11.12.11 10:20 Uhr
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Sohn in die Türkei entführt: Mutter will ihr Kind zurück

Der sechsjährige Elias aus Borken wurde bereits im August von seinem Vater mit gefälschtem Pass in die Türkei entführt. Der Vater war mit der Erziehung des Kindes durch die Mutter unzufrieden.

Nach dem Vater war mit internationalem Haftbefehl gefahndet worden. In Ankara konnte er ausfindig gemacht werden und musste bei der Polizei eine Aussage machen. Eine Strafe droht ihm jedoch trotz des illegalen Grenzübertritts nicht.

Für die Mutter wird es nach Aussage der Staatsanwaltschaft schwierig aber nicht unmöglich, ihr Kind zurück nach Deutschland holen zu dürfen. Die Entscheidung trifft das türkische Familiengericht. Es soll möglicherweise bereits Fälle gegeben haben, in denen die Mutter das Sorgerecht bekommen hat.


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WebReporter: culturebeat
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Kind, Türkei, Mutter, Sohn, Entführung
Quelle: www.die-glocke.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.12.2011 10:20 Uhr von culturebeat
 
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11.12.2011 10:38 Uhr von Celestine61
 
+16 | -3
 
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"Für die Mutter hoffe ich, dass die existenzielle Finanzkrise, in der Deutschland mittlerweile steckt, keine Rolle bei der Urteilsfindung spielt. "

was hat das Eine mit dem Anderen zu tun ?

Die Wertschätzung von Frauen ist ein Thema, mit dem sich die Türkei nicht beschäftigt.
Frauen zählen nicht und ich bezweifel ganz stark, dass die arme Frau das Sorgerecht zugesprochen bekommt.

Vielleicht sollte sie darüber nachdenken, was es noch für Wege gibt den Sohn wiederzubekommen.
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11.12.2011 10:42 Uhr von memo81
 
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11.12.2011 10:55 Uhr von culturebeat
 
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11.12.2011 11:03 Uhr von culturebeat
 
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11.12.2011 11:52 Uhr von Tastenhauer
 
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Kommentar: "Das Gericht wird wohl in erster Linie darauf achten, wer das Kind am besten erziehen kann."

Und das können deutsche Gerichte nicht? Sind die nicht so gut wie die türkischen? Oder kann er sich bei den türkischen sicher sein, daß er das Kind zugesprochen bekommt?

Wie gut er das Kind erziehen kann, wurde durch die Flucht gänzlich unter Beweis gestellt.
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11.12.2011 11:58 Uhr von culturebeat
 
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11.12.2011 12:09 Uhr von Tastenhauer
 
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Ja ja, sehr schön, daß hier strafbare Handlungen vehement verteidigt werden. Schöne neue Welt.
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11.12.2011 12:24 Uhr von culturebeat
 
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11.12.2011 13:18 Uhr von Jolly.Roger
 
+7 | -0
 
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"Für die Mutter hoffe ich, dass die existenzielle Finanzkrise, in der Deutschland mittlerweile steckt, keine Rolle bei der Urteilsfindung spielt. "

Für den Vater hoffe ich, dass die aktuelle Wetterlage (bis -14°C) und die Erdbebenkrise, in der der Türkei mittlerweile steckt, keine Rolle bei der Urteilsfindung spielt.


Heute fliegen sie aber wieder tief..... ;-)



@culturebeat:
"Der Vater hat sich nicht strafbar gemacht, zumindest nicht in der Türkei"
Keine Ahnung von nix und mitm lesen happerts auch...:
"Dabei hat er zugegeben, dass er den Jungen mit einem gefälschten Pass in die Türkei gebracht hat"

Passfälschung ist also nicht strafbar?

Frage mich, wieso ihn die türkische Polizei dann verhaftet hat....!?

[ nachträglich editiert von Jolly.Roger ]
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11.12.2011 18:59 Uhr von culturebeat
 
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@Jolly.Roger ER WURDE NICHT VERHAFTET: sondern nur befragt!

Der Vater hat sich nach türkischem Recht NICHT strafbar gemacht.
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11.12.2011 19:17 Uhr von Jolly.Roger
 
+4 | -1
 
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culturebeat: "Der Vater hat sich nach türkischem Recht NICHT strafbar gemacht. "

Ah, ist dort also Dokumentenfälschung nicht strafbar? Toller Rechtsstaat.....

Das die Türkei sich nicht um den internationalen Haftbefehl kümmert, ist klar. Aber vielleicht hält sich die Türkei ausnahmsweise mal ans Haager Kindesentführungsübereinkommen, dass die Türkei ebenso wie Deutschland unterzeichnet hat.

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