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Kleve: Weil der 45-jährige Sohn starb, verhungerte der 81-jährige Vater

Zu einem Drama kam es im Klever Stadtteil Kellen. Weil ein 45 Jahre alter Mann vermutlich durch einen Herzinfarkt verstarb, musste sein 81 Jahre alter, bettlägriger Vater verhungern.

Niemandem der 7.000 Bewohner des Stadtteils fiel auf, dass beide Männer seit über zwei Monaten nicht mehr in der Öffentlichkeit zu sehen waren. Nachbarn riefen schließlich die Polizei, weil sich die Post vor der Eingangstür des Hauses der beiden anhäufte.

Die Beamten fanden dann die beiden Männer tot in der Wohnung. Ein Polizeisprecher sagte: "Die Untersuchungen haben ergeben, dass der 45-jährige Sohn zuerst gestorben ist, vermutlich durch einen Herzanfall. Der schwer kranke Vater war bettlägerig und ist durch die dann fehlende Versorgung gestorben."


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Vater, Sohn, Familiendrama, Kleve, Verhungern
Quelle: www.express.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.12.2011 11:51 Uhr von Pikatchuu
 
+19 | -0
 
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Wie traurig und so etwas in einem kleinen Dorf, wo jeder über jeden Redet.


Sonst nimmt man immer an, so was passiert in der Anonymen Großstadt.
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11.12.2011 12:57 Uhr von Klassenfeind
 
+12 | -3
 
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Das ist ja so bitter !! Anscheinend hatten die zwei keine Verwanden mehr, die vllt. angerufen hätten und sich wunderten, das keiner abnimmt..

Einen Pflegedienst gab es offensichtlich auch nicht, da wäre das gleich aufgefallen..Dank an die CDU /CSU Politiker, die es gut finden, wenn Pflegebedürftige zu Hause von ihren Angehörigen betreut werden und Danke an diejenigen, welche bestimmen, ob man eine Pflegestufe bekommt..in aller Regel erst dann, wenn mein den eigenen Kopf unterm Arm trägt...

Alles Beamte, die dieses Bestimmen, mit null Ahnung von dem, was sie Anordnen...es geht nur um´s Geld..die Menschlichkeit bleibt auf der Strecke..
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11.12.2011 20:54 Uhr von Blackhart12
 
+1 | -0
 
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das: ist schrecklich. Vorallem weil 2 Monate keinem aufgefallen ist das sie nicht mehr da sind. Echt traurig sowas. Hoffe es geht mir nicht auch mals so :-(
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12.12.2011 04:43 Uhr von iarutruk
 
+1 | -1
 
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@autor lass mal die kirche im dorf. in einer gemeinde von 7.000 einwohnern kennt sich kaum jemand. diejenigen die in der öffentlichkeit stehen, ok, die sind bekannt, aber es wird keiner der im süden der gemeinde lebt, viele die im norden westen, oder im gemeindekern leben, kennen.

ich selbst lebe in einer gemeinde mit 6.500 einwohnern. und mich kennen eventuell die hälfte der bewohner, da ich durch mein arrangment in vielen vereinen vor allem auch durch meine stellung als vizepräsident unseren bekannten volksfestes fungiere

schlimmer ist es, dass die unmittelbare nachbarschaft 2 monate ins land streichen ließ, bevor einem aufgefallen ist, dass sich die post vor der tür stapelt. zu den größten trotteln gehören dazu die postzusteller, die ja wahrscheinlich am meisten vor der türe wwaren und den poststapel hätten sehen müssen. aber denken gehört anscheinend nicht zu ihren aufgaben.
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12.12.2011 08:51 Uhr von Neapolitaner
 
+3 | -0
 
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BRD halt. Kenne das von meinem Vater und einer über 90 Jährigen Nachbarin.

Die Nachbarin brauchte so einen Rampe um mit dem Rollator in ihr Haus zu kommen, da haben die tatsächlich 4 Wochen gebraucht um eine dort hinzustellen. Als sie aber kurze Zeit später in ein Krankenhaus eingewiesen wurde, haben die es aber komischerweise innerhalb von Tagen geschafft die Rampe wieder einzupacken...

Mein Vater hatte, ich glaub 40% gehabt, vorher. Nach dem Schlaganfall hat er noch versucht zu arbeiten, kann er aber körperlich nicht mehr. In der Reha, 3 von 4 Ärzten bescheinigen ihm Arbeitsunfähigkeit, er beantragt also Rente. Jetzt kommts, es wurde abgelehnt mit der Begründung: "Seine Prozente hätten sich nicht geändert"...
Der absolute Knaller kam dann kurze Zeit Später, sie haben ihm Rente für ein Jahr bewilligen wollen, Trick 17. Hätte er es angenommen müsste er danach wieder neu Rente beantragen, was wohl auch wieder 2 Jahre dauern würde. Dreckschweine. Naja jetzt klagt er, wird wohl durch die ganzen Atteste Recht bekommen.

Achja, ihr wisst auch dass wenn man nach dem Arbeitsleben ein paar Jahre lang "Arbeitslos" ist, dass der Rentenanspruch sinkt ? Ich könnt kotzen...

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