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Brüssel: Karl-Theodor zu Guttenberg hat neuen Job als EU-Berater für Internetfreiheit

Karl-Theodor zu Guttenberg hat eine neue Stelle in Brüssel ergattert: Dort wird er die EU-Kommission zum Thema Internetfreiheit beraten.

Die Kommissarin Neelie Kroes begründete die Wahl des umstrittenen Ex-Bundesverteidigungsministers so: "Ich suche Talente, ich brauche keine Heiligen."

Guttenberg soll die EU beraten, wie man Internet-User und Blogger in den Regimes dieser Welt unterstützen kann. Dazu solle er laut Kroes Kontakt zu Mitgliedsstaaten, Drittländern und Nichtregierungsorganisationen aufnehmen.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Politik
Schlagworte: EU, Job, Karl-Theodor zu Guttenberg, Brüssel, Berater
Quelle: www.spiegel.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.12.2011 13:02 Uhr von derSchmu2.0
 
+23 | -0
 
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Einfach nur befremdlich wie manch einer sich durchs Leben mogelt und dabei anderen vorgaukelt, welche Faehigkeiten und Talente er zu haben scheint...
...es will mir nicht in den Sinn wie jemand, der das Internet zu seinen Gunsten derart ausgenutzt hat und der unter anderem kraeftig dafuer gekaempft hat, was Vorratsdatenspeicherung oder Internetzensur angeht (auch durch seine Frau), behaupten darf, dass er die noetigen Kenntnisse mitbringt, um das Gegenteil in der digitalen Welt anderer Laender zu bewirken...ich stelle doch auch keinen Schlachter ein, damit er mir Schweine haelt....

[ nachträglich editiert von derSchmu2.0 ]
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12.12.2011 13:12 Uhr von ThomasHambrecht
 
+6 | -0
 
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Da kann er keinen Schaden mehr anrichten ich sehe Herrn Münchhausen lieber in einer solchen ** fernen ** Position, als in einer Position im Bundestag.
Zwar hat Herr Guttenberg vom Internet so viel Ahnung wie ein Clausthaler vom Bier - aber Kontakte knüpfen, dumm rumreden mit Leuten die auch keine Ahnung haben - und mit Sekt anstoßen kann er reichlich und viel.

Ich habe es in Hamburg durch Zufall erlebt, wie 8 Polizeibusse Strassen abgeriegelt haben, weil Herr Münchhausen mit Generälen der Bundeswehr in deren Villen Sekt trinken war. **Offiziell** hat er die Kaserne besucht.
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12.12.2011 13:13 Uhr von BalloS
 
+8 | -0
 
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@derSchmu2.0: um in der Politik so ein Amt ausüben zu dürfen, bedarf es keiner Kenntnisse über das Fachgebiet.

Warum ist es wohl in Deutschland möglich erst Wirtschaftsminister zu sein und dann plötzlich Verteidigungsminister ?
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12.12.2011 13:15 Uhr von xevii
 
+6 | -0
 
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strg+c & strg+v den ganzen tag, all time long, yea ! so könnten sich blogger stark verbreiten in kürzester zeit. danke du fuchs!

wieso stehen solche leute in politischen ämtern nicht auf einer blacklist für mind. 5-7 jahre? dachte menschen in der öffentlichkeit / politik sollten möglichst auch eine vorbildungsfunktion verkörpern?

gut ok, jeder weiß ja, dass man heutzutage sein abi dank wikipedia auch mit einem aufwand von 20 minuten am tag für 3 themenfächer abarbeiten kann und dann für die prüfungen mal 2 wochen bisschen lernt... wir gehn vor die hunde
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12.12.2011 13:31 Uhr von Abdul_Tequilla
 
+6 | -0
 
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Was qualifiziert einen Menschen dazu EU-Berater für Internetfreiheit zu werden?

Offenbar das Gleiche, was einen dazu qualifiziert, Verteidigungsminister zu werden.

Kann schon sein, dass ein und die selbe Person mehrere Talente hat und in der Lage ist, die verschiedensten Tätigkeiten auszuüben. Aber wenn man auf der Suche nach einer qualifizierten Person ist, die EU-BeraterIn für Internetfreiheit werden könnte, sollte man doch annehmen, dass die perfekte Besetzung in einer Fakultät für Medien oder in einer Fakultät für Informatik zu finden ist -

...aber doch nicht in Greenwich, Connecticut
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12.12.2011 14:21 Uhr von bodensee1
 
+3 | -0
 
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So ein Schwachsinn was soll den das wieder? Es würden genügend qualifizierte Fachkräfte geben für diese Aufgabe. Aber nein Vetternwirtschaft ist mal wieder wichtiger, als vernünftige Ergebnisse.
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12.12.2011 14:26 Uhr von derSchmu2.0
 
+3 | -0
 
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Ballo S: man kann ja im Grunde noch sagen, dass ein Minister ja immer seine Gremien hat, die fuer einen ein Gross der Arbeit erledigen...da braucht man in dem Fach nur motiviert zu sein...so zumindest koennte man noch halbwegs sinnvoll die Vorgehensweise in der Politik begruenden (ich koennte mich auf die Art und Weise auf zigtausend Jobs bewerben, wuerde aber keinen kriegen).
Ich finde es aber hier in diesem Fall total dreist, wenn jemand seine Unfaehigkeit auf gewissen Gebieten oft genug zur Schau gestellt hat und dennoch einen Job bekommt oder gar auf manchen Gebieten einige Sachen in die Wege geleitet hat, wo er auf einem neuen Posten genau das Gegenteil von dem macht, was vorher der Fall war. Diese Dreistigkeit ist noch viel schlimmer, als manch Unfaehigkeit hinter vorgehaltener Hand.
Und man sieht es immer oefters und immer wieder, die wenigsten derer, denen soetwas in der Oeffentlichkeit passiert, legen sich damit auf die Nase. Entweder bekommen es die meisten so gut wie garnicht (richtig) mit oder aber die einzigen Konsequenzen, die die Taeter erfahren, fallen in vielen Belangen positiv aus.
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12.12.2011 15:54 Uhr von Sir_Waynealot
 
+2 | -0
 
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Wie kann einer "EU-Berater für Internetfreiheit" sein wenn er selbst durch das Internet und der Presse seinen Job verloren hat.

???
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12.12.2011 16:44 Uhr von swac
 
+3 | -0
 
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"Ich suche Talente, ....": Tja, dann soll die gute Frau mal weitersuchen, denn das ist bestimmt kein Talent für den Job.
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12.12.2011 17:00 Uhr von Teutonicus_Maximus
 
+2 | -0
 
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Watt der Kerl jetzt macht interessiert mich nicht die Bohne, wissen will ich, watt der in EU-Diensten Stehende ex Doktor demnächst an Salär für seine "Beratungen" zu erwarten hat.

Mir schwant böses...das Ehrenamt nehme ich dem Typen jedenfalls nicht ab.

[ nachträglich editiert von Teutonicus_Maximus ]

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