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Nach Entzug: Silvana Koch-Mehrin möchte sich ihren Doktortitel erklagen

Die FDP-Politikerin Silvana Koch-Mehrin geht nun vor Gericht, um um ihren entzogenen Doktortitel zu kämpfen. Die Universität Heidelberg hatte ihr den Titel aberkannt, weil sie abgeschrieben hatte.

Die Europapolitikerin reichte nun Klage gegen ihre alte Universität beim Verwaltungsgericht Karlsruhe ein.

Die Kommission der Uni hatte festgestellt, dass 80 Seiten ihrer Dissertation aus Plagiaten bestünden. Koch-Mehrin bestreitet das, räumt aber ein, dass ihre Arbeit "nicht frei von Schwächen, nicht selten ungenau, oberflächlich und manchmal geradezu fehlerhaft" sei.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Klage, FDP, Entzug, Doktortitel, Silvana Koch-Mehrin
Quelle: www.sueddeutsche.de

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15.12.2011 12:38 Uhr von derSchmu2.0
 
+20 | -1
 
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Moment "...dass ihre Arbeit "nicht frei von Schwächen, nicht selten ungenau, oberflächlich und manchmal geradezu fehlerhaft""
Redet sie da von ihrer Arbeit als Europapolitikerin oder von ihrer Doktorarbeit? Weil...wie man schon beim Guttenberg sagte...das eine hat ja nichts mit dem anderen zu tun...die Frau ist die personifizierte Zusammenfassung der FDP und eines typischen gierigen Politikers....sieht keine Fehler ein und gibt nur Positionen (zum Wahren des Scheins und zur vermeintlichen Uebernahme von Verantwortung) auf, die eh nicht lukrativ sind. Beharrt ansonsten auf ihre Poestchen, die sich nicht annaehernd zu 50% wahr nimmt und entsprechendes leistet...
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15.12.2011 12:41 Uhr von xevii
 
+10 | -1
 
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die olle nervt mich so hard mit ihrem egoistischen gelüge. soll sie hingehn wo der pfeffer wächst. MICH vertritt diese frau in brüssel da nich
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15.12.2011 12:56 Uhr von custodios.vigilantes
 
+16 | -0
 
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Diese Frau ist völlig inakzeptabel: Seit 2009 ist sie auf keiner einzigen Sitzung im europäischen Parlament mehr erscheinen, auch nicht bei denen, wo sie stellvertretendes oder Vollmitglied war. Des weiteren sind so gut wie keine öffentlichen Termine außerhalb des Europäischen Parlamentes bekannt geworden, an denen Koch-Mehrin teilgenommen hätte.

Der Verfassungsrechtler Prof. Dr. Hans Meyer: „Man kann ihr nur raten, entweder wieder zur Arbeit zurückzukehren oder aber aus dem Parlament auszuscheiden.“

Koch-Mehrinerhält als Abgeordnete des Europäischen Parlamentes ein Bruttogehalt von rund 8.000 Euro. Hinzu kommen eine allgemeine Kostenpauschale von rund 4.300 Euro sowie ein Tagegeld pro Sitzungstag von rund 300 Euro. Das Mandat hatte sie trotz der Plagiats-Affäre um ihre Doktorarbeit im Mai 2011 behalten.
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15.12.2011 13:14 Uhr von omar
 
+6 | -0
 
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Selbst wenn es stimmt, "...dass ihre Arbeit "nicht frei von Schwächen, nicht selten ungenau, oberflächlich und manchmal geradezu fehlerhaft"" ist, so muss die Hochschule es doch dann als SCHLECHT bewerten und den Doktortitel ablehnen.
Sie kann die Arbeit ja gerne nochmal schreiben und einreichen.
Dann bitte aber in einer zulässigen Form.
Vorher würde ich da keinen Gedanke mehr dran verschwenden...
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15.12.2011 15:52 Uhr von The Roadrunner
 
+1 | -0
 
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Hoffe, das Gericht lehnt die Klage ab, da vorab: schon genug geprueft worden ist und mehrere unabhaengige Seiten zum Ergebnis des Plagiats gekommen sind und somit erspart das Gericht dem Steuerzahler die Verhandlung und kann sich so um echte Faelle kuemmern.
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18.12.2011 16:12 Uhr von Don_Vito
 
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Keine zweite Chance Bloss weil die Eltern Geld und Einfluss haben sich einen Doktortitel erschleichen bzw. erkaufen wollen. Keine zweite Chance, das selbe gilt für Guttenberg.

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