Britische Top-Wissenschaftler: "Es gibt kein Gen für Gewalttätigkeit"
Britische Experten untersuchten in einer Studie, wie neurowissenschaftliche Erkenntnisse in Gerichtsverfahren bewertet werden. Und sie kamen zu dem Schluss, dass ein kriminelles Verhalten nicht daran liegt, wie das Gehirn des Delinquenten "tickt".
Nicholas Mackintosh, Professor für experimentelle Psychologie an der Universität von Cambridge, sagt, es sei keine Ausrede in einem Gerichtsverfahren mit dem Argument möglich, man besäße ein "psychotisches Gehirn". Es gäbe kein Gen für Gewalttätigkeit.
Die Royal Society lässt derzeit einige Forschungen durchführen, die sich mit den derzeitigen Durchbrüchen in den Neurowissenschaften und deren Einwirkung auf die Gesellschaft beschäftigt.