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Kleinste Dampfmaschine der Welt gebaut

Forscher der Universität Stuttgart haben die kleinste Dampfmaschine der Welt gebaut. Sie ist nur wenige Tausendstel Millimeter groß, ist aber, trotz Stottern, verhältnismäßig genauso effizient wie konventionelle Dampfmaschinen.

Die Dampfmaschine ist mit Wasser gefüllt, in dem eine kleine Kunststoffkugel schwimmt, auf die ein Laser, der als Ersatz für den Kolben fungiert, reagiert. Über einen weiteren Laser wird das Wasser, in dem die Kugel schwimmt, erhitzt und wieder abgekühlt, was die Kugel in Bewegung versetzt.

Aufgrund von mikroskopischen Effekten konnte die Bauweise großer Dampfmaschinen nicht 1:1 übernommen werden. Das Stottern der Maschine kommt daher, dass Wassermoleküle mit der Kugel zusammenstoßen, wodurch diese wiederum Energie verliert.


WebReporter: Meister89
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forscher, Stuttgart, Technik, Dampfmaschine
Quelle: www.focus.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.12.2011 12:24 Uhr von MC_Kay
 
+12 | -2
 
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Aha: Und worin liegt nun der technische Nutzen?
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15.12.2011 12:24 Uhr von Gringo75
 
+10 | -2
 
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hmm..ein Stirlingmotor ist keine Dampfmaschine! interessante sache...

nur leider werden hier begriffe durcheinander gewürfelt ;)

ein Stirlingmotor ist keine Dampfmaschine!

wird zwar in der quelle auch so benannt, aber es gibt doch einige kleine und wichtige unterscheide..

bei wikiblöd kann sich der geneigte leser einen ersten eindruck verschaffen.

aber trotzdem gut wiedergegeben.
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15.12.2011 13:59 Uhr von Botlike
 
+4 | -1
 
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Und ich wundere mich, warum die Unis kein Geld für mehr Professoren haben...
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15.12.2011 15:08 Uhr von Gorli
 
+1 | -3
 
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@Botlike: Überleg mal was das in der Medizin bedeuten könnte! angetriebene Minni-Uboote die verkalkte Aterien finden. Roboter die dir den Tumor aus dem Gehirn schneiden können wo sonst kein Chirug rankommen würde.
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15.12.2011 16:13 Uhr von Killerspiel-Spieler
 
+1 | -1
 
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@Gorli: ich hoffe, dass sollte ein Scherz sein? damit kann überhaupt gar nichts angetrieben werden, denn wie du scheinbar überlesen hast ist dazu ein laser von nöten der die "dampfmaschine" anstrahlt...es gibt aber keinen weg den laser auf einen tausendstel millimeter klein inkl. batterie zu kriegen^^
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15.12.2011 17:47 Uhr von Gorli
 
+4 | -1
 
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Sei doch nicht so Kleingeistig und denk an sichtbares Licht wenn du Laser hörst. Nimm einen Röntgenlaser, welches in der benötigten Zone Fokussiert wird.


Und das ist mir jetzt nur aus dem Stehgreif eingefallen, da gibt es bestimmt noch genialere Lösungen für die Energieversorgung. Generell sind mikroskopische Maschinen imho IMMER der Rede wert.
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16.12.2011 12:40 Uhr von Klecks13
 
+1 | -0
 
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@ Gorli: "Sei doch nicht so Kleingeistig und denk an sichtbares Licht wenn du Laser hörst. Nimm einen Röntgenlaser, welches in der benötigten Zone Fokussiert wird."

Nettes Gedankenspiel. Hat nur einen Haken: Röntgenlicht lässt sich (zumindest bisher) nicht fokusieren und daher auch nicht zum Laser bündeln. Das ist übrigens der Grund, warum in der Radiologie Bleischürzen getragen werden, obwohl der Radiologe ja hinter dem Gerät steht.

Was oft als "Röntgenlaser" bezeichnet wird, ist der sog. Freie Elektronen Laser. Dessen Wellenlängeliegt aber noch knapp oberhalb des Röntgenlichts. Wenn du damit so ein Mini-U-Boot antreiben willst, brennst du ein schönes Loch in den Bauch ;-)

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