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11.12.11 10:42 Uhr
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Rentner erklagte sich den versprochenen Gewinn bei einem Kaffeefahrt-Veranstalter

Der 71-jährige Rentner Gerhard Pültz aus Geroda (Unterfranken) sollte 1.000 Euro im Lotto gewonnen haben, ohne dass er je Lotto gespielt hatte. Um an den Gewinn zu kommen, müsste er nur an einer Gewinn-Bustour teilnehmen, auf welcher unter anderem ein " großzügiges Mittagessen" versprochen wurde.

Weitere Gewinne wurden versprochen, zum Beispiel ein mobiles Navigationsgerät mit 3,5-Zoll-Farbdisplay. Pültz und zwei seiner Freunde mussten eine dreieinhalbstündige Verkaufsveranstaltung für Arzneimittel, Betten und Messersets über sich ergehen lassen. Von den 1.000 Euro Gewinn war keine Rede mehr.

Stattdessen sollten sie Kurzurlaube nach Berlin und Südtirol gewinnen, wofür zusätzlich 236 Euro für Beratungen über "Einreise und Visavorschriften" zu bezahlen wären. Der Rentner verklagte die Firma und bekam Recht: der Veranstalter muss ihm 1.150 Euro bezahlen, 1.000 Euro Gewinn plus 150 fürs Navi.


WebReporter: Kamimaze
Rubrik:   Brennpunkte / Rechtsstreit
Schlagworte: Gewinn, Rentner, Veranstalter, Kaffeefahrt
Quelle: www.bild.de
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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen Super ...   
 
+1 | -21
 
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11.12.2011 10:53 Uhr von hoenipoenoekel
Kommentar ansehen Strafe?   
 
+11 | -0
 
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11.12.2011 11:03 Uhr von DerBelgarath
Von einer Strafe ist sowohl in der News wie in der Quelle doch überhaupt nicht die Rede!

Für dreieinhalb Stunden Aufwand ist das doch ein nettes Sümmchen, gerade für einen Rentner, der sonst möglicherweise überhaupt nichts zu tun hat.

Die Gerichte muß die Gangsterfirma ebenfalls bezahlen, und nur solchen Leuten, die vor Gericht gegangen sind, haben wir überhaupt eine mittlerweile deckende Rechtsprechung vorliegen.

Wenn das, ermutigt durch solche Berichte, von jeder Kaffeefahrt ein paar Leute machen, ist solchen Firmen die Gewinnmarge dahin, insbesondere bei sich schließenden Lücken in der internationalen Durchsetzung solcher Urteile...
Kommentar ansehen Gut so   
 
+11 | -0
 
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11.12.2011 13:17 Uhr von Bokaj
nur so können diese Halsabschneiderfirmen dazu gezwungen werden, keine falsche Versprechungen zum Ködern der Kunden zu machen.

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