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E.ON will 6.000 Stellen in Deutschland abbauen

Ein Unternehmenssprecher von E.ON gab bekannt, dass der größte deutsche Energiekonzern allein in Deutschland 6.000 Stellen abbauen will.

Auch die gewählte Instrumente sind bekannt. Rund 3.000 Beschäftige sollen in den vorzeitigen Ruhestand geschickt werden. 2.500 gehen in eine Transfergesellschaft und 500 Arbeitsplätze werden durch Auslaufen lassen von befristeten Verträgen abgebaut.

Insgesamt will der Konzern weltweit etwa 11.000 Stellen abbauen. Ursachen hierfür sollen die Atomwende und das schlecht laufende Gasgeschäft sein. Die Kosten sollen um um rund 1,5 Milliarden gesenkt werden.


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WebReporter: ouster
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Stellenabbau, E.ON, Einsparung
Quelle: www.tagesschau.de
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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.12.2011 08:44 Uhr von Win7
 
+4 | -8
 
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Tja: war abzusehen. Wenn VW von heute auf morgen keine Benziner mehr bauen dürfte, dann sehe es genauso aus.

PS: Auch Benziner schädigen die Umwelt.
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12.12.2011 08:51 Uhr von phal0r
 
+6 | -0
 
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@Win7: Soweit richtig, aber um deinem Beispiel zu folgen, gibt es ja trotzdem die gleiche Nachfrage nach Autos. VW schwenkt dann auf andere Antriebe rum und wird dort eine ähnliche Anzahl Leute benötigen, genau wie E.ON.
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12.12.2011 08:54 Uhr von SystemSlave
 
+5 | -2
 
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@Win7: Atomenergie Schadet aber noch mehr, zudem muss der Staat für die Entsorgung des Mülls aufkommen inkl. Transport nach Gorleben und Co. Auch der Rückbau der Alten Atomanlagen kommt der Staat auf, würde das Mal So wie es eigentlich sein müsste von den Energieunternehmen die damit ja schließlich Gewinner erzielen getragen werden wäre der Atomstrom der Teuerste Strom den wir hätten da die das auf die Preise aufschlagen würde nur würde den keiner mehr den Strom kaufen.

Einfach mal bei Google nach "wie teuer ist atomstrom wirklich" suchen

Gibt da z.B. das http://www.kerngedanken.de/...
http://www.stromtip.de/...
http://cdn.erlebe-flensburg.de/...


Wirbt E.ON nicht auch mit Regenerativer Energie? Da brauch man doch auch Arbeiter für sollen die doch die Bereiche weiter aufstocken, die wissen doch das die Menschen lieber "sauber" Energie möchten würden die Also mehr dort Investieren und über Ihre Lobbys noch ein paar Subventionen locker machen den könnte der Strom auch günstiger werden und somit könnten alle Sauberen Günstigen Strom beziehen. Aber das wollen die ja anscheint nicht, die halten lieber an alten Mustern fest die sich seit Ewigkeiten bewährt haben und wenn es nicht mehr anders geht wird erst um gedacht.

Das kennt man ja auch aus anderen Branchen die Musikindustrie weiß seit der Gründung Napster in den 90er Jahren das der Trend zum Musik Download hingehen wird haben es aber bis nicht wirklich geschafft einen gut funktionierendes Online Vertriebs Model auf die Beine zu stellen weil Sie lieber an alten Mustern festhalten wollen und den aber beklagen das die Läute sich die Musik über Tauschbörsen besorgen.

[ nachträglich editiert von SystemSlave ]
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12.12.2011 08:57 Uhr von mustermann07
 
+6 | -6
 
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Wenn man Milliarden sparen will: wieso werden dann nicht die Schmarotzer, also Vorstände, Manager oder wie sich die Dep.pen auch nennen mögen, vor die Türe gesetzt?
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12.12.2011 09:03 Uhr von Win7
 
+5 | -5
 
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Nun ja: nach dem letzten Erdbeben und dem Tsunami in Deutschland, ist der Atomausstieg logische Konsequenz. o_O

Solarenergie ist ja soviel besser, klar. Ok man braucht zwar die Rohstoffe für den Bau, aber egal welcher Schaden dadurch entsteht. Ebenso die Flächen die dafür benötigt werden, egal. Über die derzeitige Effizienz will man lieber nicht reden.
Ist wie der Welthunger, den man nicht stillen kann, weil man es für den Biokraftstoff braucht. Und gibt es diesen, dann will man ihn nicht, den das Auto ist heilig, Stichwort E10. Da greift man lieber zum Weltmeer schädigendem Erdöl.
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12.12.2011 09:09 Uhr von xCheGuevarax
 
+2 | -0
 
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vergleichen ! Mal so nebenbei und etwas offtopic, vergleicht doch mal häufiger die strompreise und wechselt eure Anbieter! Bei Kfz macht das jeder, beim Strom liest man selten davon. Okostrom ist meist günstiger als was ihr jetzt beim aktuellen Anbieter zahlt, und wenn Arbeitsplatze bei Atomriesen wegfallen, werden neue durch regenerative Anbieter geschaffen!
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12.12.2011 09:22 Uhr von MC_Kay
 
+1 | -1
 
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@ xCheGuevarax: "[...]werden neue durch regenerative Anbieter geschaffen!"

Schön wenn es so währe....
Jedoch schaut die Realität oftmals ganz anders aus.
Da werden Billiglöhner aus dem Osten geholt, die dann die Windkraftanlagen aufstellen und warten. Selbst die Teile werden nicht mehr in Deutschland hergestellt, sondern aus dem Ausland importiert.
Die einzige Sparte in der wirklich noch Arbeitsplätze geschaffen werden könnten ist in der Entwicklung und Planung. Nur werden diese Stellen auch schon verstärkt von Chinesen besetzt.....
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12.12.2011 09:29 Uhr von K.T.M.
 
+4 | -1
 
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@Win7: "Ist wie der Welthunger, den man nicht stillen kann, weil man es für den Biokraftstoff braucht."

Biokraftstoff in der jetzigen Form ist hirnrissig, damit hast du völlig recht. Aber Welthunger anzuführen ist ein reines Todschlagargument. Es werden jedes Jahr mehr als genug Lebensmittel produziert. Man könnte sogar 40 % der produzierten Lebensmittel wegschmeißen und man könnte immer noch 7,5 Mrd. Menschen mit täglich 2500 kcal versorgen. Dass Menschen verhungern liegt am kranken System und nicht an Mangel an Anbaufläche.
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12.12.2011 09:55 Uhr von Chuzpe87
 
+3 | -0
 
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EON: Die versuchen damit doch nur wieder die Regierung zu erpressen und irgendwo Subventionen für die armen armen Energiekonzerne zu erschleichen.
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12.12.2011 11:30 Uhr von bigX67
 
+0 | -1
 
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lebensmittel werden bis zu 30 mal gehandelt, bis sie zum endverbraucher kommen.

wie oft ist dann der preis gestiegen ?
wer kann sich das nicht mehr leisten ?

bei der energie wird es ähnlich sein.

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