New York: Goethe-Institut zeigt Spuren der Deutschen in der Stadt
Das Goethe-Institut in New York hat ein neues Projekt auf den Weg gebracht. Da im 19. Jahrhundert ein Drittel der Bewohner deutscher Herkunft waren, zeigt es nun auf einer Website die Spuren, welche die deutschen Einwanderer hinterlassen haben. So gab es, zum Beispiel, von Deutschen gegründete Vereine.
Der Ostteil Manhattans wurde damals "Klein-Deutschland" genannt, da dort zunächst die meisten Deutschen lebten. Heute gibt es kaum noch Spuren der Deutschen. Abhilfe soll die Website schaffen, mit der man per Smartphone einen Stadtrundgang mit Fotos und Informationen machen kann.
Auf den Bildern wird ein Foto des alten Gebäudes über das neue gelegt. Ohne das neue Angebot wären viele der alten deutschen Geschichten nicht mehr nachvollziehbar. Besonders interessiert sind, neben den Touristen, auch deutschstämmige Amerikaner, die es für ihre Ahnenforschung nutzen.