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Japan: Zweifel an Unverzichtbarkeit der Atomkraft

Die Kernschmelze im Atomkraftwerk von Fukushima nach dem Tsunami im letzten März hat die japanische Atompolitik stark beeinflusst: Von den 54 japanischen Atomkraftwerken wurden bisher 45 abgeschaltet. Dennoch ist von Stromknappheit im Land nichts zu spüren.

Weder Industrie noch Straßenbeleuchtung oder der öffentliche Nahverkehr sind von der Abschaltung der Kraftwerke betroffen. 70 Prozent der Bevölkerung sind für einen Atomausstieg.

Im Sommer nächsten Jahres könnte es jedoch zu einem Strommangel im einstelligen Prozentbereich kommen. Deshalb fordern Energieversorgungsunternehmen die sofortige Wiederinbetriebnahme der Atomkraftwerke.


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WebReporter: culturebeat
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Japan, Atomkraft, Zweifel, Atomausstieg, Energieversorgung
Quelle: www.faz.net

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.12.2011 14:30 Uhr von culturebeat
 
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Ich hatte erst eine andere Quelle eingeliefert. Die meint: Der Strommangel im Sommer liegt an Klimaanlagen.

Im Sommer werden wir also sehen, wieviel den Japanern ein Leben ohne noch mehr radioaktive Verstrahlung wert ist. Falls es zur Unterversorgung kommt, sollte man die Strompreise drastisch anheben um den Verbrauch zu senken.

TEPCO möchte übrigens wieder verseuchtes Wasser ins Meer leiten. Die radioaktiven Substanzen werden auch durch billigen Fisch weiter in deutschen Supermärkten landen.
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09.12.2011 14:38 Uhr von Rechthaberei
 
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@Autor, wenn dann gehts aber heimlich ins Meer: Tepco, der Betreiber des havarierten Kernkraftwerks Fukushima Daiichi, hat am Freitag bekanntgegeben, dass er nun doch kein kontaminiertes Wasser ins Meer pumpen wird. Nach Gesprächen mit Fischereiverbänden habe sich Tepco gegen den jüngst vorgestellten Plan entschieden, erläuterte eine Unternehmenssprecherin. Tepco-Geschäftsführer Junichi Matsumoto sagte, das Unternehmen werde versuchen, weitere Tanks zu bauen und mehr Wasser aufzubereiten, um es zur Kühlung zu nutzen.

http://www.spiegel.de/...
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09.12.2011 15:01 Uhr von culturebeat
 
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@Rechthaberei: Der Eintritt von Grundwasser kann nicht gestoppt werden und man kann nicht bis zum Sankt-Nimmerleinstag neue Tanks bauen.

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