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China: Immobilienblase ist geplatzt

Auf dem chinesischen Immobilienmarkt wird die Nervosität größer. Aktien von Immobilienentwicklern werden zunehmend abgestoßen. Die offiziellen chinesischen Statistiken zeigen ebenfalls einen Preisrückgang.

Fang Mian, Experte bei Guoxin Securities, zieht als Fazit eine Trendwende auf dem Immobiliensektor in China. Nach dem Platzen der Immobilienblase komme jetzt, so Fang, die Phase der Preisrückgänge. Das Geldhaus BNP Paribas geht von einem zehnprozentigen Rückgang aus.

Der Preisrückgang hätte deutliche Folgen für die Konjunktur. Denn die chinesische Bauwirtschaft ist einer der wichtigsten Träger des Wirtschaftswachstums. Mit einer Krise in dieser Branche stiege auch die Arbeitslosigkeit.


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WebReporter: newsshi
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Wirtschaft, China, Einbruch, Immobilie, Immobilienblase
Quelle: www.handelsblatt.com

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.12.2011 16:52 Uhr von Floetistin
 
+30 | -1
 
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ein -Wunder? Sicher nicht.

Die Chinesen bauen komplette Städte, inclusive Bürogebäuden, Schulen, Theatern, usw. neu auf. Und zwar ohne Bewohner.

Dort wurden Millionen-Metropolen aus dem Boden gestampft und keiner wohnt darin.

Natürlich ist diese Immobilienblase geplatzt. Wer soll denn darin einziehen?? Wenn man die Menschen dorthin zwangsversetzt stehen damit unweigerlich andere Städte und Dörfer leer.

Und bezahlen kann das sowieso keiner.
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11.12.2011 17:10 Uhr von Mecando
 
+2 | -10
 
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Naja, Ist doch praktisch.
Dann sinken, und das auch in anderen Wirtschaftszweigen, die Löhne. Und das wiederum kommt dann auch den Abnehmern zu Gute, also der westlichen Welt.
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11.12.2011 17:45 Uhr von kingoftf
 
+8 | -2
 
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Und nach der: Immobilienblase platzt die Automobilblase und dann jammern die deutschen Autobauer.....
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11.12.2011 18:09 Uhr von Floetistin
 
+12 | -1
 
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Mecando: Ach ja? Und wenn China noch billiger produziert, wer kauft dann die Sachen?

Die Leute, die aufgrund der Billigproduktion in China ihre Arbeitsplätze in Europa verloren haben sicher nicht.
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11.12.2011 23:00 Uhr von Perisecor
 
+7 | -0
 
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Und das ist letztlich einer der Gründe, weshalb die VR China weder den Westen allgemein überholt, noch neue Weltmacht wird.


In dem von bertl058 verlinkten Video wird es schön gesagt:
Was zählt ist nicht das absolute BIP, sondern die Qualität der Erzeugnisse.
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11.12.2011 23:24 Uhr von Tuvok_
 
+7 | -2
 
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hat Perisecor recht. CHINA konnte und kann immer nur Quantität aber KEINE Qualität. Und das wird ihnen letztendlich zum Verhängnis werden. In dem Video fiel die Mega Shopping Mall auch schon wieder auseinander... Alles schnell schnell hochgezogen und genauso schnell verfällt der kram da wieder...
Masse statt Klasse..
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12.12.2011 11:46 Uhr von derleo
 
+2 | -1
 
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Trendwende??? lächerlich: mit Sicherheit ist das genau so eine Blase wie bei den ami´s
erst künstlich die preise in die höhe treiben bis dann keiner mehr bezahlen kann. Aber macht ja nix, läuft doch alles wie geplant, Erst ami´s pleite, jetzt die chinesen und als nächstes wir Europäer. so langsam liegt die ganze macht auf unserer welt nur noch ein paar wenigen Händen und die plannen bestimmt nix gutes.(man siehe die Bilderberger)
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12.12.2011 12:33 Uhr von jonnyswiss2
 
+3 | -0
 
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Wann kapiert die Menschheit dass es nicht immer nur Wachstum geben kann?
Irgend wann ist doch mal Schluss, und dann ist dieses Wirtschaftssystem im Arsch - und was kommt dann?
Entweder bereitet sich die Politik langsam auf eine anderes System vor (nein, Sozialismus ist genauso vom Wachstum abhängig wie der Kapitalismus, ist also auch nicht DIE Lösung) oder sonst wird dieser Gesellschaft dann irgendwann einen totalen Zusammenbruch erleiden müssen...
Und das möchte ich mal nicht erleben wollen!
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12.12.2011 13:50 Uhr von Gorli
 
+1 | -0
 
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Also für mich hört sich das nach einer einfachen Rezession auf dem Immobiliensektor aus wodurch sich die Preise wieder normalisieren und dann stabilisieren. Eine geplatzte Blase sieht anders aus als der anngenommene "zehnprozentigen Rückgang". IdR gibt es am anfang eine heftige Volatilität, d.h. Schwankung auf hohem Niveau, gefolgt vom eigentlichen Downburst, welcher durchaus 50 bis 60% Kursverluste _pro Stunde_ erreichen kann. Danach kommt meistens ein Doppel oder Tripelup, sprich es geht kurz nach oben bevor es weiter nach unten geht. Das sind die Spekulanten die auf das Ende des Downbursts spekulieren und dabei verlieren.

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