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Fremdsprachen in Europa: Deutsch wird immer unbeliebter

Man spricht immer weniger Deutsch in Europa. Der Anteil von Schülern, die in den europäischen Nachbarländern Deutsch lernen, ist zwischen 2005 und 2010 erheblich gesunken. Das gab das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch bekannt.

So lernten in den Niederlanden 2010 nur noch 44 Prozent Deutsch als Fremdsprache. 2005 waren dies noch 86 Prozent. In Dänemark sank der prozentuale Anteil in den letzten fünf Jahren um 15 Prozent, in Finnland um acht Prozent. Auch in den östlichen EU-Staaten wie Polen sei die Tendenz fallend.

Einzig Luxemburg, in denen jeder Schüler Deutsch lernen muss, bildet eine Ausnahme. Das liegt aber daran, dass hier Deutsch als Amtssprache gilt. Gemessen wurden die Daten in Schulen der Sekundarstufe II ohne berufsbildende Schulen und in Ländern, in denen Deutsch Fremdsprache im Lehrplan steht.


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WebReporter: sicness66
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Deutsch, Europa, Beliebtheit, Lernen, Fremdsprache
Quelle: www.stern.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.12.2011 15:56 Uhr von CroNeo
 
+21 | -2
 
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Luxemburg als Ausnahme zu erwähnen ist doch absurd: Da könnte man ja auch behaupten das es in Österrreich oder Liechtenstein ebenfalls eine "Ausnahme" ist.
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14.12.2011 16:17 Uhr von KnochenAnspitzer
 
+13 | -5
 
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in den Niederlanden lernt man deutsch? deren Sprache ist doch schon fast deutsch, da muß nicht viel dazu gelernt werden.
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14.12.2011 16:22 Uhr von Wompatz
 
+1 | -0
 
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Ach Mist ich meine, einfach Mist!

by Carl @ Simpsons
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14.12.2011 16:22 Uhr von irykinguri
 
+11 | -1
 
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mensch helli: du kannst doch eh keine andere sprache deswegen kommt dir das doch wie gelegen ^^
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14.12.2011 16:32 Uhr von Noseman
 
+18 | -1
 
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@irykinguri: Keine "andere"?

Deutsch kann er ja schon auch nicht richtig...
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14.12.2011 17:59 Uhr von Akaste
 
+25 | -2
 
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eine bedenkliche Entwicklung, aber wo soll es auch herkommen, mir kommt es manchmal so vor als wollten wir selbst unsere Sprache nicht mehr. Kaum ein Satz mehr anglizismenfrei, es gilt als modern die Muttersprache zu verleugnen, ich kann ausserhalb meiner Wohnung keine drei Meter gehn ohne auf irgendeiner englischen Phrase zu stoßen, Menschen die noch vor 50 Jahren als Vollidioten belächelt wurden, da sie die eigene Sprache nur ungenügend sprechen, sind heute Jugendvorbilder. Wo kommen wir nur hin? Ist das etwa "modern life in Germany"?

Darauf kann ich gut und gerne verzichten, ich lehne es ab mich dem Allerweltseinheitsdenkmuster zu unterwerfen. Sprache ist nicht einfach nur Kommunikation, ohne Sprache ist man nur ein Tier. Die Sprache formt doch die gesamte Denkweise, es ist nicht damit getan eine einzelne Begebenheit schildern zu können, die man sonst nur abtun könnte mit "das kann man mit Worten nicht beschreiben". Nein durch den Erhalt einer Sprache hat man unterbewusst schon eine bestimmte Sicht der Dinge. Ich für meinen Teil denke deutsch und bin damit sehr zufrieden, ich freue mich insgeheim und schadenfroh, da ich weiß so ziemlich jedes Vorkommnis mit logisch zusammen gesetzten Worten beschreiben kann, ich muss oftmals nicht einmal auf altbekannte Fremdwörter zurückgreifen, im englischen Wortschatz sehe ich dagegen zig Worte die vom lesen her nichts miteinander zu tun haben aber ähnliche oder gar die selben Dinge bedeuten, tolle Sprache nenne ich das, ein Flickenteppich sondergleichen, ein neuer Begriff taucht auf, ein neues Wort muss gefunden werden "ach pack doch da noch ein paar Oos rein, das hatten wir schon lange nicht mehr". Pah, und so etwas nennt sich nun Weltsprache.

Klar kann ich stundenlang über ein einziges Wort philosophieren und ja mir ist bewusst, dass meine Bücher meinen Regalplatz schneller auffüllen als die gleichen es in englischer Sprache tun würden, doch es ist immernoch mein ureigenes Denkmuster, das möchte ich nicht missen und auch nicht verschandelt sehen.

Was den Deutschen fehlt ist Stolz, nein nicht dieser dumpfe Nationalstolz, überflüssig und dumm, auf Leistungen von Landesgenossen kann ein vernünftiger und ehrlicher Mensch garnicht Stolz sein, das bringen nur Versager fertig die selbst noch nicht geleistet haben, darum geht es nicht. Es geht darum sich den letzten Rest an Unterschieden zu wahren, die Gedanken sind frei, doch wie können sie das sein wenn ich nur so weit denken kann wie es mir meine Sprache erlaubt?
Manche werden jetzt behaupten, dass sich Sprache seit jeher weiterentwickelte und das auch immer tun wird, gut und richtig, wir stehen aber nicht vor einer Reformation sondern vor einer Übernahme.
Wie kann es noch einen Austausch unterschiedlicher Sichtweisen geben wenn alle die selbe haben?
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14.12.2011 18:10 Uhr von shadow#
 
+10 | -2
 
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@Pansy: Was willst du mit Französisch?
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14.12.2011 18:33 Uhr von sgitte
 
+5 | -3
 
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Wozu auch? Auf dieser Welt wird Deutsch in drei Ländern gesprochen, das wars. Wenn man nicht gerade eine Karriere in diesen Ländern anstrebt, erübrigt sich diese Sprache. Mit Englisch kommt man heutzutage überall weiter. Also such ich mir einfach als zweite Fremdsprache, die einfacher zu erlenen ist und häufiger gesprochen wird.
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14.12.2011 20:31 Uhr von cyrus2k1
 
+6 | -1
 
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Niederländisch ist doch beinahe das selbe: Ich kann Niederländisch zu 70% verstehen ohne das je gelernt zu haben. Ich würde sagen, das ist quasi Deutsch, nur ein anderer Dialekt. Bayrisch ist schwerer zu verstehen, da kapiere ich nämlich gar nichts.
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15.12.2011 02:38 Uhr von fraro
 
+4 | -2
 
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Kann: ich nachvollziehen.
Um irgendwo nach dem Weg zu fragen, ist deutsch ziemlich ungeeignet (egal ob in Deutschland oder im Ausland).
Mit Russisch oder Türkisch ist man da viel besser dran ;-)
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15.12.2011 08:20 Uhr von tullamore_dew
 
+1 | -0
 
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Man sollte Man sollte aber bedenken das Deutsch die weit verbreiteste Sprache in Europa ist (82 Mio. Muttersprachler). Da kommt keine andere Sprache in Europa dran!

Sogesehen dann natürlich schon eine der wichtigeren Sprachen! Aber das ist ja nunmal Geschmackssache.

Ich persönlich find Sprachen und Dialekte sehr interessant aber hab natürlich auch meine Vorlieben. So interessiert mich z.B. Französisch (als Sprache) überhaupt nicht, hingegen versuche ich aktuell Russisch zu lernen.

[ nachträglich editiert von tullamore_dew ]
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15.12.2011 09:41 Uhr von erdengott
 
+1 | -0
 
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Was solls? Englisch hat sich als erste Fremdsprache etabliert und es ist sicher nicht schlecht wenn man sich europaweit halbwegs einig ist. Welche anderen europäischen Sprachen nehmen da als Fremdsprache nicht an Bedeutung ab?
Die zweite Fremdsprache verkommt zum privaten Hobby, da kann es uns egal sein was da gesprochen wird.
Wer eine Perspektive für sich in einem bestimmten Sprachraum sieht, der lernt die passende Sprache, egal was sonst gerade im Trend ist. Nur macht manb dies nicht unbedingt in der Schule.
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15.12.2011 09:52 Uhr von Zintor-2000
 
+1 | -0
 
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Das wird sich wieder ändern, wenn wir erst mal Europa wirtschaftlich übernommen haben. So sehen es ja unsere Nachbarn ;)

Und wenn wir wirtschaftlich weiter so stark und zentral bleiben, wird es sich wirklich ändern, da dann immer mit deutschen Firmen verhandelt werden muss.
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15.12.2011 10:23 Uhr von denkzettel1
 
+2 | -0
 
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hmmm und nu? ich kann damit leben - es muss doch nicht jedes land unsere sprache sprechen können oder?

die arbeiter aus dem ausland, die hier ein evernünftige karriere anstreben, werden schon deutsch lernen - aber ich vergaß... es kommen ja nicht die vernünftigen....

wenn ich ins ausland fahre - egal in welches land, bemühe ich mich mit meiner familie immer ein paar brocken der landessprache zu lernen.
das hat zu einem den effekt, dass die kinder es meist leichter haben, fremde sprachen zu erlernen und zum anderen dient es dem respekt gegenüber der anderen nation - und egal wo, ob in frankreich, dänemark, italien, spanien usw. bin ich damit immer recht gut gefahren.

und bei mir hier im norden, sprechen viele auch noch platt oder in einigen gegenden sogar dänisch....
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15.12.2011 21:04 Uhr von Akaste
 
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@tullamore_dew: pack mal circa 15 Millionen drauf, du vergisst u.a. Österreich und die Schweiz ;-)
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16.12.2011 06:28 Uhr von unomagan
 
+1 | -3
 
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Französisch: ist Welthandelssprache, English die "it und handelsprache", was will man da mit Deutsch?
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14.01.2012 15:26 Uhr von vaterlandsliebe1987
 
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Deutsch als Fremdsprache: Ich finde es schade, dass so wenig Menschen Deutsch als Fremdsprache lernen.:(

In meinem letzten Dänemark-Urlaub hab ich einige Dänen kennen gelent, die auch Deutsch konnten (u.a. eine Passantin und der Mitarbeiter von der Hotel-Rezeption).

Wenn ich einen Frage ob er Deutsch kann, frage ich das in dänisch/englisch.

[ nachträglich editiert von vaterlandsliebe1987 ]

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