Google-Street-View: Bilder der Katastrophenregion Japans veröffentlicht
Rund neun Monate nach der Tsunami-Katastrophe in Japan hat der Internetkonzern Google über seinen Dienst Street-View erste Panoramabilder veröffentlicht, die einen detaillierten Einblick in die zerstörte Region bieten. Hierbei können Bilder vor und nach dem elften März 2011 betrachtet werden.
Googles Kamerawagen haben insgesamt 44.000 Kilometer im Katastrophengebiet zurückgelegt. Vor allem die am stärksten betroffene Region Tohoku wurde katalogisiert und veröffentlicht. Orte, die sich innerhalb des 20-Kilometer-Radius um das Kernkraftwerk Fukushima befinden, wurden nicht fotografiert.
Noch immer werden über 3.000 Menschen nach der Naturkatastrophe vermisst. Die Arbeiten am Kernkraftwerk gehen nur langsam voran. Mehr als 5.000 Arbeiter versuchen in der Ruine Kühlkreisläufe und Brennstäbe am laufen zu halten. Einen langfristigen Sicherheitsplan für die Reaktoren gibt es nicht.