15.12.11 15:09 Uhr
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Bayern: Studiengebühren werden verschwendet oder gespart

Nach einer Anfrage der hochschulpolitischen Sprecherin der Grünen, Ulrike Gote, im bayerischen Landtag, ist der Streit über Studiengebühren im Freistaat neu entfacht. Derzeit liegen etwa 61 Millionen Euro an Gebühren ohne Verwendung auf den Konten der Hochschulen.

Weitere 86 Millionen Euro kommen aus diesem Semester dazu. Der Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch (FDP) schob den schwarzen Peter den Studenten zu, die wichtige Vorhaben immer wieder blockieren würden. Oftmals werden die Mittel auch nicht zweckgebunden verwendet.

So wurden Elektroanschlüsse in Hörsälen gelegt oder neue Büroräume angeschafft. Ein enormer Anteil der Gebühren geht alleine für den verwaltungstechnischen Einzug der Beträge verloren. Die Grünen fordern daher, die Studiengebühren drastisch zu verringern oder ganz abzuschaffen.


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WebReporter: sicness66
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Bayern, Vorwurf, Hochschule, Verwendung, Studiengebühren
Quelle: www.sueddeutsche.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.12.2011 15:21 Uhr von vmaxxer
 
+10 | -0
 
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Abschaffen. Bildung muss für alle zugänglich sein.
Dieses "Problem" mit den Studiengebühren gibt es auch bei anderen Unis. Scheinbar ist ja kein Bedarf da, sonst würden die Gebühren nicht dermaßen auf Halde liegen.

(Dürfen Studiengebühren zur ERWEITERUNG von Unis (mehr Studienplätze) genutzt werden? Da wäre es sinnvoll angelegt.))
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15.12.2011 15:59 Uhr von Pils28
 
+5 | -0
 
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Wenn ich mir die Ncs der letzten Jahre angucke, sollten die wirklich dafür genutzt werden, mehr studienplätze zu schaffen und das Lernumfeld attraktiver zu gestalten. Ich empfang Vorlesungen mit über 300 Studenten immer nur minderproduktiv.
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15.12.2011 16:13 Uhr von R4V3R
 
+2 | -0
 
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Niedersachsen ist das noch schlimmer...
Ich sitze mit 600 Leuten in der Vorlesung, das kann doch nicht angehen!
Uns wurde noch erzählt, dass die Gebühren dafür genutzt werden, unsere Studienbedinungen zu verbessern...
2 Wochen später sitzt man in einer Übung und kann wegen lauten Bauarbeiten kein Wort verstehen. Wie kann sowas angehen!? 10 Millionen€ pro Semester und nichts wird verbessert. Beschiss ist das!!!! Und geändert wird in den nächsten Jahren auch nichts-.-
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15.12.2011 17:59 Uhr von derNameIstProgramm
 
+1 | -1
 
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naja: "So wurden Elektroanschlüsse in Hörsälen gelegt oder neue Büroräume angeschafft."

Interessant. Ich höre den gesamten Tag nur Gejammere darüber dass nicht genügend Steckdosen für die Laptops zur Verfügung stehen. Das mangelnde Personal wird auch kritisiert, aber irgendwo ein Büro haben dürfen die Leute ja scheinbar nicht.

Hier scheint an der Aussage, dass Studenten wichtige Vorhaben gerne blockieren sich irgendwie zu bestätigen.

@R4V3R:
"2 Wochen später sitzt man in einer Übung und kann wegen lauten Bauarbeiten kein Wort verstehen. Wie kann sowas angehen!? 10 Millionen€ pro Semester und nichts wird verbessert. Beschiss ist das!!!! Und geändert wird in den nächsten Jahren auch nichts-.- "

Nichts geändert? Meinst du nicht, dass die von dir genannten Bauarbeiten genau das sind? Unverschämtheit, dass neue Räume nicht von heute auf morgen hergezaubert werden, oder?

[ nachträglich editiert von derNameIstProgramm ]

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