Schwere Vorwürfe gegen Syrien: Todesquote von Scharfschützen gefordert
Nach Angaben der Menschenrechtsorganisation "Human Rights Watch" wurden den Scharfschützen bei den Demonstrationen Vorgaben gemacht, wieviele Menschen sie töten sollen. Ein Scharfschütze gibt an, dass er den Befehl erhalten habe, bei einer Demonstration mit 5.000 Menschen 15 bis 20 Menschen zu töten.
Die entsprechenden Befehle wurden direkt vom Präsidenten Bashar al-Assad unterzeichnet. Dieser bestreitet weiterhin, derartige Befehle erlassen zu haben. Die Scharfschützen berichten, dass ihnen freie Hand beim Verbrauch von Munition gelassen wurde.
Inzwischen finden immer wieder Kämpfe zwischen Deserteuren und Soldaten statt. Die letzte Schätzung der UNO geht von mehr als 5.000 getöteten Menschen aus (ShortNews berichtete).