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Strom: Preissteigerungen für mindestens 20 Jahre erwartet

Die EU plant, bis 2050 den CO2-Ausstoß um 80 Prozent im Vergleich zu 1990 zu senken. Da dafür teure Investitionen nötig sind, werden die Verbraucher schon einmal darauf vorbereitet, dass die Strompreise in den nächsten 20 Jahren in jedem Fall steigen werden.

Ab 2030 ist dann aber laut EU Energie-Kommissar Oettinger mit stabilen oder sogar fallenden Preisen zu rechnen. Aber auch durch den Wegfall der Netzgebühren für Unternehmen mit hohem Verbrauch ist mit höheren Strompreisen zu rechnen.

Bis Ende der Woche sollen verschiedene Möglichkeiten der Energiegewinnung mit unterschiedlicher Gewichtung der Art der Energieversorgung durchgespielt werden. Das soll in der sogenannten "Energie-Roadmap 2050" festgelegt werden.


WebReporter: micluvsds
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Wirtschaft, EU, Strom, Energie, Prognose, Preissteigerung
Quelle: www.spiegel.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.12.2011 15:00 Uhr von usambara
 
+15 | -0
 
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die Netzentgelte machen über 30% des Strompreises für Privathaushalte aus, Tendenz nun stark steigend.
Den Wegfall der Netzentgelte für die Industrie ist mal wieder ein schönes Geschenk- auf Kosten der Bürger.
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12.12.2011 15:16 Uhr von RoDa
 
+6 | -0
 
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aja: na da binn ich ja mal gespannt. So so die EU kann mir sagen das ab 2030 die Preise stabil bleiben oder sogar fallen, aber net wie es weitergehen soll bis dahin. Ich nehm die net ernst, besser ich stell mich auf schlimmeres ein. Sollte es doch so werden, wäre ich positiv überrascht..
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12.12.2011 15:27 Uhr von culturebeat
 
+0 | -9
 
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Wollt ihr radioaktiv verstrahlt werden? Es gibt keine Alternative zu regenerativen Energien. Mit Kohlekraftwerken wäre die Umwelt bald wieder so verraucht wie in den 1970ern.
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12.12.2011 15:59 Uhr von SN_Spitfire
 
+2 | -1
 
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Drum am besten: sein Haus so weit als möglich energetisch auf Vordermann bringen.

Baue selbst gerade mein Wohnhaus aus und nutze später eine Hausautomatisierung für die Heizung, Fenster, Lichter usw. Aufs Dach kommen Röhrenkollektoren für das Warmwasser und die Heizung.
Natürlich sind das anfangs etwas höhere Investitionen die auf einen zu kommen, aber diese amortisieren sich, sobald man diese Technik sinnvoll nutzt.
Sobald ich aus dem Haus gehe, regelt die Heizung automatisch runter und regelt eine halbe Stunde, bevor ich nach Hause komme wieder hoch. Gibt noch mehrere andere Anwendungsbeispiele.
Man muss sich damit nur mal auseinandersetzen.
Gegen Strompreiserhöhungen sind wir glaube ich alle nicht gesichert. so sehr ich Atomstrom verabscheue, aber wenn die Tarife hierfür am billigsten sind... Ists halt so. Dann nimmt man den billigsten. Hinzu kommt zeitgesteuerter Stromverbrauch von Waschmaschine und Trockner und man kann nochmals etwas Geld sparen.

Klingt beinahe wie ein Werbetext, aber ist Realität. Zumindest in meinem Haushalt.
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12.12.2011 19:01 Uhr von shadow#
 
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Blöde Ausrede #654: Für weiterhin steigende Renditen der Energieunternehmen bei gleichzeitig immer maroder werdender Infrastruktur.

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