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Portugal am Abgrund - Banken müssen verstaatlicht werden

Die portugiesische Börse befindet sich im freien Fall. Besonders davon betroffen sind die einheimischen Banken. Die drei größten Institute haben seit Jahresanfang 68 Prozent des Börsenwertes verloren. Dank der neuen EU-Beschlüsse im Oktober zur Kernkapitalquote ist der Eigenkapitalbedarf enorm.

Schon im Mai mussten aus dem 78 Milliarden Euro umfassenden Nothilfepaket zwölf Milliarden für die Banken aufgewendet werden. Dass private Anleger in die Institute investieren, kann nahezu ausgeschlossen werden. Die Verstaatlichung scheint mittlerweile unumgänglich. Auch die neue konservative Regierung trägt ihren Anteil dazu bei.

Sie hat das Spardiktat Brüssels und Berlins übernommen und dem schon sowieso rezessiven Land eine noch strengere Sparanstrengung auferlegt. Erwartet wird für 2012 ein Rekorddefizit von 10,1 Prozent. Eine weitere Nothilfe für Portugal scheint unumgänglich zu sein.


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WebReporter: sicness66
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Bank, Rente, Portugal, Verstaatlichung, Abgrund
Quelle: www.heise.de

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15.12.2011 14:59 Uhr von Phyra
 
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alle eu laender unter eine regierung bringen, alle banken verstaatlichen und schulden gegeneinander abrechnen, damit waehren wahrschienlich schonmal 90% aller schulden der wirtschaftsstaerksten laender getilgt. Ist doch eh alles nur ein kreis bei dem im endeffekt jeder jedem was schuldet.

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