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Finanzdienstleister AWD droht dreistellige Millionenklage

Das ARD-Magazin "Panorama" und "NDR Info" konnten bei Recherchen erstmals belegen, wie der Finanzdienstleister AWD rund um seinen Börsengang im Jahre 2000 illegal Kasse gemacht hat. Jetzt drohen dem Unternehmen seitens ehemaliger Anleger Rückforderungen in dreistelliger Millionenhöhe.

AWD soll über eine Tochterfirma Provisionen von über 15 Prozent bei Abschlüssen von geschlossenen Fonds erhalten haben. Kunden müssen laut geltendem Recht über solche Provisionshöhen aufgeklärt werden. Da die Provision aber zwischen Tochter- und Mutterkonzern gesplittet wurde, entfiel die Beratung.

In der Konzernbilanz wurden die Provisionen dann wieder zusammengefasst. Eine Vorgehensweise, die ehemalige Manager bestätigen. Die geschlossenen Fonds hatten damals ein Volumen von 500-700 Millionen Euro ausgemacht. AWD wurde 2008 an Swiss Life verkauft und bestreitet die Vorwürfe.


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WebReporter: sicness66
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Euro, Klage, AWD, Rückzahlung, Finanzdienstleister
Quelle: daserste.ndr.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.12.2011 15:44 Uhr von sicness66
 
+3 | -0
 
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Schon eine Klage vor Jahresfrist würde dem Unternehmen eine ordentlich Kerbe in die Bilanz reinschlagen. Dann dreistellige Millionenbeträge als Rückstellung zu buchen, sind nicht ohne. Am wenigsten wird sich der Mutterkonzern Swiss Life darüber freuen. Ein Grund warum Maschmeyer jetzt die Flucht ergreift ?
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09.12.2011 16:33 Uhr von kingoftf
 
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Hauptsache: Herr Maschmeyer verarmt nicht komplett, ich mach mir schon Sorgen.....
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26.04.2012 23:38 Uhr von Medieval_Man
 
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Ich wette der Maschmeyer hat in eigene Tasche schonmal ordentlich beiseite geschafft. Was aber wäre schlussendlich die Konsequenz der dreistelligen Millionenklage? Weitermachen?

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