10.12.11 09:52 Uhr
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Neues Modell der Praxisgebühr würde fünf Euro bei jedem Arztbesuch fordern

CDU/CSU und FDP steht voll hinter dem Entwurf, die gängige Handhabung der Praxisgebühr zu verändern. Dieser soll nicht mehr pro Quartal zehn Euro kosten, sondern, so die Überlegung, möglicherweise fünf Euro pro Arztbesuch.

Grund hierfür sei, dass Menschen in Deutschland zu oft zum Arzt gehen. Gesundheitsminister Daniel Bahr hat vor, bereits Anfang 2012 Gespräche einzuleiten, die ein neues Modell hervorbringen sollen.

Die Gesundheitskosten steigen immer weiter, jeder Deutsche besucht im Durchschnitt 18 mal pro Jahr einen Arzt. Man brauche ein neues Steuerungselement.


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WebReporter: FrankaFra
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Modell, Krankenkasse, Reform, Praxisgebühr, Daniel Bahr
Quelle: www.bild.de
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44 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.12.2011 09:52 Uhr von FrankaFra
 
+9 | -68
 
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10.12.2011 09:57 Uhr von UICC
 
+16 | -3
 
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Wat? Im Durchschnitt 18? Kann ich echt nicht glauben.

Wie wird der ermittelt? Gehören Tage in denen man im Krankenhaus liegt mit dazu ?
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10.12.2011 09:57 Uhr von culturebeat
 
+6 | -25
 
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10.12.2011 09:58 Uhr von Haecceitas
 
+41 | -3
 
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Toll: Ich kann mir die Gebühr jetzt schon kaum leisten...
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10.12.2011 09:59 Uhr von FrankaFra
 
+11 | -40
 
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10.12.2011 10:05 Uhr von quade34
 
+17 | -1
 
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dann sollte aber: die Extragebühr für den Zahnarzt auch gesenkt werden. Und zwar drastisch, denn manche Zahnbehandlungen sind sehr langwierig und bedeuten viele Konsultationen in kurzer Zeit.
Der genannte Betrag von 5 € ist viel zu hoch. Er würde die Belastung der Patienten insgesamt verdoppeln.

[ nachträglich editiert von quade34 ]
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10.12.2011 10:13 Uhr von ThomasHambrecht
 
+32 | -3
 
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Ich zahle 3000.- Euro im Jahr an die (gesetzliche) Krankenkasse, damit ich als kleiner Freiberufler versichert bin.
Wenn man das einmal aus eigener Hosentasche zahlt, fragt man sich zurecht, was die mit dem vielen Geld machen. Zumal beim Zahnarzt nichts zugezahlt wird.
Wenn sich 25 Selbständige zusammentun, könnten wir uns einen eigenen Arzt einstellen und hätten die beste Versorgung.
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10.12.2011 10:25 Uhr von UICC
 
+18 | -0
 
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@ThomasHambrecht: "Wenn man das einmal aus eigener Hosentasche zahlt"

Willst du etwa sagen, dass nicht Selbständige nicht aus eigener Tasche Zahlen? Ich zahle 3400€ im Jahr an die gesetzlichen und mein Arbeitgeber noch mal soviel.
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10.12.2011 10:28 Uhr von quade34
 
+4 | -1
 
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Und 250 Freiberufler beschäftigen 10 Ärzte, und 2500 dann 100 Ärzte usw. Sobald ist die Zahl der Ärzte so hoch, dass eine eigene Verwaltung gegründet wird und schon haben wir eine neue Krankenkasse. Lustig.
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10.12.2011 10:29 Uhr von Funky-Brain
 
+33 | -4
 
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@FrankaFra: Du lebst doch im Ausland, oder? Da fragt man sich doch, wie Du Dir ein Urteil über den nächtlichen Notdienst deutscher Kassenärzte bilden kannst. Noch dazu mal wieder in der typischen Stammtischmanier. Erinnere Dich doch bitte an deine Wurzeln und stelle auch weiterhin nur News im Tittenbreich ein. Das verschont uns von deiner Selbstdarstellung in wichtigen Themenbereichen.
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10.12.2011 10:35 Uhr von FrankaFra
 
+4 | -36
 
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10.12.2011 10:56 Uhr von film-meister
 
+26 | -2
 
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Schweinerei: was machen dann chronisch Kranke? Bald Insolvenzverfahren eröffnen? Es wird immer Leute geben, die unnötigerweise einmal zu oft zum Arzt gehen, klar, aber warum sollen dann alle drunter leiden?? Die Praxisgebühr selbst ist schon Hohn genug, dann noch die KV vom Lohn und -in vielen Fällen- noch den monatlichen Zusatzbetrag.
Können sie auch gleich noch die GEZ mit einberechnen, wenn im Wartezimmer Radio läuft....
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10.12.2011 10:57 Uhr von culturebeat
 
+4 | -11
 
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@ThomasHambrecht: Du könntest weniger bezahlen, wenn gewisse Personen nicht mehr das System ausnutzen.
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10.12.2011 10:59 Uhr von Funky-Brain
 
+32 | -5
 
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FrankaFra: Ich frage mich ernsthaft, welche Informationen ich mir über dich einholen sollte, was das allgemeine Bild positiv verändern sollte. Dein Niveau ist in jeder Zeile zu erkennen. Und bitte verschone mich mit PM´s. Mir reicht dein geistiger Durchfall schon in den öffentlichen Kanälen.
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10.12.2011 11:05 Uhr von chaotiker1
 
+26 | -2
 
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Unsozial: So ein Vorschlag kann nur von Leuten kommen, die sich Ihre Gehälter selbst bestimmen und kaum noch wissen, wohin mit der Kohle.
Ich muss jetzt schon nötige Arztbesuche verschieben, weil ich die 10€ gerade nicht übrig habe. Oder rette mich irgendwie ins nächste Quartal, damit ich die 10€ wenigstens nur einmal bezahlen muß.
Diese Praxis wird den verantwortlichen irgendwann auf die Füße fallen, denn wenn die Leute die notwendigen Behandlungen immer verschieben, wird die notwendige gleichmäßige Überwachung des Gesundheitszustandes außen vor und vieles wird verschleppt, was dann irgendwann ein Vielfaches an Behandlungskosten verursacht.
Die einzig vernünftige Lösung wäre die Abschaffung der Privaten Krankenkassen, so das auch jüngere und Gutverdienende Selbständige in die gesetzlichen Kassen einzahlen, und schon funktioniert das System wieder. So lange sich aber gerade die Besserverdiener aus dem Sozialsystem ausklinken dürfen, wird das wohl so bleiben. Die Gesetzlichen könnten ja dann immer noch gegen Zuzahlung "Zuckerchen" an die Besserverdiener, wie 1-Bettzimmer, Chefarztbehandlung oder Ähnlichen überflüssigen Schnickschnack, vertreiben.

[ nachträglich editiert von chaotiker1 ]
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10.12.2011 11:15 Uhr von FrankaFra
 
+3 | -28
 
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10.12.2011 11:29 Uhr von hallo24
 
+2 | -20
 
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10.12.2011 11:35 Uhr von Borgir
 
+24 | -0
 
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die Kassen haben gerade Milliardengewinne bekannt gegeben. Wozu also eine Reform der Praxisgebühr?

Vor allem sind in diesem Durchschnitt von 18 Besuche ja auch noch die Besuche chronisch Kranker, die sich nur Rezepte abholen, oder diejenigen, die nur mal ein Rezept brauchen und den Arzt gar nicht zu Gesicht bekommen. Diese Idioten in Berlin sind so langsam nicht mehr tragbar.

[ nachträglich editiert von Borgir ]
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10.12.2011 11:35 Uhr von DerMaus
 
+4 | -4
 
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Durchschnittlich 18 mal im Jahr? Das gilt aber nur für gelangweilte Renter, die nichts besseres zu tun haben, oder?

Also ich für meinen Teil war vor über 2 Jahren das letze mal beim Arzt.
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10.12.2011 12:19 Uhr von Ariete
 
+14 | -1
 
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Super Dann kann ich statt 10 Euro 25 Euro pro Quartal an Praxisgebühr abdrücken, weil ich aufgrund meiner chronischen Krankheit jeden Monat zum Facharzt muss, und durch mein schwankendes Gehalt (Überstunden) MUSS ich immer ein ganzes Jahr im Voraus bezahlen, da ist nix mit vorzeitig befreit werden...
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10.12.2011 12:37 Uhr von DeepVamp
 
+15 | -1
 
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@ Franka: Also bis jetzt fand ich deine Kommentare meistens sinnvoll .. aber diesmal irrst du dich völlig, denn das wäre dann für die meisten nicht mehr zu finanzieren.
Ich selbst geh selten zum Arzt … und muss nun aufgrund ner OP dauernd zum Arzt, das wäre dann nach diesem Modell nicht mehr zu bezahlen.
Die Folge davon wäre dann das Arme Menschen nicht mehr zu Nachfolgeuntersuchungen gehen könnten, und dann logischerweise ohne Behandlung immer kränker würden.

@ hallo 24

Wen stellst du eigentlich ein, wenn sich alle Selbstständig machen würden?
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10.12.2011 12:41 Uhr von FrankaFra
 
+1 | -19
 
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10.12.2011 12:52 Uhr von DeepVamp
 
+10 | -1
 
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@ Franka: Ab wann ist es denn eine chronische Erkrankung?
Eine OP die weitere Untersuchungen nach sich zieht, ist es offenbar nicht, aber dennoch würde es dem Patienten dann weitere Kosten verursachen.

Diese ganzen sogenannten „individuellen“ Ansprüche sieht man bei H4, sie nutzen keinem Menschen, sondern sie versorgen nur die Bürokratie und die Gerichte mit Arbeit.

Viele Menschen gehen schon heute kaum noch zum Arzt, weil die Praxisgebühr und die Rezeptgebühr nicht mehr tragbar ist.
Das würde dadurch noch schlimmer.

Es gibt zwei Möglichkeiten, die durch so was erreicht würden:
Entweder es werden dadurch, das die Menschen zu spät zum Arzt gehen wesentlich höhere Kosten verursacht, oder das Ziel ist, arme Menschen einfach sterben zu lassen, weil sie sich den Arztbesuch nicht mehr leisten können.
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10.12.2011 12:53 Uhr von Cataclysm
 
+2 | -6
 
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also ich würde eindeutig geld sparen und wäre mit der regelung so einverstanden, wenn denn sichergestellt ist, dass die kassen sich an den chronisch kranken patienten nicht ne goldene nase damit verdienen...meint,wenn ich 10 mal zum zahnarzt muss wegen ner neuen krone oder so, wäre 10 mal 5 euro ne ganze menge..


wenn ich überlege, wie oft manche leute zum arzt rennen ,wegen nichtigkeiten..kann ich schon verstehn, dass man auf dieses verhalten einwirken will.
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10.12.2011 12:55 Uhr von RoDa
 
+17 | -1
 
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wieso: wundert mich das nicht ? Von dieser Regierung ist nichts anderes zu erwarten. Diese Weltfremden SPINNNER da oben haben doch schon lang keine Ahung mehr wie die kleinen Leute leben müssen. Klar mit ca 5000€ im Monat und mehr bräuchte sich kaum einer Sorgen machen.

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