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13.12.11 14:36 Uhr
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Israel: Museum stellt Brille von NS-Verbrecher Adolf Eichmann aus

Fünfzig Jahre nachdem das Todesurteil gegen den NS-Verbrecher Adolf Eichmann vollstreckt wurde, öffnet der israelische Geheimdienst Mossad nun seine Archive.

Zutage gekommen sind geheime Papiere zur Flucht Eichmanns, aber auch ganz persönliche Dinge, die nun in einem israelischen Museum ausgestellt werden.

Zu sehen ist auch die Glaskabine, in der Eichmann während seines Prozesses sitzen musste. Auch banale Alltagsgegenstände wie seine Brille, seine Schlüssel oder sein Kamm werden zu betrachten sein.


WebReporter: mozzer
Rubrik:   Kultur / Museen
Schlagworte: Israel, Museum, Brille, NS-Verbrecher, Adolf Eichmann
Quelle: einestages.spiegel.de
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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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+5 | -7
 
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13.12.2011 14:57 Uhr von daguckstdu
Eichmann ist ein Kapitel was beendet wurde!!
Kommentar ansehen @daguckstdu   
 
+5 | -6
 
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13.12.2011 15:08 Uhr von KarlHeinzKinsky
Tut mir Leid aber ich kann nicht wirklich die Intention deiner Aussage erkennen, kannst du den Satz evtl. nochmal für mich erläutern?
Natürlich ist das Kapitel Eichmann beendet, deswegen stellt man auch auch seine Alltagsgegenstände in Museen aus, umso an diesen Menschen und seine scheusslichen Taten zu erinnern. Das ist ja gerade der Sinn der Geschichte, die Menschen an Fehler die sie in der Vergangenheit schonmal getan haben zu erinnern damit diese sich nicht wiederholen.
Kommentar ansehen @Karl   
 
+9 | -3
 
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13.12.2011 15:25 Uhr von daguckstdu
Meine Intention ist, das Eichmann Tod ist. Er ist bestraft worden für die Verbrechen die er begangen hat.
Kommentar ansehen Das ist ja fast schon   
 
+8 | -1
 
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13.12.2011 15:47 Uhr von Oberlehrer
inverse Heiligenverehrung. So ganz erschließt sich mir der Sinn einer ausgestellten Brille eines Massenmörders nicht.

Da ich die Todesstrafe ablehne, noch der Hinweis, dass man ihn selbst noch hätte jahrelang lebendig "ausstellen" können. Das wäre eine nachhaltige Strafe für ihn gewesen. Und einen verurteilten Massenmörder live zu sehen, ist sicherlich schauriger, als seine komische Brille.
Kommentar ansehen @daguckstdu   
 
+1 | -0
 
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13.12.2011 16:17 Uhr von KarlHeinzKinsky
Ja das stimmt schon aber was ich nicht ganz verstehe ist warum du der Ausstellung seiner Alltagsgegenstände in dem Museum kritisch gegenüber stehst was du ja mit deinem ersten Kommentar eindeutig gezeigt hast.
Soll man jetzt deiner Meinung nach alle historisch relevanten Gegnstände aus Museen entfernen weil die ja der Vergangenheit angehören und die "Kapitel beendet wurden" ?
Sorry, aber ich kann deine Gedankengänge nicht ganz nachvollziehen.
Kommentar ansehen @Karl   
 
+11 | -0
 
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13.12.2011 16:41 Uhr von daguckstdu
Warum ich dieser Sache so kritisch gegenüber stehe? Ich versuche es zu erläutern!

Zitat aus dem Vorwort des Buches „Das Eichmann Protokoll“!

„Vor Begegnung mit Eichmann hatte Less ein Monster erwartet; er war geradezu enttäuscht, dass ihm ein Mensch wie jeder andere gegenübersaß. An dem millionenfachen Mörder war tatsächlich keine Mordlust ausfindig zu machen. So war Eichmann auch nach 1945 in Deutschland, Österreich und in Argentinien – den Stationen seines zweitens Lebens – nie straffällig geworden. Wäre er ohne Befehl zum Massenmord ein unbescholtener Bürger und Familienvater geblieben?
Wer diese bejaht, muss eines Tages mit einem Neuen Eichmann rechnen, Werkzeug austauschbarer Gewaltherrschaft, die auf solche Figuren angewiesen ist! „

Und so sehe ich das auch! Hier werden Alltagsgegenstände eines Menschen gezeigt, die nicht darauf verweisen zu was dieser Mensch fähig war! Sicherlich kann man jetzt argumentieren, dass vielleicht darum geht, aber um das Kontroverse Bild abzuschließen müsste die andere Seite eben auch gezeigt werden! So sieht man nur eine Brille, aber was hat dieser Massenmörder mit dieser Brille gesehen!! Wird das einem Bewusst nur durch das erblicken einer Brille? Der Holocaust und seine Bilder verschwinden immer mehr als Warnung, das Leid der Menschen die darunter gelitten haben, geht unter in den Vorwürfen, es handele sich hier um Geldhascherei! Und eine Brille eines Massenmörders wird das nicht ändern!
Kommentar ansehen @1984   
 
+4 | -0
 
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13.12.2011 18:00 Uhr von daguckstdu
Vorsicht?? Für manche gibt es dann die Gummizelle!! :-)
Kommentar ansehen @1984   
 
+2 | -8
 
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13.12.2011 18:22 Uhr von LoneZealot
Ja, Dein "Freund Achim", aber der wird sicher von den eigenen Landsleuten gelyncht.
Kommentar ansehen Durch die Brille   
 
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13.12.2011 21:18 Uhr von Laz61
haben bestimmt zahlreiche Politiker Israels durchgeschaut.
Kommentar ansehen @Laz61   
 
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14.12.2011 07:23 Uhr von daguckstdu
„haben bestimmt zahlreiche Politiker Israels durchgeschaut.“

Du willst Unrecht anprangern und dabei übergehst du begangenes Unrecht!

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