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Eurokrise: Wie kann man sich auf den Euro-Zusammenbruch vorbereiten?

In der Bevölkerung der Euro-Länder greift die Angst immer weiter um sich. Einige flüchten mit ihrem Geld in vermeintlich stärkere Länder und Währungen, beginnen Lebensmittel zu horten oder bauen Schutzräume. Gold, Edelsteine, Autos und Grundbesitz werden als Wertanlage immer beliebter.

Für diejenigen, die nicht das nötige Kleingeld haben, bleiben nur andere handfeste Währungen, beispielsweise Zigaretten, um diese dann tauschen zu können. Auch die Selbstversorgung kommt wieder in Mode. Do-it-yourself Gewächshäuser und Lehmbacköfen haben Zulauf bekommen, genau wie Nutztierhaltung.

Energieversorgung ist ebenso ein wichtiges Thema. Wie heizt man sein Haus, wenn es keinen Holzofen gibt? Auch die Umsätze bei Bunkerherstellern gehen durch die Decke. Manche denken sogar an Bewaffnung, wie sie beispielsweise Jäger haben. Als Lösung wird aber auch Flucht aus Deutschland gesehen.


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WebReporter: ouster
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Euro, Wirtschaft, Finanz, Chaos, Zusammenbruch, Eurokrise
Quelle: www.welt.de

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29 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.12.2011 19:37 Uhr von syndikatM
 
+38 | -12
 
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so ein unsinn. was soll die scheiße? die renten sind sicher
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11.12.2011 19:57 Uhr von _Illusion_
 
+32 | -5
 
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Sicher ist nur eines: Das System ist am Ende, so wie es immer schon irgendwann ein Ende fand. Mathematisch zweifelsfrei auf der Hand.

Die Frage ist jetzt nur noch, -wann- wir die Folgen zu spüren bekommen.

Ich mache mir deswegen keine Gedanken, ich kann eh nichts dagegen tun, außer Selbstvorsorge. Damit sind wir schon lange fertig, nun legt endlich los und verschiebt es nicht dauernd nach hinten ... lügnerisches Dreckspack.

Ich hab den Kühlschrank und Gefriertruhe prall und stopfe mich dekadenterweise den Rest des Jahres mit Allem voll, was reingeht und trinke an Weihnachten und Sylvester teuerste Weine und Champagner ... scheiß drauf, denn vielleicht sieht das Ende nächsten Jahres anders aus.

Enjoy :-)
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11.12.2011 20:05 Uhr von CoffeMaker
 
+26 | -1
 
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Deswegen hat sich wohl unsere Warmwelle erst vor kurzem eine Villa für 2,5 Millionen gekauft :)
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11.12.2011 20:14 Uhr von Pils28
 
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Für den Ottonormalverdiener ändert sich doch: rein gar nichts. Man geht weiterhin 5 mal pro Woche zur Arbeit und als Gegenleistung wird man entsprechend entlohnt. Leute mit wirklich viel Kapital werden entsprechend von Profis vorbereitet. Solange keiner interesse an Anarchie hat, wird es auch keine Anarchie geben. Bevor es in D nötig sein wird einen Bunker und Nutztiere zu haben, muss schon einiges passieren. Vielleicht bei einer Zombieapokalypse oder ähnlich Wahrscheinlichem.
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11.12.2011 20:20 Uhr von sicness66
 
+9 | -13
 
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Was ist denn das ? Die News liest sich, als ob wir kurz vorm 3. Weltkrieg stehen. Die Welt will wohl mit aller Macht die Bild in Sachen Verdummung überholen ?
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11.12.2011 20:52 Uhr von Shan_sn
 
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Sicness: Ist doch eh alles Springerverlag.
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11.12.2011 20:55 Uhr von Floetistin
 
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Pils28: oh du Leichtgläubiger.

Es ist gerade mal 100 Jahre her, da hatte es hier in Deutschland genau so ausgesehen. Ein Laib Brot kostete damals mehr als die Leute in 10 Jahren verdient haben.

Zigaretten und Lebensmittel waren als Tauschmittel wichtiger als Geld.


Vor knapp 70 Jahren stand Deutschland (und eure / unsere Grosseltern) vor einem Trümmerhaufen. Struktur? Staatliche Ordnung? Nix da!!

Deutschland existiert grad mal rund 62 Jahre.

Unsere Nachbarn.. der Ostblock, dort waren die geschilderten Bedingungen Alltag. Kaum 1000 km weg von uns.

Der Jugoslawien-Krieg (bzw. wars ja eigentlich "nur" ne Krise). Gleich hinter Österreich gelegen. Von München aus ist man schneller dorthin als nach Hamburg gefahren.

Die Welt ist in stetigem Wandel. Blickt mal 100 Jahre zurück und sagt mir was sich in der Zeit noch alles getan hat.

Wer meint, dass alles für immer so bleiben wird wie es jetzt ist, ist ganz schön blauäugig.

Ich hoffe wirklich sehr, dass wir nicht in Elend aufgehen. Aber wer kann das schon sicher sagen?

Eine Krise wie in den 50ern in den USA, zeitgleich mit einer Revolution in China und dem Auseinanderbrechen der Eurozone könnte durchaus für Anarchie und eine komplette Neuordnung der staatlichen Verhältnisse sorgen.

Und keines der genannten Ereignisse ist aus der Luft gegriffen.
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11.12.2011 21:32 Uhr von Pils28
 
+0 | -2
 
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Wir können ja wetten. Ich nehme ein Sixpack Staropramen, wenn in 5 Jahren Zigaretten noch keine Währung sind. ;-)
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11.12.2011 22:16 Uhr von :raven:
 
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Die Antwort ist nicht schwer: http://www.zdf.de/...
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11.12.2011 22:33 Uhr von hofn4rr
 
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@ouster: >> Wir haben aber ausnahmsweise einmal aus der Vergangenheit gelernt, keiner muss sich in Deutschland grosse Sorgen vor dem Verhungern machen! <<

noch nie war in deutschland die versorgungssicherheit so anfällig wie heute.

lagerhallen wurden wegrationalisiert und täglich müssen landwirte das handtuch werfen.

unsere versorgung mit grundlegenden dingen hängt von der kaufkraft der währung, unserem einkommen, und dem wohlwollen anderer länder mit argrarüberschüssen ab.

wie abhängig wir beispielsweise von argrarimporten sind, zeigte sich bereits kurz nach dem ersten wk., mit der verhängung der hungerblockade, wo hiesige ackergäule mit laub gefüttert wurden, sofern sie nicht gleich beim metzger landeten.

darüber hinaus ist der zivilschutz inklusive der vorräte, ein schlechter witz.

>> Aber ehrlich gesagt, einen gewissen Vorrat an den wirklich notwendigen Dingen sollte jeder gut geführte Haushalt vorhalten. <<

umsonst empfiehlt der bund nicht eine mehrwöchige vorratshaltung.
sie wissen wohl, wie grottig die versorgunglage im falle einer echten krise wäre.

http://www.zdf.de/...

und die spinner die hühner und ziegen halten wollen, werden wohl eher mehr wie weniger.

@raven
erhm, du warst wohl etwas schneller mit dem link^^

[ nachträglich editiert von hofn4rr ]
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11.12.2011 22:40 Uhr von hofn4rr
 
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@ouster: << Habe vor ein paar Wochen zwar schonmal so einen Selbstversorger-Guru in einer Polit-Talk Sendung gesehen, aber ich habe den nicht für voll genommen. <<

das ist auch nicht sinn und zweck solcher sendungen, die leute für voll zu nehmen, die wissen was nach einem währungsgau passieren kann.
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11.12.2011 23:12 Uhr von Trallala2
 
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@Floetistin: "Es ist gerade mal 100 Jahre her, da hatte es hier in Deutschland genau so ausgesehen. Ein Laib Brot kostete damals mehr als die Leute in 10 Jahren verdient haben."

Nicht zu vergleichen mit Heute. Vor 100 Jahren sah das etwas anders aus. Zuerst ein Verlorener Krieg und sehr hohe Reparationszahlungen. Der Staat hatte dadurch kaum Goldreserven. Damals war die Währung am Gold angelehnt. Gold weg, Währung wenig wert. Dann die Ruhrbesetzung und der Generalstreik. Da der Staat hinter dem Streik stand und deshalb alle Löhne übernahm, aber kein Geld hatte, wurden die Gelddruckmaschinen angeworfen. Die schwache Währung wurde derart verwässert, dass sie zuletzt nichts mehr wert war. Die Geldabwertung kam nicht von ungefähr. Hier meinte der Staat das Monopol auf Geld zu haben und Geld drucken zu können wenn es welches braucht. Das funktioniert aber nicht. Das Geld wird zwar mehr, aber weniger wert. Zuletzt die Weltwirtschafskriese. Die hatte aber mit der Geldentwertung weniger zu tun.

Heute sieht das anders aus. Das schlimmste was passieren kann ist, dass die DM wieder eingeführt wird, wenn es mit dem Euro nicht klappt. Da aber in DE die Währung an die Wirtschaft gekoppelt ist und in in DE die Wirtschaft boomt, ist nicht zu erwarten, dass eine deutsche Währung an Wert verliert.

"Deutschland existiert grad mal rund 62 Jahre. "

Das ist nicht ganz richtig. Deutschland wurde vor 140 Jahren gegründet. Seit dem wurde es mehrmals lediglich reorganisiert (sorry, der Fachbegriff ist mir entfallen). Das Bedeutet, dass der Staat Deutschland 140 fortbesteht, lediglich die Staatsform geändert wurde. Das passiert z.B. wenn aus einer Monarchie eine Republik wird. Es gab in Deutschland zwei solche Änderungen. Die letzte ist die BRD.
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11.12.2011 23:22 Uhr von hofn4rr
 
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@couster: die leute, dir vor krisen warnen, wollen für voll genommen werden.

wie geschrieben, sind die "sendungen/medien" gemeint, die solche leute als spinner oder als panikmacher darstellen.

das die leute nicht übertreiben, zeigt die historie.
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11.12.2011 23:58 Uhr von Trallala2
 
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@hofn4rr: Genauso wie die japanische Sekte die in der U-Bahn Gas raus gelassen hat, damit ihre Prophezeiung stimmt.
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12.12.2011 00:18 Uhr von shadow#
 
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@hofn4rr: Die Historie zeigt mir etwas ganz anderes: Dass all die die in den letzten 50 Jahren Kellerbunker voller Wasser, Getreide, illegaler Waffen und Ziegen angehäuft haben, schlicht und ergreifend Spinner oder zumindest naive Tölpel waren.

Die einzige unwahrscheinliche Situation in der diese "Vorsichtsmaßnahmen" überhaupt etwas bringen, ist die Zombie-Apokalypse.
Wer sich sicher ist dass er seinen Bunker demnächst benötigt, sollte sich am besten schon mal dahin zurückziehen und den Rest der Gesellschaft vor seinem Idiotismus verschonen.
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12.12.2011 01:22 Uhr von hofn4rr
 
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@shadow: >> Die Historie zeigt mir etwas ganz anderes: Dass all die die in den letzten 50 Jahren Kellerbunker voller Wasser, Getreide, illegaler Waffen und Ziegen angehäuft haben, schlicht und ergreifend Spinner oder zumindest naive Tölpel waren. <<

interessant, dein einblick in die historie^^

demnach sind die schweizer allesamt spinner, mit einer schutzraumquote von über 100%, und nationalen getreide-/lebensmittelreserven für knappe 5 monate =>

der einzige grund warum hierzulande der vorsorgebereich so vernachlässigt wird, ist rein politischer natur.

was für viele opas und omas noch ganz normal war, übersteigt heute leider den horizont vieler vollgefressenen systemgläubigen.

>> Die einzige unwahrscheinliche Situation in der diese "Vorsichtsmaßnahmen" überhaupt etwas bringen, ist die Zombie-Apokalypse. <<

mögliche scenarien die mithilfe der vorsorge besser bewältigt werden können, sind ganz realer natur, und mittlerweile für jeden absehbar.

kann man dagegen etwas tun und "jetzt" noch mit moderaten mitteln vorsorge betreiben?
die antwort ist eindeutig ja.

@globi123
>>Glaubt ihr, die Hungernden und verzweifelten Menschen machen vor einer Grundstücksgrenze "halt"? Oh, entschuldige, ich wollte nicht stören, aber ihr seht wohlgenährt aus, während meine Familie und ich seit Wochen nur noch Gras fressen ... darf ich was abhaben ... nein? .. Trotzdem danke und noch einen schönen Tag ... <<

du beschreibst ein mögliches problem das so garnicht abwegig ist, im falle eines zusammenbruches der versogungskette.

aus dem grund würde ich wohl die nähe zu städten und hauptverkehrsverbindungen meiden wollen.

auf dem land, hier im süden zumindest, hätte man mit den nachbarn nach ein paar wochen weniger ein problem, da man hier kein exot wäre, mit einer gut gefüllten speisekammer.

von dem abgesehen könnte es sich auch als vorteil erweisen, wenn man in der lage wäre zu teilen...

die stadtleute essen einem auch nicht gleich alles weg, selbst wenn sie in der lage wären zu fuß die stadt zu verlassen^^

aber wie man es dreht und wendet, vorsorge macht sinn, auch ohne bunker und einer privatarmee =>
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12.12.2011 02:53 Uhr von Dracultepes
 
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Und wir haben unseren Feststoffbrennkessel gegen ne Gasheizung getauscht. Nagut nen Pelletofen ist auch noch vorhanden. Aber die muss man dann erstmal pressen^^
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12.12.2011 13:04 Uhr von LLCoolJay
 
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Trallala2: Du hast sicher Recht was die damaligen Verhältnisse anging. So wie ich Flötistins Beitrag aber aufgefasst habe meinte sie aber, dass die Welt ständigem Wandel unterworfen ist und etwas das heute noch gut und toll aussieht morgen schon Armut bedeuten kann.

Die BRD existiert wirklich erst knapp 60 Jahre. Natürlich gab es auf dem Gebiet der heutigen BRD andere Staaten. Da kann man noch viel länger als 140 Jahre zurückgehen.

Aber die BRD, so wie sie jetzt ist und von der heutigen Generation als fast unveränderlich und stabil gesehen wird, existiert gerade mal so um die 60 Jahre.


Ich glaube auch nicht, dass es bei einer Rückwandlung des Euros in DM zu katastrophenartigen Ausfällen kommt. Aber kurzzeitig dürften Preise schon in die Höhe schnellen und mittelfristig auch der Export stagnieren oder gar rückläufig werden.

Es wird dann bestimmt 10 - 20 Jahre brauchen sich wieder zu fangen. Aber ich mach mir da keine Sorgen. Deutschland ist ein innovatives Land mit weltweit einem guten Ruf. Auch wenns mal einige Jahre eng wird, halten wir uns schon oben.

Aber im "worst case" könnte es auch zu einem Zerfall der BRD kommen.
Man bedenke, dass die BRD an sich auch "nur" ein Zusammenschluss von 16 einst selbstständigen Staaten war (eigentlich sogar noch mehr als 16).

Manche schütteln den Kopf wenn sie heute hören, dass Bayern oder Baden-Württemberg selbstständig sein sollte. Aber vor 200 Jahren war das keine Frage. Da kam ein Zusammenschluss mit Hessen o.ä. nicht in Frage.

Solche Umstellungen sind aber über die Jahrzehnte und Jahrhunderte hinweg ständig vorgekommen und werden auch immer wieder vorkommen.
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12.12.2011 14:04 Uhr von goozerin
 
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Achtung legt euch Lebensmittelvorräte an. dieses vorgehen der regierenden war im vorfeld schon zum scheitern verurteilt. sie werden niemals zugeben das sie die lage nicht mehr unter kontrolle haben und wir von bankstern regiert werden. das stimmvieh soll ruhig gehalten werden wenn der grosse knall kommt. währungsreform steht schon vor der tür. die weltwährung nähert sich auch langsam aber sicher. mein tipp sichert euch jetzt schon einmal ab bringt euer geld in sicherheit und legt euch lebensmittelvorräte an.

weitere infos auch hier:
http://www.alienargus.com

viele grüße
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12.12.2011 18:50 Uhr von LordOfThunder
 
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@globi123: Ich denke die schnelle Entwicklung hängt damit zusammen, dass vor etwa 200 Jahren die "richtigen" Erfindungen gemacht wurden, die notwendig waren um die weitere Entwicklung anzukurbeln. Ich denke da insbesondere an die Dampfmaschine.
Im Gegensatz zu früheren Hochkulturen wurde es dadurch möglich Städte, Länder, ja ganze Kontinente wesentlich näher zusammen zu bringen und eine flächendeckende Versorgung sicherzustellen. Dadurch wurde das Bevölkerungswachstum angeregt. Außerdem ist es den LEuten bei gesichter Grundversorgung möglich sich auf andere Dinge zu konzentrieren, statt woher denn nn das Essen für heut abend kommt.

Die wenigsten Zivilisationen sind mMn tatsächlich untergegangen. Die meisten sind wohl einfach von anderen Staaten übernommen oder unterdrückt worden.
Und das Wissen aus der Antike ging meines Wissens im Mittelalter verloren.
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12.12.2011 20:19 Uhr von Trallala2
 
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@LordOfThunder: "Und das Wissen aus der Antike ging meines Wissens im Mittelalter verloren."

Sorry, andersrum, das Wissen der Antike wurde im Mittelalter wiederentdeckt. Um genauer zu sein schummerte das Wissen der Antike im Osten und kam durch die Kreuzritter erst wieder in den Westen.
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12.12.2011 21:33 Uhr von LordOfThunder
 
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@globi, trallala: globi: Outsourcing lass ich mir ja noch gefallen. Aber inwiefern waren denn Produktionstraßen, Serienfertigung etc. novh vor 1800 oder so bekannt?

Hier hab ich einen interesanten Text zur Neuzeit. Besonders den Absatz nach "Beginn der Neuzeit" mit der Quellenangabe "8".

Anderersits ist ja auch nicht so, dass zuvor keine Erfindungen gemacht wurden (Buchdruck beispielsweise). Es ging nur alles sehr viel langsamer. Aber wie gesagt: die Hauptursache für die rapide Zunnahme sehe ich in der engeren Vernetzung und gesicherten Versorgung der Gesellschaft.

@trallala2: Wurde das Wissen nicht von der Kirche teilweise zurückgehalten bzw verboten (Stichwot Hexenverbrennungen)?
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12.12.2011 22:45 Uhr von Trallala2
 
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@LordOfThunder: "@trallala2: Wurde das Wissen nicht von der Kirche teilweise zurückgehalten bzw verboten (Stichwot Hexenverbrennungen)?"

Meiner Kenntnis nach nicht. Aristoteles wurde z. B. erst wieder so ab dem 12. Jahrhundert wieder bekannt, aufgrund von Rückübersetzungen aus dem Arabischen. Die hatten wiederum die Griechen kopiert und das Wissen so bewahrt.

Was die Hexenverbrennungen, so war es weniger die Kirche (bzw. die Inquisition) die sich um "Hexen" kümmerte. Was die Kirche angeht, so war die eher hinter den Häretikern her. Nur sehr selten kümmerte sich die Inquisition um die Hexenprozesse, bzw. sah es nicht als ihre Aufgabe an. Entgegen der landläufig Meinung war es nicht die Kirche, sondern das weltliche Gericht, das Hexenprozesse veranstalte.
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13.12.2011 00:45 Uhr von Trallala2
 
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@globi123: "Die Ägypter haben ... in Serienfertigung hergestellt!"

Was die Ägypter und Serienfertigung angeht, so sind Pfeile und Bögen eher uninteressant. Viel interessanter ist ihre Kunst, bzw. Skulpturen und Malereien. Denn auch die wurden in einer Art Serienfertigung hergestellt. So gab es einen Kunsthandwerker der nur Hände herstellte, es gab einen für die Nase, einen für die Augen, für die Fuße usw. Damit alles schnell und in gleichbleibender Qualität hergestellt wird, haben sich die Kunsthandwerker immer nur auf ein Körperteil spezialisiert. Damit mußte keiner die ganze Skulptur beherrschen und ein Kunsthandwerker war schneller anzulernen, denn er mußte nur ein Körperteil beherrschen. Somit haben an einer Skulptur immer viele gearbeitet.

"Und was noch wichtiger ist: Sie lebten Ökologischer und sie "überlebten" ... eigendlich waren sie uns dahingehend gesellschaftlich-moralisch überlegen!"

Na ja, die fehlende Möglichkeit die Umwelt zu zerstören bedeutet nicht besser zu sein. Also was soll da moralisch überlegen sein.

Das bedeutet aber nicht, dass in der Antike nicht zerstört wurde. So haben es die Griechen geschafft auf ihre Halbinsel alle Bäume abzuholzen. So kahl war früher Griechenland nicht. Auch andere Kulturen, wie z. B. auf den Osterinseln betrieben Raubbau. Hier um Weltbekannten Skulpturen herzustellen und zu transportieren.
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13.12.2011 21:27 Uhr von geselliger_Wookie
 
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lol: Vorbereiten!!! Muhaha ich sehe schon die Roten Fahnen auf den Reichstag...

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