12.12.11 08:50 Uhr
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Lebenserwartung von Geringverdienern in Deutschland sinkt

Nach einem Bericht "Saarbrücker Zeitung" ist die Lebenserwartung von Geringverdienern in Deutschland seit 2001 um circa zwei Jahre gesunken. Dies ging aus einer großen Anfrage der Linksfraktion an die Bundesregierung hervor.

Lag die durchschnittliche Lebenserwartung von Geringverdienern 2001 in ganz Deutschland bei durchschnittlich 77,5 Jahren, waren es 2011 nur noch 75,5 Jahre. Noch deutlicher ist Rückgang der Lebenserwartung von Geringverdienern in den neuen Bundesländern von 77,9 Jahren auf 74,1 Jahre.

Auch der Anteil der Vollzeitarbeitenden 60- bis 64-Jährigen ist zwischen März 2010 und März 2011 nur um 1,1 Prozentpunkten auf 18,7 Prozent gestiegen.


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WebReporter: Klopfholz
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Deutschland, Lebenserwartung, Geringverdiener
Quelle: www.focus.de

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24 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.12.2011 08:50 Uhr von Klopfholz
 
+1 | -18
 
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12.12.2011 08:54 Uhr von Neapolitaner
 
+26 | -2
 
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Weg von der: Sozialdemokratie hin zum Mittelalter. Mal gucken wie lang es dauert bis zwischen Ober und Unterschicht das Sterbensalter wieder Jahrzehnte auseinander klafft.
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12.12.2011 09:04 Uhr von Krawallbruder
 
+32 | -2
 
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@ Neapolitaner: Dürfte solange nicht dauern. Wenn man demnächst für JEDEN Arztbesuch zahlen soll und es sich nicht leisten kann, geht man nicht und stirbt früher!

Das entlastet zudem die klammen Pflege- und Rentenversicherungen!

Hauptsache die KORRUPTEN Lobbypolitiker haben ihre Pensionen im Sack und das ewige Leben.

Soviel zum Thema Sozialstaat. Frage mich nur wie lange sich die Menschen noch von der blöden Merkel-Regierung so verarschen lässt?!

Da ist mir sukor74 in Teilen doch zuvorgekommen ;)

[ nachträglich editiert von Krawallbruder ]
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12.12.2011 09:13 Uhr von mustermann07
 
+32 | -3
 
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Das Problem dabei ist: es gibt nur wenige Großverdiener aber Milliarden Geringverdiener und sollten die Geringverdiener irgendwann die Schnauze voll haben, könnte es mit der Lebenserwartung der Großverdiener sehr schnell rapide bergab gehen....
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12.12.2011 09:21 Uhr von Kodiak82
 
+16 | -2
 
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@Vorredner: Das Ende am Galgen ist eine drastische Verkürzung der Lebenserwartung :-)
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12.12.2011 10:14 Uhr von Nebelfrost
 
+13 | -1
 
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ich glaube nicht, dass unsere politiker etwas gegen diesen trend haben. sie werden ihn wohl eher begrüßen. für die ist das "sozialverträgliches frühableben".
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12.12.2011 10:16 Uhr von vorhaengeschloss
 
+3 | -11
 
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Haben wir denn keine anderen Probleme, als die Lebenserwartung von Geringverdienern in Deutschland zu untersuchen und Studien darüber zu verfassen?

Demnächst kommt noch heraus, dass sich der Geruch eines Pupses von Geringverdienern von dem eines sehr gut verdienenden menschen unterscheidet...
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12.12.2011 10:41 Uhr von Venytanion
 
+3 | -2
 
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@sukor74: Das nennt sich dann sozialverträgliches Ableben^^
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12.12.2011 11:50 Uhr von jaxdeluxe
 
+9 | -1
 
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"Als Geringverdiener werden in Deutschland nach § 20 Abs. 3 SGB IV Personen bezeichnet, die zur Berufsausbildung beschäftigt sind (Auszubildende, Praktikanten) und ein Arbeitsentgelt erzielen, das auf den Monat bezogen 325 Euro nicht übersteigt."

Das dieser Personenkreis (Azubis lasse ich jetzt mal außen vor, Lebenslange Azubis gibt es ja eher selten...) sich nicht die medizinischen Leistungen eines "Normalverdienenden" leisten kann ist klar und dass die Lebenserwartung damit geringer ist, ist eine logische Konsequenz.
Dazu kommt, dass die Tätigkeiten von "Geringverdienern" meist körperlich anspruchsvoller/monotoner sind als die von Normalverdienern und dies sicherlich auch nicht gesundheitsfördernd ist.
Dazu kommt noch die geringe Bildung und oftmals schlechte Ernährung.

[ nachträglich editiert von jaxdeluxe ]
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12.12.2011 11:57 Uhr von mcSteph
 
+11 | -2
 
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eigentlich: erstaunlich. leben doch diese Leute in anstrengungslosem Wohlstand und spätrömischer Dekadenz.

PS: Wer Ironie findet, darf sie behalten.
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12.12.2011 13:07 Uhr von ThomasHambrecht
 
+7 | -1
 
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Das ist doch gut so denn als Geringverdiener hat man auch eine so schlechte Rente, dass man das sowieso nicht ** leben ** nennen kann.

Eine dumme Feststellung. Denn jeder Idiot weiss, dass Besserverdiener bei der Arbeit weniger Hand anlegen müssen (Besserverdiener sind meist Geistesarbeiter) und sich auch sonst viel gesünder, da teurer, ernähren können. Eine Binsenweissheit.
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12.12.2011 13:07 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+4 | -3
 
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Männl. Arbeiter in Deutschland sterben mit ca. 70. die durchschnittliche Lebenserwartung eines Arbeiters in Deutschland liegt weit niedriger.

Aus guten Gründen gibt es hierzu keine veröffentlichte Studie des Bundesamtes für Statistik - die Franzosen verfügen jedoch über eine solche: Demnach werden männliche Facharbeiter Studie die ungelernten Arbeiter mit 69,3 Jahren, es folgen die Facharbeiter (72,5 Jahre),

In Deutschland dürfte der Wert sogar niedriger liegen, da die Franzosen durchschnittlich etwas älter werden als Deutsche. Eine frühere Untersuchung ergab, dass männl. "Arbeiter" in Deutschland eine durchschnittliche Lebenserwartung von 70,63 Jahren haben - wesentlich weniger als männl. Beamte (rund 77 Jahre).

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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12.12.2011 13:16 Uhr von ente214
 
+12 | -5
 
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joa: und das wird so weitergehen, solange die leute weiter CDU und rechts davon wählen, nur weil die stimmung gegen ausländer machen. jedes land hat die regierung, die es verdient.

ich finds darüber hinaus zum schießen komisch, dass die sn-unterschicht, anstatt mal was konstruktives beizutragen, oder den grund für ihr "geringverdienerdasein" bei sich selbst zu suchen, lieber den leuten die jahrelang studiert und gelernt haben, und nun zu recht mehr verdienen, den tod wünscht.
das ist deutschland.
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12.12.2011 13:59 Uhr von Brotmitkaese
 
+3 | -3
 
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Die Reichen: Leben nicht Länger, weil sie Gesünder Leben und keine Drogen
konsumieren, die haben haben einfach nur bessere Ärzte und Anwälte^^
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12.12.2011 14:43 Uhr von fallobst
 
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@ ente214: dein 2. absatz ist vollkommen richtig. sehr gut, dass mal jemand seinen verstand noch nicht abgeschaltet hat.

aber dein erster absatz ist (LEIDER!) totaler Müll. die npd ist bei max. 2% und die CDU/CSU bei 35%. das sind keine 50%. die fdp wird es nach der wahl 2013 eh nicht mehr geben und die npd, wegen dem angestrengten verbotsverfahren wohl bald auch nicht mehr (und selbst wenn werden die eh nie mehr als als 3% holen).

und die union fährt eh zur zeit einen total linken kurs. also worauf genau willst du genau hinaus? ich verstehe den zusammenhang nicht. soll die lebenserwartung steigen, indem man sich mehr "facharbeiter" samt der >10-köpfigen familie ins land holt, die nicht mal in der eigenen sprache lesen oder schreiben können und dann überraschenderweise über den bezug von sozialhilfe nicht hinauskommen? ein punktesystem nach kanadischem vorbild ist ja schließlich böse und rassistisch, was?
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12.12.2011 15:35 Uhr von mustermann07
 
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Genau ente214: So wie dieser Guttenberg der sich über seinen neuen Job als Internet-Berater der EU erfreuen darf lol...

"""und nun zu recht mehr verdienen""" hahahaha
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12.12.2011 17:04 Uhr von fallobst
 
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@ mustermann07: "es gibt nur wenige Großverdiener aber Milliarden Geringverdiener und sollten die Geringverdiener irgendwann die Schnauze voll haben, könnte es mit der Lebenserwartung der Großverdiener sehr schnell rapide bergab gehen.... "

du bist wirklich nicht er hellste, was? wenn du schon einen weltweiten vergleich machst (denn selbst einer wie du müsste wissen, dass deutschland keine milliarden einwohner hat) wirst du als in deutschland lebender geringverdiener, aufstocker oder hartz4-bezieher zu denen gehören, denen es besser geht als 5 bis 6 anderen milliarden menschen. somit würde wohl, wenn es nach dir geht, auch deine lebenserwartung rapide sinken...

und ente214 redet von der masse der normalen leute, die was vernünftiges studieren und dadurch ein gutes einkommen haben und nicht von einem plagatierenden baron und politiker in personalunion. wie zum geier kann man so hohl oder dreist sein und von diesem typen auf alle studierenden schließen?

bist du so verzweifelt mit deinem leben, dass du so einen mist schreiben musst?
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12.12.2011 18:43 Uhr von SaxenPaule
 
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Wenns einem passt: wirds wie immer ungeprüft übernommen. Die Statistik ist jedenfalls nicht unumstritten:

http://www.nw-news.de/...

So ist das mit den Verschwörungstheorien. Da wirds ungefiltert geglaubt, bei offiziellen Quellen grundsätzlich hinterfragt ;-).
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12.12.2011 18:52 Uhr von Copykill*
 
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Wenn es wirklich so ist, dann ist es eine Schande !
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12.12.2011 20:09 Uhr von Desad
 
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alles murks^^: 77 langweilige Jahre vs 66 Jahre Fullspeed
studierte Vollidioten vs arbeitende Unterschicht
geht Gas atmen ihr luschen !!
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12.12.2011 20:36 Uhr von mustermann07
 
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Stimmt fallobst: Es geht um Deutschland, das habe ich übersehen, aber egal dann sind es eben Millionen.... außerdem wo ist der Unterschied? Angenommen ein afrikanischer Großverdiener verdient 30.000 und der Bauer muß mit 300€ leben und hierzulande verdient ein Manager 100.000 und eine Verkäuferin muß froh sein wenn sie auf 1000€ kommt... Dasselbe in Grün:)...

Mit den Studenten hat ente214 angefangen nicht ich und ich rede von Großverdiener nicht von einem guten Einkommen. Oder willst du behaupten daß jeder der brav studiert hat später Großverdiener wird?: Wenn man mit 1600€ schon Großverdiener ist, dann bin ich Multigroßverdiener;)...

Aber wie gesagt, die Großverdiener können sich ihres Reichtums nur erfreuen solange der dumme Pöbel auch brav mitmacht, sollte sich das ändern wird auch die Freude schwinden:)....
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12.12.2011 22:32 Uhr von U.R.Wankers
 
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durch die gesundheitliche Unterversorgung: kommt es zu einem frühzeitigen sozial-verträglichen Ableben.
Das entlastet auch die Rentenkassen und so kann man mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen.
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13.12.2011 12:51 Uhr von mcSteph
 
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@eternal_waltz: Bei Deinem Geschreibsel - welches ich übrigens ziemlich arrogant finde ("ich führe meinen Beruf vorzüglich aus" oder "seid froh, dass man Euch überhaupt behandelt" was denkst Du überheblicher Fatzke eigentlich, wer Du bist?) - fällt mir ein Sprichwort ein, das abgewandelt etwa lautet:

"Wissen schützt vor Thorheit nicht."

Ob Student oder einfacher Pöbel, alle werden älter und oft auch kränker, dann kommt es drauf an, wer sich Behandlungen, welche die Kassen eben nicht mehr tragen, zahlen kann, oder eben nicht. Und DANN entscheidet sich, wer länger leben darf und wer - wie hier jemand zynisch-ironisch, aber sehr wahr schrieb - sozialverträglich ablebt.

Aber ich denke, bei dem Zynismus, den DU hier an den Tag legst, hälst Du dieses "sozialverträgliche (frühere) Ableben" wahrscheinlich noch für gerechtfertigt.

PS: Wenn Du so toll studiert hast, solltest Du wissen, dass man "seid" (von sein) mit "d" statt mit "t" wie seit (...früher) schreibt.

Also sei froh, dass Du trotz Deiner Rechtschreibschwäche hier posten und Deine Arroganz und Menschenverachtung über ärmere Menschen ausschütten darfst.

[ nachträglich editiert von mcSteph ]
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16.12.2011 00:49 Uhr von lastfirst
 
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Her mit der Gesamtstatistik: Hierbei handelt es sich um Relationswerte. Ohne eine Grafik ist hieraus gar nichts herauszulesen. Wie war die Lebenserwartung im Jahr 1990/95/2000/2005. Und sind 2 Jahre aussagekräftig, oder unterliegen sie einer natürlichen Schwankung. Setzt man 75,5 Jahre als Basiswert, dann ergibt sich eine Änderung von 2,6 Prozent zu zwei wohlgemerkt festgelegten relativen Bezugspunkten.

Diese News hat einen Aussagewert von Null (nichts gegen den Verfasser, der uns nur offen legt, wie man verblödet wird).

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