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14.12.11 13:13 Uhr
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Tunesien wirbt um Touristen: "Kommt zu uns, um demokratisch zu bräunen"

Anfang dieses Jahres fand in Tunesien eine Revolution statt, bei der man die bisherige Diktatur stürzte. Nun sollen wieder die Touristen ins Land geholt werden und man wirbt auch mit der neuen Politik.

Die Regierung und die Reisebranche werben mit dem Slogan: "Kommt zu uns, um demokratisch zu bräunen." Während der Diktatur wurden die Touristen nicht genügend angelockt, dies soll sich nun ändern.

In der Branche gibt es aber auch Zweifel, ob islamische Politik und westliche Touristen zusammenpassen. In Tunesien beruhigt man jedoch: "Freizügige europäische Touristinnen sind kein Problem für (die Partei) Ennahda und wir werden auch nicht das Ausschenken von Alkohol verbieten."


WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Politik / Ausland
Schlagworte: Werbung, Revolution, Tourismus, Demokratie, Tunesien
Quelle: www.focus.de
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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.12.2011 13:41 Uhr von Pansy
"Tunesien wirbt um Touristen: "Kommt zu uns, um demokratisch zu bräunen""

Verstehe ich nicht ganz.
Soll man jetzt dort hinkommen um "Demokratie zu tanken" oder um Bräune (also eine rechtsradikale Gesinnung) zu bekommen.

Ich finde es unpassend formuliert.
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14.12.2011 15:16 Uhr von NilsGH
... habe ich als sehr schönes Land für inen Sommerurlaub kennen gelernt.

Wir waren diesen Sommer, also NACH der Revolution da. Wirklich jeder, mit dem wir uns unterhalten haben, vom Hotelangestellten (Kellner, Concierge, ja sogar Putzfrauen) bis hin zum Taxifahrer waren sie alle freundlich, weltoffen und absolut VOrurteilsfrei gegenüber Europäern. Die einzigen, die sie nicht mochten, waren die Russen. Die benehmen sich im Urlaub, so die Erfahrungen der Einheimischen, leider wie die Axt im Wald. Kennt man ja LEIDER!

Wie dem auch sei, Tunesien ist ein schönes Land und sehr gastfreundlich. Einzig die Leute auf dem Basar waren kleine Gangster, aber das sind die auf den spanischen Märkten auch. Und sie nerven genauso, wie die Händler in anderen Ländern auch :) von daher kein Unterschied, trotz muslimischer Religion. Jeder wil eben ein Geschäft machen. Und wenn möglich dann eben auch den Käufer ein wenig übers Ohr hauen ;)

Wir waren auch in Tunis. Trotz vorheriger Warnungen absolut ungefährlich, konnten uns dort frei und ungezwungen bewegen. Auch die Frauen hatten trotz Spaghetti-Trägern und schulterfreien Tops keinerlei Probleme. Die einheimischen Frauen und jugendlichen Mädchen sind zudem selbst so rumgelaufen.

Man sollte eben nur keine Wüstentouren in den Süden des Landes machen. Da KANN es schonmal Probleme geben, da die Genzen in der Wüste unüberschaubar sind und sich ggf. auch mal Banden herumtreiben können, die einen ausrauben. So etwas weiß man aber, wenn man ein wenige gesunden Menschenverstand an den Tag legt.

Daher kann ich die Bemühungen des Landes um Touristen nur unterstützen.

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