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EU: Griechenland hält sich nicht an Sparauflagen

Die EU möchte Griechenland kein Geld mehr zahlen, falls die Sparziele verfehlt werden. Trotz der Steuererhöhungen in Griechenland sind die Einnahmen des Landes jedoch dieses Jahr um drei Prozent gesunken und die Ausgaben um drei Prozent gestiegen.

Die griechische Regierung war von dem Erfolg der Reformen überzeugt und hatte rasche Verbesserungen versprochen. Durch das negative Wirtschaftswachstum und mangelndes Engagement gegen Steuerhinterzieher ist es aber nicht dazu gekommen.

Trotz der miserablen wirtschaftlichen Lage gibt der Finanzmarkt Griechenland wieder die Möglichkeit, sich durch die Aufnahme von Krediten um weitere 1,6 Milliarden Euro zu verschulden, wenn auch zu weiter gestiegenen Zinsen. Bei Privatleuten erfreuen sich Leihhäuser indes immer größerer Beliebtheit.


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WebReporter: culturebeat
Rubrik:   Politik
Schlagworte: EU, Griechenland, Ziel, Sparen, Euro-Zone
Quelle: www.welt.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.12.2011 17:23 Uhr von culturebeat
 
+6 | -4
 
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Ich denke, man sollte erst mal an den Ausgaben sparen. Die sind das drängendste Problem des Landes.

Die Einkünfte der Beamten und Politiker müssen drastisch sinken und Privilegien z.B. für Taxifahrer endgültig abgeschafft werden.

Steuererhöhungen bringen nichts, wenn viele sich weigern, überhaupt Steuern zu zahlen.

Stattdessen sollte man endlich ran an den Speck und Inseln im Staatsbesitz sowie Villen von Steuersündern ans Ausland verpfänden. Wenn es bald aufwärts geht, ist das kein Problem!
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13.12.2011 17:26 Uhr von batistabombhuf619
 
+7 | -11
 
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a) Deutschland raus aus der EU
b) Alle Länder, welche sich nich an Spar- sowie Umweltauflagen der Eu halten raus aus der EU. Dies würde der Union wieder alte Souveränität und wirtschaftliche Stärke zurückbringen!
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13.12.2011 17:30 Uhr von culturebeat
 
+11 | -6
 
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@batistabombhuf619: Das ist mit einer Rot-Schwarz-Grün-Violett-Gelben Regierung nicht zu machen.
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13.12.2011 17:49 Uhr von farm666
 
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Was soll der Wahnsinn: Wann wird das mal enden?
Ich hasse es das der mensch versucht alles aufzuschieben anstatt die umstände zu akzeptieren.
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13.12.2011 17:51 Uhr von Rechthaberei
 
+12 | -1
 
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Und die SPD will Eurobonds einführen. Geldvergeudung wenn man akzeptiert das Griechenland refomunfähig laut OECD ist:

http://www.shortnews.de/...
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13.12.2011 19:35 Uhr von no_trespassing
 
+10 | -0
 
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Die anderen Staaten wissen es doch: Die wissen, dass die EU erpressbar ist.
Für die EU gäbe es angeblich nix schlimmeres als dass ein Land den Euro verlässt, dessen Zutritt erschlichen wurde (siehe Viviane Reding mit ihrem naiven Geschwätz bei Günther Jauch: "Bei soviel Zahlen wird mir schwindelig!" - die hat doch keinen Blassen, was abgeht).

Die anderen Länder reizen das solange aus, wie sie können.Und die EU wird es machen wie die USA - immer wieder verlängern. Der Euro wär ja schon gescheitert, wenn Griechenland die Flatter macht. Was nicht sein kann, das nicht sein darf und weiter geht´s!

Das wird mal einen riesigen Knall geben, bei der alles aufs Spiel gesetzt wurde, was als Pro-Argument für den Euro postuliert wurde - der Wohlstand, die Verbindung zu den Nachbarvölkern, die Freiheit.

Deutschland büßt immer mehr ein mit dieser Weichwährung, das Ausland ist auf uns so gut zu sprechen wie bald nach dem 2.WK und dank der Zustände muss man künftig immer mehr aufpassen, dass Leute nicht durchdrehen und um sich ballern, wie jetzt in Belgien.

Deutschland braucht eine harte Währung; dann werden die ganzen für die Weiterverarbeitung notwendigen Komponenten viel billiger und wir werden noch wettbewerbsfähiger. Die in Dollar fakturierten Energien könnten wir bei Koppelung von DM an Dollar zu Niedrigpreisen einkaufen, so dass Öl, Gas, usw. wahrscheinlich sogar vom Ausland über Deutschland bezogen werden. Urlaube würden spottbillig.

Wenn, dann hätte das Ausland viel mehr zu befürchten. Denn mit weichen Währungen könnte man heutzutage Öl und Gas kaum noch bezahlen. Als der Euro noch nicht existierte und es 17 Währungen gab, da kostete das Barrel Brent Mitte der 90er gerade mal 10 US-Dollar. Heute kostet es das zehnfache, die Löhne aber stagnierten oder gingen sogar zurück.

Deutschland bräuchte keine Bedenken zu haben, wir würden mit einer harten Währung auf ganzer Linie gewinnen, weil alle Vorprodukte günstiger werden.
Davor hat das Ausland ja insgeheim Angst, denn der Euro wurde seinerzeit eingeführt, um zu verhindern, dass Deutschland mit den niedrigen Zinsen die Wiedervereinigung auf dem Rücken der Europäer finanziert.

Es wäre sogar davon auszugehen, dass die in Euro fakturierten Schulden der Südstaaten, die ja in Euro nominiert sind, dazu führen, dass die Staaten wie in den 90ern Jugoslawien die neue DM sogar als offizielle Zweitwährung einführen. Für Frankreich wäre das unverkraftbar.
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13.12.2011 20:38 Uhr von Floetistin
 
+1 | -1
 
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Wil: sagt der Mann, der bulgarische Niedrig-Steuern bezahlt aber in Westeuropa zu westeuropäischen Preisen Waren und Dienstleistungen anbietet.

Bravo! Da haste was gekonnt.
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13.12.2011 22:28 Uhr von Zitronenpresse
 
+2 | -0
 
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Das kommt davon, wenn man auf Kosten der Zukunft lebt.

Riesige Geldmengen wurden nach Griechenland transferiert, mit dem Effekt das dort auf Wachstum gesetzt wurde. Mal abgesehen dass ein Großteil davon nur wieder in den Händen der Superreichen gelandet ist.

Dummheit hat am längsten gewährt - jetzt ist´s vorbei damit. Wer immer noch glaubt, Probleme könne man damit lösen, indem man nur mit genug Geld danach wirft, hat einfach mal den Schuss nicht gehört.

Das endet, wie beim Anhalter durch die Galaxis, wo die Leute mit Blättern rumwerfen.
Ne, falsch damit wird es nicht enden - im Gegenteil das wird weitergehen, selbst dann noch wenn in Europa die Geldscheine als Klopapierersatz benutzt werden müssen, weil sich keiner mehr Klopapier leisten kann...

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