EU-Gipfel: Zustimmung der britischen Bevölkerung, Kritik aus Schottland und Wales
Nach Berichten der konservativen Zeitung "Times" kann der britische Regierungschef David Cameron mit einer "überwältigenden Zustimmung" aus der eigenen Bevölkerung für die Entscheidung rechnen, die Unterschrift der neuen EU-Verträge verweigert zu haben. Nur rund 14 Prozent halten dies für falsch.
Weitere Kritik hagelte es allerdings aus weiteren Teilstaaten des vereinigten Königreichs. Der Regierungschef von Schottland, Alex Salmond, spricht davon, dass Cameron jede Glaubwürdigkeit bei EU-Verhandlungen über viele Themen verloren habe, die aber für Schottland eine große Rolle spielen.
Aus Wales kommen ebenfalls kritische Worte. Der Regierungschef Carwyn Jones fürchtet, dass Großbritannien in Zukunft nicht mehr beteiligt wird an den Gesprächen über die EU-Verträge und den Euro, die jedoch "letztlich auch Großbritannien und Wales" betreffen.