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Schwere Vorwürfe gegen Syrien: Todesquote von Scharfschützen gefordert

Nach Angaben der Menschenrechtsorganisation "Human Rights Watch" wurden den Scharfschützen bei den Demonstrationen Vorgaben gemacht, wieviele Menschen sie töten sollen. Ein Scharfschütze gibt an, dass er den Befehl erhalten habe, bei einer Demonstration mit 5.000 Menschen 15 bis 20 Menschen zu töten.

Die entsprechenden Befehle wurden direkt vom Präsidenten Bashar al-Assad unterzeichnet. Dieser bestreitet weiterhin, derartige Befehle erlassen zu haben. Die Scharfschützen berichten, dass ihnen freie Hand beim Verbrauch von Munition gelassen wurde.

Inzwischen finden immer wieder Kämpfe zwischen Deserteuren und Soldaten statt. Die letzte Schätzung der UNO geht von mehr als 5.000 getöteten Menschen aus (ShortNews berichtete).


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WebReporter: ouster
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Kritik, Syrien, Schuss, Toter, Scharfschütze
Quelle: www.zeit.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.12.2011 14:53 Uhr von culturebeat
 
+0 | -3
 
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@bertl058 Das ist keine Folter. Was in Assads Gefängnissen passiert, ist Folter und was in den Geheimgefängnissen passiert, ist Folter bis zum Tod.
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15.12.2011 14:58 Uhr von culturebeat
 
+0 | -5
 
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88 tote in syrischen Foltergefängnissen bis August: http://derstandard.at/...

In den letzten paar Monaten dürften noch einige hinzu gekommen sein.
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15.12.2011 15:06 Uhr von End-Of-West
 
+4 | -1
 
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Mainstream funkt nicht so richtig Vor 10 Jahren konnte man sich ja noch leicht eintrichtern lassen, dass die Araber ein boeses Volk sind...nur funktioniert diese Mainstream-News-Propaganda nicht mehr in diesem Umfang wie gewollt...

Es liegen viele weitere Reports vor, welche besagen, dass die Protestanten nichts weiter als eine vom Westen bezahlte Gruppierung sind, die eben mit allen Mitteln versucht das Regime zu stuerzen.

Vielleicht sollte mal der Rest der Bevoelkerung, welcher nicht demonstriert, angehoert werden wie zufrieden sie sind mit ihrem Praesidenten.

Einfach nur mehr Schein als Sein...
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15.12.2011 15:13 Uhr von culturebeat
 
+1 | -0
 
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@End-Of-West: Nein. Die Demonstranten wollen nur ein Ende des Regimes und die Umwandlung des Landes in einen islamischen Gottesstaat, ebenso wie es in Ägypten, Tunesien und Lybien passiert.
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15.12.2011 15:34 Uhr von usambara
 
+1 | -2
 
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beherrschen das Land, eine schiitische Minderheit rund um den Präsidenten, während die sunnitische/arabische Mehrheit an die Macht will. Wie sich die anderen Minderheiten (Kurden, Christen) entscheiden wird sich zeigen.
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15.12.2011 16:06 Uhr von usambara
 
+0 | -2
 
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@H311dr1v0r: warum dann die Waffenbrüderschaft der syrisch/schiitischen Alawiten (http://de.wikipedia.org/...) der Assads zur schiitischen Hisbollah (http://de.wikipedia.org/...) und zum schiitischen Iran?
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15.12.2011 18:17 Uhr von End-Of-West
 
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@ culturebeat: Von diesem Gottesstaat, welcher von den Amerikanern erst ermöglicht wurde, sieht man aber gar nichts...vielleicht weil das alles nichts mit Gott oder einem Staat zu tun hat?
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15.12.2011 18:29 Uhr von culturebeat
 
+1 | -2
 
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@End-Of-West die USA wollen keinen Gottesstaat: sondern ein stabiles Regime, das keine Kriege anfängt.

Das Volk möchte einen Gottesstaat um handlungsfähig zu werden und anderen Nachbarvölkern / Religionen bei Bedarf mit geistiger Unterstützung der geistlichen Führung in den Arsch treten zu können.

Das Einzige, was unter den westlichen Regimen gegen Christen und Juden unternommen werden konnte, waren Bombenanschläge wie auf Djerba:

http://de.wikipedia.org/...

In einem Gottesstaat wäre auch die staatliche Verfolgung von diesen Minderheiten und die Einrichtung von Konzentrationslagern möglich.

[ nachträglich editiert von culturebeat ]

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