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EU-Gipfel: Großbritannien vor dem Austritt aus der EU?

Die auf dem EU-Gipfel getroffenen Beschlüsse werden von Experten positiv bewertet. Allerdings bleibt der fade Beigeschmack, dass sich Großbritannien geweigert hat, die Entscheidungen mitzutragen.

Gunther Krichbaum (CDU) vom Europa-Ausschuss des Bundestages sprach von einem möglich Austritt Großbritanniens. Auch der EU-Parlamentarier Martin Schulz von der SPD spricht davon und dass sich Großbritannien "ein gigantisches Eigentor" geschossen hat.

Außenminister Guido Westerwelle nannte es bedauerlich, dass nicht alle EU-Länder an einem Strang ziehen. Er betont aber, dass weiterhin gemeinsam an der Zukunft Europas gearbeitet wird.


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WebReporter: ouster
Rubrik:   Politik
Schlagworte: EU, Großbritannien, Gipfel, Austritt
Quelle: www.welt.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.12.2011 13:17 Uhr von culturebeat
 
+14 | -8
 
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Sollen sie doch! Die Insel hat sowieso nie richtig dazugehört. Allein schon die Grenzen für unqualifizierte Migranten aus Afrika dicht zu machen - trotz Schengen - ist ein Skandal!

Grossbritannien ist auf dem Finanzmarkt ähnlich aktiv wie die Schweiz und kann, falls diese irgendwann (Gott bewahre) der EU beitreten sollte, für die dort beschäftigten Hochqualifizierten ein mögliches Auswanderungsziel sein.
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10.12.2011 14:03 Uhr von RoDa
 
+17 | -9
 
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wow: es gibt also doch noch Länder die genug Verstand haben und diesen Irrsinn nicht weiter mitmachen. Dieses System kann so nicht funktionieren. Ein gigantisches Eigentor geschossen hat nur Merkel und Co, aber die halten weiter drauf.

[ nachträglich editiert von RoDa ]
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10.12.2011 14:26 Uhr von sicness66
 
+7 | -4
 
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Macht´s gut ihr Trottel: Schon jetzt eine ausufernde negative Handelsbilanz. Die Briten wirds freuen, wenn ihr heiliges Pfund den Abstieg antritt...
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10.12.2011 14:26 Uhr von shadow#
 
+6 | -4
 
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Ein wahrer Verlust für die EU! Abgesehen davon dass sie freiwillig sowieso nicht austreten weil sie sich damals wesentlich mehr Rechte als Pflichten ausgehandelt haben, wäre das für die restliche EU wohl gar nicht mal so schlecht:
Dann könnten wir wirtschaftlich und politisch endlich so offensiv gegen die Briten agieren wie sie öfter mal gegen die Interessen der EU handeln.
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10.12.2011 16:53 Uhr von Misuke
 
+4 | -1
 
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Der hat net seinem Land: gedient sondern den Eurokritikern aus seiner eigenen Partei die ihn sonst platt gemacht hätten

Mit was will England denn überleben ...mit seiner Agrarwirtschaft ??? mit seinen überdimensionierten Exporte ???
Sollen sie doch am besten ganz abhauen dann müssen sie wenigstens nicht unter den Rettungsschirm
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10.12.2011 18:02 Uhr von 338LM
 
+0 | -0
 
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ich wünschte es wäre Nacht: oder die Preussen kämen
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10.12.2011 19:15 Uhr von Floetistin
 
+0 | -2
 
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ouster:
Die USA und China reagieren schneller? Globalisierung?

Hör bitte mit dem populistischen Scheißdreck auf.

1. die USA sind wirtschaftlich am Ende. Das Land hat viele reiche Leute aber selbst wenig Geld und dank hoher Schulden im Ausland (vor allem bei den Chinesen) wenig rosige Zukunftsaussichten.

2. China... das Wirtschaftswunder dieser Zeit ist genauso eine Seifenblase wie es diverse Konzerne, Banken und auch die EU sind.
China hat extrem hohe Exportzahlen. Exporte die fast nur durch Importe in die EU erfolgen.
Bricht die EU auseinander oder sinkt auch nur die Kaufkraft in diesen Ländern, hat China ein gigantisches Problem.
Nicht nur das, durch den großen Erfolg der Chinesen bilden sich auch dort Bewegungen, die höhere Löhne und ein Sozialsystem fordern.
Viele Firmen wandern jetzt schon nach Taiwan, Thailand, Südkorea, etc. aus.

Wo reagiert China hier bitteschön? Wird der Binnenmarkt gestärkt? Nein!
Wird versucht nachhaltig zu wirtschaften? Nein!
STatt dessen werden Milliarden verschwendet um ganze Städte zu bauen, die leer stehen. Es werden Atomkraftwerke gebaut anstatt das Geld in die Erforschung neuer Energiequellen zu stecken.

Und wieso? Weil die Chinesen kein eigenes Know-How haben. Sie klauen das von westlichen Firmen und bauen es möglichst billig nach.

Globalisierung, in dem STil wie sie betrieben wird, ist über kurz oder lang zum Scheitern verurteilt.

Was funktioniert hätte, wäre ein Staatenverbund (auf Europa bezogen) gewesen, mit nichts weiter als Regeln und Absprachen zur Vereinfachung von Reiseverkehr, Handel und Arbeit gewesen.

Das was getan wurde war (trotz dessen das es anders gesagt wurde) aber einen Superstaat Europa zu bilden. Ausserhalb jeglicher Demokratie und ohne ein fundiertes Gerüst, was das Ganze trägt.

Es wurden so viele Staaten wie möglich in so kurzer Zeit wie möglich mit aufgenommen, ohne überhaupt sich GEdanken zu machen ob es zu diesem Zeitpunkt sinnvoll war / ist.

Es wurde eine einmalige Chance vergeben.

Und egal wie die Politik entscheidet... das Volk ist nicht einverstanden. Selbst wenn die unzufriedenen noch nicht mal die Mehrheit darstellen, gibt es schon jetzt Proteste und Rebellionen an allen Ecken und Enden.
Was meinst du wie die Franzosen, Spanier und Italiener reagieren wenn die Souveränität endgültig an Brüssel abgegeben wurde?

Anstatt mit dem Volk etwas aufzubauen, was nachhaltig ist, hat man lediglich dem Geflüster des Finanzadels Folge geleistet. Man hat die regionalen und nationalen Interessen, Traditionen und die Kultur komplett ignoriert.


Du merkst hoffentlich, dass ich nicht gegen ein vereintes Europa prinzipiell bin.
Nur so wie es schlussendlich realisiert wurde, ist es nichts was von all den Bürgern hier auf Dauer getragen wird oder werden kann.


@Trallala2
Äähhmm... du verwechselst etwas. Die Briten haben sehr viel Macht und Einfluss an die Amerikaner verloren.
Jedoch ist das "Empire" längst nicht so klein wie du denkst.

Direkt der Krone unterstehen (ausser natürlich England, Schottland, Wales und Nordirland) auch Australien, Kanada, Neuseeland und ettliche weitere Staaten rund um den Globus.

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