Fahren mit Navi schränkt Gehirnleistung ein
Eine neue Studie bestätigt, dass der Gebrauch von Navis beim Autofahren die Gehirnaktivität eindämmt. Für die Studie wurden 39 Auszubildende Taxifahrer in London untersucht. Die Taxifahrer-Ausbildung in London gilt weltweit als besonders.
Die Anwärter müssen in maximal vier Jahren 25.000 Straßennamen und 20.000 Sehenswürdigkeiten auswendig lernen. Verglichen wurde die Hirnleistung mit der von 20 Abbrechern der Ausbildung und 31 Männern, die keine Namen lernen mussten. Zunächst waren die Gehirnstrukturen bei allen Gruppen identisch.
Im Laufe der Ausbildung war der für das Gedächtnis wichtige Bereich größer geworden. Durch die größere Zahl der Nervenzellen haben die Londoner Taxifahrer praktisch ein persönliches Navi im Kopf. Durch die komplexen Vorgänge beim Navigieren wird das Mitdenken verbessert.