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Müllverbrennung ist Wertvernichtung

Das Institut der Deutschen Wirtschaft sagt, dass bis zum Jahr 2015 aus Müll Sekundärrohstoffe im Wert von rund 18 Milliarden Euro (heute: 9 Milliarden) gewonnen werden könnten. 78 Prozent der Deutschen würden laut einer Umfrage die Einführung einer "Wertstofftonne" begrüßen.

Mobilfunkgeräte beispielsweise enthalten Platin, Gold, Aluminium, Kupfer sowie seltene Metalle wie Germanium und Gallium. Die meisten Mobilfunk- und Elektrogeräte werden in Europa aber nicht wiederverwertet, sondern sind Restmüll.

Ernst-Ulrich von Weizsäcker sagt in einem Interview: "Dann muss Kanzlerin Merkel wieder in die Mongolei reisen und um seltene Erden betteln". Die Kommunen müssen entscheiden dürfen, ob sie mit eigenen Betrieben Hausmüll-Entsorgung machen oder private Entsorger über faire Ausschreibungen beteiligen.


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WebReporter: opwerk
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Angela Merkel, Müll, Verbrennung, Entsorgung, Vernichtung, Wertstoff
Quelle: www.pt-magazin.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.12.2011 16:22 Uhr von atrocity
 
+11 | -2
 
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Haha: Das gibt es hier schon lange. Jeden Mist muss man trennen & mit dem Auto zum Wertstoffhof karren. Gelber Sack? Fehlanzeige!
Kein Auto? Tja, verloren. Viel Spaß mit dem Müll im Bus.
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12.12.2011 16:47 Uhr von Pils28
 
+11 | -0
 
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Alle 2 Jahre oder so bringe ich Elektroschrott: zum Recyclinghof. Ob für Sperrmüll, Gartenabfälle, Altöl, Lacke, Farben, da muss an sich jeder manchmal hin. Und wenn nicht, kennt man bestimmt einen Nachbarn, der dort mal hinmuss. Sehe da ehrlich kein Problem.
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12.12.2011 17:04 Uhr von atrocity
 
+4 | -1
 
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@Pils28: Jo, so ist das ja auch kein Problem. Wenn man aber Kunststofftüten, Kunstoffflaschen, Styropor, Dosen, Glas, Papier, Pappe, Verbund (Milchtüte), Alu noch zusätzlich wegbringen muss, getrennt versteht sich, dann ist es nicht mit "alle 2 Jahre" getan. Dann muss man das alle 2 Wochen machen.
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12.12.2011 17:53 Uhr von Jlaebbischer
 
+3 | -0
 
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atrocity: Wo wohnst du, dass du trennen musst, aber es keine Gelvben Säcke/ Tonnen gibt?

Kriegst du auch keine Säcke im Supermarkt?
Bei uns werden die kostenlos in den Supermärkten an der Kasse ausgegeben.
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12.12.2011 18:02 Uhr von RoDa
 
+3 | -0
 
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hmm: es ist wirklich erstaunlich wie lange es gedauert hat, um diese Erkenntnis zu erlangen. Warum sollte man diese Rohstoffe den nicht wiederverwenden können ? Wenn jetzt die Problematik gelöst wird die atrocity beschrieben hat, würde es die Effizienz der ganzen Sache doch orderntlich steigern xD
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12.12.2011 18:36 Uhr von NilsGH
 
+4 | -0
 
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Suuuper Sache und uns erzählen die Müllunternehmen dann bach der Einführung wieder, wie teuer, aufwendig und unrentabel die Sache ist. Nur um mal wieder die Müllgebühren zu erhöhen.

Ist doch heute schon so ... jedes Jahr wirds teurer, demnächst wollen sie die Tonnen sogar "wiegen" ... wieso weiß ich jetzt schon, dass wir da, obwohl wir die jetzige Tonne NIE voll bekommen, weil sie zu groß ist und wir jeden Sch...rott trennen, nicht billiger weg kommen? Klar, weil das nicht wirklich sinnvoll sondern wohl eher willkürlich umgerechnet wird. Nur damit man den Bürgern noch mehr aus dem Sakc ziehen kann.

Dabei verdienen die Müllentsorger schon doppelt und dreifach an Müll: Papier wird zur WIederverwertung weiterverkauft, Plastik auch, wenn er entsprechend hochwertig ist. Umverpackungen aus Plastik (minderwertig) und Restmüll werden ebenfalls in Heizkraftwerke verbracht (wenn sie dafür schon nix kriegen ists umsonst, der Konzern macht mit dem Strom ja schon Geld). Metalle sind dann auch noch was wert (wohl am meisten) und das Glas ebenfalls.

Also, wo sollen da die Kosten sein? Für die Müllautos? Fürs Personal? Ich kann mir nicht vorstellen, dass man dafür dan auch noch unbedingt bei jedem Zwei-Personenhaushaut auch noch über 200 Euro im Jahr abkassieren muss, damit man die Müllmänner in Lohn und Brot stellen kann.

Und jetzt so eine Propaganda?! Ja klar ...

Also ob die jeden Elektroschrott recyceln werden. Wenn das sooo viel Geld bringen könnte, warum werden dann gerade Computerteile, Drucker und anderer elektronischer Bürobedarf nach Afrika verschifft? Könnte man ja direkt hier recyceln, oder?! Ach nee, dafür mpsste man ja in vernünftige Verwertungsanlagen investieren. Und davor scheut sich die Privatwirtschaft. Komisch, Brasilien hat in den Großstädten das fortschrittlichste Recycling-System: Die können mit den Anlagen absolut ALLES trennen - aus EINER Mülltonne. Warum geht das denn hier nicht? Seltsam, seltsam ... In Brasilien haben sie beispielsweise auch das erste und einzige Verfahren entwickelt, wie man aus Tetrapak-Verpackungen (der größte Beschiss der Verpackungsindustrie überhaupt) wieder Plastik und Papier macht (es also trennt). Die sind da echt auf Zack. Wir haben uns durch Privatisierung absolut rückentwickelt.

[ nachträglich editiert von NilsGH ]
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12.12.2011 19:19 Uhr von Alice_undergrounD
 
+0 | -0
 
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einfach alles in die mülltonne? sollen sie doch heulen wenn sie dann batterien drin finden, wär mir wayne
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12.12.2011 21:40 Uhr von NilsGH
 
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@Alice: Also warum man gerade "Batterien" und dergleichen (bspw. Akkus) nicht in den Hausmüll werfen soll ist mir schon klar: Sollte doch mal etwas von dem Müll auf der Deponie landen und doch nicht verbrannt werden, dann ist das schon ein Problem für die Umwelt.

Der eigentliche Witz ist ja aber, dass man die thoretisch auch da rein werfen könnte, wenn wir eine moderne Müllverwertung hätten: Staatlich (also nicht durch die Privatwirtschaft) kontrolliert und mit entsprechenden Mitteln auf den neuesten Stand gebracht. Dafür würde ich auch die kommenden 10 Jahr sehr sehr gerne Müllgebühren bezahlen. Gar kein Thema!

Dann aber bitte:


EINE Tonne für alles - der Müll wird dann in derVerwertungsanlage sinnvoll und vor allem AKKURAT getrennt. ALLES, was auf irgend eine Weise verwertbar ist, wird entsprechend herausgetrennt und weiterverarbeitet (JA, das IST möglich! Mit entsprechend modernen Maschinen gar kein Problem!). Den Rest dann in MODERNE Verbrennungsanlagen, welche mit Hightech-Filtern ausgestattet Energie gewinnen. Alternativ auf gesonderte Müllkippen und zuschütten. Wie in Brasilien dann aus der Müllkippe durch das Verrotten Methan gewinnen, abschöpfen und dann entsprechend durch Gaskraftwerke ebenfalls Energie gewinnen.

Selbstverständlich dann auch Elektrogeräte in die eine Tonne: Die modernen Anlagen könnn dann auch aus diesen wertvolle Metalle gewinnen. Wie gesagt, das geht heute wunderbar. Wenn man die Technologie nutzt.

Aber das sind ja immer "Träumereien" ... Erstens würde uns erzählt, das verstieße gegen die "Freie Marktwirtschaft", zweitens müsste man hierfür erst mal Geld in die Hand nehmen. Das ist ja eh nicht vorhanden, da geben wir das nicht vorhandene lieber für "sinnvollere" Dinge aus ... ;)

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