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Neue Studie: Killerspiele haben negative Verhaltensänderungen zur Folge

Dr. Yang Wang , seines Zeichens Angestellter der University School of Medicine, initiierte eine neue Studie bezüglich Computerspielen mit Gewaltdarstellungen. Dazu wurden 29 Männer zwischen 18 und 29 Jahren, die bisher noch wenig mit Computerspielen in Berührung gekommen waren, mit Ego-Shootern in Kontakt gebracht.

Die eine Gruppe der Probanden musste sieben Tage lang exzessiv Killerspiele spielen, während die zweite Gruppe keine Ballerspiele spielen durfte. Nach zwei Wochen, wurden beide Gruppen dann untersucht.

Es stellte sich heraus, dass bei den Killer-Spielern der präfrontale Cortex, sowie der linke innere Frontallappen reduzierte Tätigkeiten aufwiesen. Nach Wang ist das Fazit der Studie, dass es bei dauerhaftem Spielen auch zu Verhaltensveränderungen kommen kann.


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WebReporter: H311dr1v0r
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Studie, Folge, Computerspiel, Verhalten, Killerspiel, Hirnforschung
Quelle: grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.com

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23 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.12.2011 17:35 Uhr von GatherClaw
 
+11 | -2
 
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Um die Auswirkung von Ego-Shootern zu untersuchen, sollte aber beide Testgruppen Computerspiele spielen.

Meiner Meinung nach zeigt die Studie nur das Videospielen insgesamt eher negativ auf die Kognitivenfähigkeit einwirkt.

[Hintergrund laut Quelle:
Dann wurden die Mitglieder der einen Gruppe dazu angehalten eine Woche lang jeden Tag mindestens 10 Stunden mit dem Spielen eines sogenannten Ego-Shooter-Spiels zu verbringen und daraufhin eine Woche lang nicht mehr zu spielen. Die zweite Gruppe, die Vergleichsgruppe, wurde angehalten während der ganzen zwei Wochen keinerlei Videospiele zu spielen.]
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12.12.2011 17:51 Uhr von Jolly.Roger
 
+31 | -2
 
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Komisch, eine andere Studie belegte eine Zunahme der Dicke des präfrontalen Cortex, wenn ich mich richtig erinnere.

Zwei Studien, drei verschiedene Erkenntnisse.


Andererseits: Wenn ich sieben Tage lang irgendetwas exzessiv betrieben muss, dann würde sich mein Verhalten auf alle Fälle ändern. Vielleicht sollte man die Systematik der Studie nochmal überdenken, bevor man voreilige Schlüsse zieht.
Ich bin fast sicher, wenn die andere Gruppe in der Zeit exzessiv Pornos anschauen hätte müssen, würde sich ihr Verhalten sicher auch ändern und nicht nur die Aktivität im präfrontalen Cortex. ;-)
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12.12.2011 17:53 Uhr von Neapolitaner
 
+29 | -2
 
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Wenn ich: in einem wissenschaftlichen Bericht Schlagwörter wie Killerspiele oder Ballerspiele höre, ist die Sache schon für mich gegessen.
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12.12.2011 17:58 Uhr von CoffeMaker
 
+42 | -1
 
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LOL Das hat mit der ART des Spiels nichts zu tun sondern vielmehr das die 10 Stunden am Tag gezockt haben. Wenn man 10 Stunden am Tag Tetris zockt wird das gleiche Ergeniss bei rauskommen.

Die Studie ist voll fürn Popo. Wäre so wie wenn ich 10 Leute pro Tag einen Teller Spagetti gebe und Sport treiben lasse und den anderen 10 Leuten einen Teller Kartoffelsuppe pro Tag und am Stuhl festkette und danach sage das die Kartoffelsuppe fett macht.

Wer denkt sich solchen Schwachsinn aus?
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12.12.2011 18:06 Uhr von Sir.Locke
 
+16 | -1
 
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langsam wirds lächerlich 500 "studien" und alle sagen was anderes. darum heißt es hier wohl auch: traue keiner studie die du nicht selber gefälscht hast"...
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12.12.2011 18:25 Uhr von Sandkastenrebell
 
+8 | -1
 
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interessant wäre es gewesen: wenn man dann noch das Gleiche mit Pornos, Disneyfilmen, Actionfilmen, Horrorfilmen, Dokumentationen, Tetris, Volksmusik, Heavy Metal, Pop u.ä. gemacht hätte.

Und dann wahrscheinlich rausgekommen wäre, dass jede Art der intensiven, stupiden (im Sinne von unreflektiert, mechanisch aufgenommen) Reizaufnahme irgendwann zum Tilt führt, bei dem einen, der schon an sich mit der Materie vertraut ist und die an sich leiden kann, anders als bei wem, dem sie fremd ist.

Außerdem finde ich es begrüßenswert, wenn sich im Hirn was verändert, wenn sich Leute mit etwas intensiv beschäftigen, wovon sie bisher noch gar keine Ahnung hatten.
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12.12.2011 19:24 Uhr von Anunnaki_von_Nibiru
 
+9 | -1
 
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Immer wieder neue Studien Die verteufelten Egoshooter, auch bekannt als "Killerspiele", haben einen positiven Nutzen. Denn sie schulen die Hand-Auge-Koordination und die Reaktion. Erfahrene und professionelle Spieler führen bis zu fünf Aktionen pro Sekunde aus und das über längere Zeit. Dass dies viel Training erfordert und somit eine anerkennenswerte Leistung ist, wird von der Bevölkerung leider meist ignoriert.

Denn wie jeder engagierte Sportler lernen auch Gamer strategisches Denken. Wissen, was der Gegner als nächstes macht. "Antizipatives Denken" nennt man dies. Vorausschauen und reagieren oder gegensteuern, ohne darüber nachdenken zu müssen. "Spielen schult die Auffassungsgabe. Der Spieler lernt, komplexe Vorgänge zu erkennen", erklärt Frank Sliwka. Bei hervorragenden Spielern laufen zahlreiche komplexe Prozesse gleichzeitig im Kopf ab. Dies ist nur durch Training möglich. Nicht ohne Grund haben bereits zahlreiche Länder den eSport als offizielle Sportart anerkannt.

Ist es denn nicht Sport, wenn der Spieler auf dem virtuellen Fußballfeld die nächsten Spielzüge und Varianten des Gegners erahnt, ihm schon entgegen läuft und die Aktion im Ansatz verhindert? Skeptiker des eSports nennen immer die fehlende körperliche Komponente, die dem Computersport fehle. Aber Schnelligkeit und Reaktion sind durchaus sportliche Attribute. Auch Sportschützen müssen sich nicht bis zum letzten verausgaben, trotzdem ist ihr Sport olympische Disziplin.
(Netzwelt.de)
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12.12.2011 20:00 Uhr von opheltes
 
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schade: dann komm ich ja bald ins gefaengnis...
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12.12.2011 20:08 Uhr von sicness66
 
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Haha: Grenzwissenschaft, Killerspiele, Dr. Wang. Mir fehlt hier irgendwie noch das Wort Bundesregierung...
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12.12.2011 20:20 Uhr von Aggronaut
 
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ursache wirkung: alles hat einfluss auf unser verhalten.
hauptsache man rückt taktische shooter ins negative licht.
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12.12.2011 21:01 Uhr von Timeless42
 
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Also: Ohne den werten Dr. Dr. Dr. in Frage zu stellen...
Wenn ich von heute auf morgen 10 Stunden am Tag, 7 Tage lang etwas machen müsste, was ich sonst nicht tue, dann würde ich mit der Zeit auch blöde im Kopf werden. Da wäre es egal ob es Kartoffelschälen oder Sockenstricken wäre.

Ich wage einfach mal zu behaupten, dass wenn man den Probanden 10 Stunden lang Heimatfilme gezeigt hätte, das Ergebnis ähnlich oder gar schlimmer gewesen wäre.
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12.12.2011 21:24 Uhr von Alice_undergrounD
 
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in diesem sinne: http://www.youtube.com/...
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12.12.2011 21:57 Uhr von DichteBanane
 
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Boom Headshot: :-)
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12.12.2011 22:45 Uhr von Götterspötter
 
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Gibt es eigentlich auch so eine Studie was mit Leuten im Kopp passiert die sich zu oft auf der HP --> grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.com .... rumtreiben :)

Ich ein ja nur .... scheinbar regiert dort der Realitätsverlust und man leidet an Verfolgungswahn ......
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12.12.2011 23:19 Uhr von requato
 
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@BastB: Mir geht es so mit News über Geisterfahrer, Schwarzfahrer und Zitronenfalter. Die ignoriere ich auch immer. Es gibt keine Geister.
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12.12.2011 23:23 Uhr von DesWahnsinnsFetteKuh
 
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Die grösste Verhaltensänderung bei der Studie: ist die, dass Menschen die vorher nichts mit Killerspielen zu tun hatten, auf einmal sieben tage lang zocken sollten.


Was für eine Idiotie!
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13.12.2011 01:08 Uhr von Hallominator
 
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Wen überrascht denn das? Mal ehrlich, wenn man Leute, die eigentlich nicht spielen, eine Woche lang nur Zocken lässt, is es doch völlig normal, dass sie sich verändern, und sei es nur, weil ihnen die Spiele auf den Geist gehen.
Oder eben nicht.

Jedenfalls is es für diese Leute total ungewohnt, also MUSS eine Veränderung eintreten. Wie sich die langfristig auswirkt, is allerdings eine komplett andere Sache.
Die Änderungen müssen nicht unbedingt schlecht sein.
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13.12.2011 03:54 Uhr von Brotmitkaese
 
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Ich habe immer: negative Verhaltensänderungen wenn ich so ein mist Lese xD

Oder die Nachrichten gucke...
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13.12.2011 08:19 Uhr von akr6
 
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Unfug: ich bin selbst kein Spieler, aber wenn jemand 7 Tage am Stück RTL oder Sat1 schauen muss, so kommt es auch zu "Verhaltensveränderungen"

das sagt doch überhaupt nix aus.
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13.12.2011 10:07 Uhr von writer123
 
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