis vor kurzem auch als Planeten an".


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WebReporter: Again
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Kritik, Test, Biologie, Kentucky, Kreationismus
Quelle: latimesblogs.latimes.com

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.12.2011 21:38 Uhr von mia_w
 
+10 | -1
 
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Das sind die: ganz Harten. Bei R. Dawkins war mal über ein Interview zu lesen, das er und eine Kreationistin miteinander führen. Einfach herrlich, wie diese Leute JEDEN aber auch jeden Beweis der ET ignorieren.
Im selben Buch gab er auch die verblüffenden Zahlen preis, über die 50% der Amerikaner, welche nicht an die Evolution glauben. Bedenklich.

[ nachträglich editiert von mia_w ]
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15.12.2011 21:59 Uhr von Katzee
 
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Nun ja: Wenn man sich Leute wie G. W. Bush ansieht, dann kann man verstehen, wieso die Amis nicht an die Evolution glauben.
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15.12.2011 23:04 Uhr von Again
 
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Separis: "D.h. ja, es gibt die Evolution und sie findet im ganzen Universum statt UND es steckt eine art Bewusstsein dahinter"
Bei ersterem stimme ich dir zu, weil alles dafür spricht. Bei zweiterem widerspreche ich, weil nichts dafür spricht ;-)
Aber das kann man natürlich gerne glauben, weil es auch nicht im krassen Widerspruch zur Naturwissenschaft steht. Was aber Kreationisten so für Vorstellungen haben... hui hui hui

"sondern ein mehrdimensionales, quantenphysikalisches neurales Netzwerk, wovon wir quasi ein Teil sind wie ein Neuron im Gehirn."
Naja, dass sind für imch jetzt nur zusammengepanschte Schlagwörter, die sich gut anhören.

"An den absoluten unwahrscheinlichen Zufall zu glauben, dass die ganze Existenz ein reines Zufallsprodukt ist, klingt irgendwie auch sehr nach Aberglaube. :)"
Kommt darauf an, was du mit Existenz genau meinst. Die des Menschen, des Lebens, des Universums,...
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15.12.2011 23:37 Uhr von Phyra
 
+3 | -2
 
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@atze: es ist bereits gelungen aus toter materie aminosaeuren etc. zu erschaffen, was erwiesenermaßen die grundbausteine des lebens sind.
Das noch keine einzeller in experimenten entstanden sind ist eher ein zeit- und energiefaktor
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15.12.2011 23:48 Uhr von Again
 
+5 | -1
 
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atze.friedrich: "Das per Zufall aus anorganischen Stoffen im Laufe der Zeit hochentwickeltes Leben entsteht ist absurd."
^^ Das Kreationisten das Wort "Zufall" nicht richtig gebrauchen können ist noch viel absurder.

"Und danach müsste es den Übermenschen geben."
Wer sagt denn sowas?

"Auch ist es noch keinem Wissenschaftler gelungen und wird es auch nicht, aus toter Materie selbst primitivstes Leben zu erzeugen."
^^ Da würd ich mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen.
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16.12.2011 01:22 Uhr von Again
 
+1 | -0
 
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Separis: "Und ich glaub nicht dass die Ursuppe zusammengepanscht wurde ^^"
Die Ursuppe ist ja auch schon lange kalt ^^
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16.12.2011 01:58 Uhr von Schwertträger
 
+1 | -0
 
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@atze.friedrich: Ist das jetzt ein Plädoyer für den Kreationismus, oder worauf willst Du genau hinaus?
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16.12.2011 15:04 Uhr von Schwertträger
 
+3 | -0
 
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@atze.friedrich: >Erstmal das man hinter der Evolutionstheorie auch sehr grosse Fragezeichen setzen sollte.<

Das ist das Prinzip der Wissenschaft.
Es werden DAUERND Fragezeichen hinter alles gesetzt.
Das ist ja der hauptsächliche Unterschied zu irgendwelchen Religionen, die bestrebt sind, Ausrufezeichen hinter alles zu setzen.

Ich glaube auch noch nicht 100%ig daran, dass die Evolutionstheorie ohne Lücken ist, aber an den Unsinn, den die Kreationisten in ihre Lehre schreiben, kann man gar nicht glauben, wenn man nicht gerade schwere Logigkschwächen aufweist.
Ichmuss doch nicht, nur weil die Evolutionslehre evtl. nicht korrekt ist, an den rosa Hampelmann glauben. Es gibt doch nun wahrhaftig noch Tausende mehr Alternativen.


>Und wie gesagt in der islamischen Welt glaubt die grosse Mehrheit an die Schöpfung, nur wird bei uns der Blick bei diesem Thema immer nur nach Amerika gerichtet.<

Das ist normal, da die USA ja schon mal aufgeklärter war und Teile jetzt ZURÜCK fallen auf ein weniger aufgeklärtes Level. Von jemandem, der schon mal besser war, ist man immer mehr enttäuscht, wenn er wieder schlechter wird, als von jemand, der noch nie ein anderes Level erreicht hatte.

Die Leute, die in islamischen Ländern an die Schöpfung glauben, hatten sehr, sehr, sehr viele noch nie Kontakt zu Bildung und wurden zudem noch im Kindesalter indoktriniert. Was will man da erwarten?


>Primär ging es mir aber um das Bashing von Kreationisten, so fern man Leute überhaupt in so eine Schublade stecken kann.<

Nun ja, es ist nicht überraschend, wenn die Leute ungehalten reagieren, wenn ihr Gegenüber nicht auf Gegenbeweise reagieren. Die Kreationisten selber reagieren ja auch so.
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16.12.2011 22:52 Uhr von Phyra
 
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@atze: falsch, sie wurden nicht gezielt hergestellt, es wurde die situation der erde zur entstehung der ersten aminosaeuren simuliert und dabei entstanden eben solche.

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