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USA: Barack Obama sieht Irakkrieg als Erfolg

In einer emotionalen Rede zieht der US-Präsident Barack Obama einen Schlussstrich unter den Irakkrieg. Bis zum Jahresende sollen die letzten Soldaten aus dem Irak abgezogen werden. Er lobt den Willen und die Entschlossenheit der amerikanischen Soldatinnen und Soldaten.

Barack Obama sieht den Irak nun als "souverän und stabil". Am Montag hat ein Treffen zwischen ihm und dem irakischen Präsidenten Nuri al-Maliki stattgefunden. Nach dem Willen der beiden folgt nun eine Ära der Partnerschaft und Zusammenarbeit.

Der Präsident der Vereinigten Staaten wies noch darauf hin, dass es nun an der Zeit sei, dass Amerika sich um die Heimkehrer kümmert. Unter den Kriegsveteranen ist die Arbeitslosigkeit besonders hoch.


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WebReporter: ouster
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Ende, Barack Obama, Erfolg, Rede, Irakkrieg
Quelle: www.handelsblatt.com

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.12.2011 22:13 Uhr von usambara
 
+3 | -1
 
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der Irak ist de facto immer noch eine Diktatur, denn eine Regierung die das Ergebnis der letzten Wahlen repräsentiert, gibt es immer noch nicht.
Der Schiit al-Mailiki will von seiner Macht nicht lassen, eine Regierung der nationalen Einheit mit dem von Allawi geführten, die Sunniten einschließenden Parteienbündnis kam nicht zustande. Dadurch wurde die Regierung entscheidungsunfähig.
Auch gibt es zwischen Kurden, Schiiten und Sunniten sowie Turkmenen Konflikte über die Ausbeutung von Ölquellen.
Dazu kommt noch der Dauerkonflikt der Kurden-PKK gegen
die Türken und Iraner.
Der Bürgerkrieg in Syrien wird auch nicht ohne Einfluss bleiben, wenn die dortigen 1,7 Millionen irakischen Flüchtlinge schlagartig zurück kommen.
Und letztendlich würde auch ein Krieg gegen den Iran zwangsläufig über den Irak gehen.
Und und und
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14.12.2011 22:27 Uhr von TheDisturbedX
 
+3 | -1
 
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Kurz: In meinen Augen kann Krieg niemals ein Erfolg sein!
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14.12.2011 22:38 Uhr von mia_w
 
+1 | -0
 
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Das stimmt nur bedingt. Alle die in den 2.WK gezogen wurden, Russland, USA, England z.B., für die war es ein Erfolg.
Vietnam, Korea, eher nicht. Ist man Angreifer oder Ziel.

[ nachträglich editiert von mia_w ]
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14.12.2011 22:49 Uhr von FrankaFra
 
+4 | -4
 
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Kommt auf die Definition an: Erfolg: Saddum Hussein ist weg
Erfolg: Nun stirbt kein Amerikaner mehr
Erfolg: Ölverträge gesichert
Erfolg: Irak als Land ist geschwächt


Misserfolg: Zuviele tote Soldaten
Misserfolg: Zuviele tote Zivilisten
Misserfolg: Keine funktionierende Gesellschaftsstruktur


Es kommt immer darauf an, was die wirklichen Ziele waren.
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14.12.2011 23:12 Uhr von End-Of-West
 
+3 | -1
 
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Auf der Suche nach der dummen Zuhörerschaft Mir scheint, als ob solche Reden eigentlich nur noch auf den leider noch immer zu großen ungebildeten naiven Teil der US-Bevölkerung abzielt...

Unverständlicherweise befinden sich sogar die Eltern von getöteten jungen US-Soldaten in eine Art Wachkoma und reden sich stetig ein, daß sie für eine gute Sache gestorben wären.
Soll man da noch Mitleid haben oder solch eine Familie dem toten Sohne ins Grab hinterherwerfen? Man weiß es einfach nicht!

Jedenfalls sollte man sich ernsthafte Gedanken machen was ein angegriffenes Volk erleben mußte und auch in weiterer Zukunft noch durchmachen muß, vor allem da das irakische System nicht mehr wirklich existent ist und jegliche Kontrolle eigentlich verloren ist.

Die verstümmelten US-Soldaten bereuen zum Teil ihren Einsatz und andere erkennen erst im Selbstmord einen Ausweg aus ihren Fehlern...

Leider bleiben die Befehlshaber in Politik vollkommen ausgenommen von Zweifel, Mitleid, Menschlichkeit und Nachhaltigkeit...da fragt man sich doch ob das überhaupt noch Menschen sind...

Verkehrte Welt!
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14.12.2011 23:38 Uhr von Pils28
 
+1 | -3
 
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Den Irakern geht es schlechter als vorher, den Amerikanern geht es schlechter als vorher. Also wo bitte ist der Erfolg?
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15.12.2011 00:03 Uhr von sicness66
 
+4 | -1
 
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Super Erfolg: Über 100.000 tote Zivilisten, über 4000 tote amerikanische Soldaten. Ein Land für Öl in die Steinzeit zurückgebombt. Abertausende Verletzte und lebenslang traumatisierte. Glückwunsch Mr. President!

[ nachträglich editiert von sicness66 ]
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15.12.2011 00:14 Uhr von Brotmitkaese
 
+0 | -1
 
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naja: Aus Millitärischer sicht, ja, ein Erfolg.

Aus Moralischer sicht, nein, ein Verbrechen.

Aus wirtschaftlicher sicht, wird sich noch zeigen...
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15.12.2011 15:14 Uhr von Ayouni
 
+0 | -0
 
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Nur Misserfolge: < ZITAT >

Erfolg: Saddum Hussein ist weg
Erfolg: Nun stirbt kein Amerikaner mehr
Erfolg: Ölverträge gesichert
Erfolg: Irak als Land ist geschwächt

< / ZITAT >

- Saddam Hussein wurde aufgehängt, aber die Baath-Partei und die Aufständischen in Tikrit sind nicht zerschlagen.
- Der Krieg hat das irakische Volk anti-amerikanisiert.
- Öl-Service-Verträge gingen nicht an US-Energiekonzerne sondern ausnahmslos an China, Russland und andere ostasiatische Gesellschaften.
- Der weltlich ausgerichtete Irak wurde als stabilisierende Hegemonialmacht am Golf liquidiert. Teheran, die Kurden und Al-Sadr sind die Gewinner.
- Unter Saddan Hussein war der 2te Mann im Staat. Tareq Aziz, ein Christ.Von dem ehemals 15% christlichen Bevölkerungsanteil sind heute nur noch max. 3% verblieben.

[ nachträglich editiert von Ayouni ]
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15.12.2011 18:28 Uhr von alexanderr
 
+0 | -0
 
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"Barack Obama sieht den Irak nun als "souverän und stabil"."

seh ich nicht so. Vorw wenigen Wochen haben sich noch die Anschläge auf amerikanische Soldaten gehäuft... und das hört von heute auf morgen plötzlich auf und man beschließt, die Truppen zurückzuziehen.

Dabei glaube ich ja nicht mal, dass sie zurückgezogen werden.
Da sich Amerika keinen weiteren Krieg leisten kann, wird der Krieg nur verlegt. Nicht ohne Grund befinden sich die Truppen an der syrischen Grenze ;)
Syrien wird außer Gefecht gesetzt, dann kann Israel den Iran angreifen

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