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Baden-Württemberg: Gymnasien werden wieder neunjährig

Beim Spitzentreffen der SPD und der Grünen wurde beschlossen, dass 44 Gymnasien innerhalb der nächsten beiden Jahre wieder neunjährige Züge anbieten können.

Vom Schuljahr 2012/13 an werden zunächst in 22 Gymnasien die G 9-Züge als Modellversuch eingeführt. Weitere 22 Gymnasien sollen im darauf folgenden Jahr an der Reihe sein.

Diese Modellversuche wurden auf Grundlage des Bildungsplans des G 8 beschlossen. Das Kultusministerium soll nun ein genaues Konzept ausarbeiten. Es werden Dehnungen der Schulzeit in verschiedenen Jahrgangsstufen ausprobiert. Endgültige Entscheidungen trifft das Kabinett.


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WebReporter: micluvsds
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Baden-Württemberg, Einführung, Gymnasium, Kultusministerium
Quelle: www.schwaebische.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.12.2011 12:09 Uhr von quade34
 
+29 | -1
 
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woanders wird: dieses Modell heftig bekämpft. In BW sind sie wohl zur Einsicht gekommen, dass man nur so eine gute Bildung realisieren kann. Bravo
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13.12.2011 12:22 Uhr von culturebeat
 
+4 | -39
 
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13.12.2011 12:27 Uhr von xevii
 
+15 | -1
 
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und so bildet man schon schön weiterhin das problem für die unis mit doppelten jahrgängen. strike!
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13.12.2011 12:42 Uhr von sicness66
 
+14 | -1
 
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Und in 5 Jahren: geht der Mist wieder von vorne los. Es ist für mich heute noch ein Wunder, wie ich es in 12(!) Jahren durch die Schule geschafft habe ohne Schulreform. Ich habe das Gefühl, dass die heutigen Schüler ständig "Reformen" druchleben müssen. Dass das alles zu lasten der Kinder und deren Bildung geht, wollen die Deppen "da oben" sowieso nicht begreifen. Hauptsache Bosch und Co. stiften den nächsten Schulausflug.
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13.12.2011 13:52 Uhr von theTemplar
 
+1 | -0
 
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Nächstes Jahr: normalerweise g8, aber bei Antrag an das Kultusministerien dürfen die Schulen auch g9 anbieten
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13.12.2011 14:59 Uhr von Essus
 
+3 | -0
 
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ähhm: Haben die Menschen, wenn man so will, eigendlich mal an die Schüler gedacht, die das alles mitmachen müssen... ich meine Ich gehöre zu dem ersten Jahrgang die nach 12 Jahren Abiturmachen "durften", allerdings hab ich das erst nach 9 Jahren Schule erfahren -.-... also immer schön langsam gemacht, weil bis dahin warns ja noch 13 Jahre... und nu.. naja ich hab jetzt die elfte Klasse wiederholt, weil ich mit dem Stoff nich nachkam... -.-
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13.12.2011 15:29 Uhr von kulijo
 
+2 | -0
 
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Nicht gut: Verkürztes Abitur in Kombination mit wegfallender Wehrpflicht...
Schaut euch mal die Erstsemester dieses Jahr an. Unreife Vollidioten die fürs Studium nicht bereit sind. Natürlich nicht alle aber im Durchschnitt ist das Niveau hier deutlich gesunken.
Dazu kommt der steigende Druck für Schüler denen das Abi nicht so leicht fällt. Ich bin froh, dass ich noch 13 Jahre zur Schule durfte...
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13.12.2011 15:38 Uhr von blz
 
+0 | -0
 
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Ist das witzig: 2012 kommt der Erste Pflicht G8 Jahrgang in BW. D.h. Die Bildungspläne für G9 haben noch alle in der Schublade, aber im Ministerium entwickelt man jetzt neue G9 Plan anhand der gerade neu erstellten G8 Pläne.
Das ist doch nur Beschäftigungstherapie für Beamte...
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13.12.2011 15:40 Uhr von vorhaengeschloss
 
+1 | -0
 
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Also doch wieder 1 Jahr Schauspielunterricht.
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13.12.2011 17:14 Uhr von SN_Spitfire
 
+3 | -0
 
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Mal zum nachvollziehen: Rein theoretisch wurde das Abi (ohne durchzufallen!) nach dem 18. Lebensjahr absolviert.
Also mit G8 wäre es das 17.Lebensjahr
Dann müssen die männlichen Schüler nicht mehr zur Bundeswehr und man kann daher bereits das Studium durchziehen.
Ein Studium dauert ca.? 8 Semester?
Dann wären die quasi berufsfähigen Uni-Absolventen 21 Jahre... und werden dann in die Wirtschaft angeblich als hochqualifizierte Studierte irgendetwas "geworfen".

Mal ehrlich... Wundert es jemanden, dass immer mehr die Generation Praktikum heranwächst?
Eigentlich müsste man den Studierten noch eine weitere Zwischenphase einräumen, die einem alles anhand der Praxis oder praktischen Beispielen vermittelt.
Bezahlt oder unbezahlt steht da auf einem anderen Blatt.

Ich seh aber schon, dass auf kurz oder lang die künftigen Studenten und Absolventen massive Probleme mit dem Arbeitsmarkt bekommen werden. Irgendwie traurig das mit anzusehen. Was hatten wir es damals noch gut...

Ich finde meinen Weg bisher noch am geschicktesten:
Realschule, danach eine Ausbildung, dann Abitur nachgemacht und dann das Studium draufgesetzt. Vorteil ist, man hat eine Ausbildung als absolute Notlösung, man hat Erfahrung in der Wirtschaft gesammelt und man kann das angeeignete Wissen im Studium einsetzen. Für mich einer der Vorteile überhaupt. Gut, man kann natürlich auch als Abiturient gleich eine Ausbildung anfangen und DANN ein Studium draufsatteln. Wäre hinsichtlich des Wissens vom Abi bestimmt auch nicht verkehrt. Jedenfalls finde ich eine Ausbildung vor dem Studium fast am Wichtigsten überhaupt.

[ nachträglich editiert von SN_Spitfire ]
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13.12.2011 21:19 Uhr von Clemens1991
 
+0 | -3
 
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Ich hab das G8-Abitur in Bayern mitgemacht: Und ich muss sagen:

ES IST GUT GEWORDEN!

Wirtschaftsnäher durch das P-Seminar (ZB Zusammenarbeit mit Saturn)

Wissenschaftliche Seminararbeit wie die damalige Facharbeit!

Klar mehr Stunden, aber bei uns in München haben das von 108 Schülern immerhin 101 geschafft!

Das G8 ist zwar bissel stressiger, aber das hält sich in einem guten Rahmen. Wer das nicht schafft, geht eben auf die Realschule.

---> Fazit: G8 JA BITTE!
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14.12.2011 11:29 Uhr von ZiemlichBelanglos
 
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Auf der einen Seite den Bildungsförderalismus fröhnen und auf der anderen Seite schreien alle "Deutschland, Deutschland". Ja was denn nun? Entweder ganz oder gar nicht...
Aber man muss ja reformieren, testen, experimentieren. Die Leidtragenden sind dann eben die Schüler/Innen, die dann halt eben zur Generation X dazu gerechnet werden.

Dazu kommt dann noch die mehrheitliche Auffassung, dass man nach der Schule eh ausgelernt hat und wenn man sich weiterbildet, dann höchstens für den eigenen Beruf.
Dabei ist das Abitur nur eine Momentaufnahme...aber man hat ja "ausgelernt" *facepalm*
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14.12.2011 11:34 Uhr von SN_Spitfire
 
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@ZiemlichBelanglos: In gewisser Weise triffst du den Nagel auf den Kopf.
Das Abitur ist nur ein kleiner Schritt, der halt überwunden werden muss. Sobald man in einen Beruf einsteigt, interessiert es den nachfolgenden Chef nicht die Bohne, was man im Abitur für Noten hatte. Ab dann zählt die Berufserfahrung und das Auftreten des möglichen Mitarbeiters und nichts Anderes.

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