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Deutscher EU-Kommissar Günther Oettinger brüskiert Bundesregierung: Atomkraft bleibt

Für die deutsche Bundesregierung ist dieses Vorhaben ein Schlag ins Gesicht, denn die EU plant offenbar trotz des deutschen Ausstiegs an einem Festhalten und Ausweiten der Atomenergie.

Ein weiterer Affront in der Angelegenheit ist, dass der deutsche EU-Energiekommissar Günther Oettinger sich ebenfalls gegen die deutsche Regierung stellt und die Atomkraft als "wichtigen Faktor" in der EU bezeichnet.

In den nächsten 20 Jahren will die EU 40 neue AKW bauen lassen. Mit diesem Plan ist ein Streit zwischen Deutschland und der EU vorprogrammiert.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Politik
Schlagworte: EU, Bundesregierung, Atomkraft, EU-Kommissar, Energiepolitik
Quelle: www.spiegel.de

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21 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.12.2011 11:27 Uhr von SNnewsreader
 
+49 | -2
 
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Das war doch so klar: als Vorstand bei EnBW brauch man den noch nicht einmal bestechen.
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09.12.2011 11:29 Uhr von quade34
 
+20 | -10
 
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die anderen Europäer: ticken eben nicht so opportunistisch.
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09.12.2011 11:38 Uhr von Kalle87
 
+16 | -8
 
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"Fair": Der Witz an der ganzen Sache ist ja, nun hat Deutschland in Zukunft keine AKWs mehr, dafür alle Länder drum herum umso mehr.
Wenn dann dort ein AKW Probleme hat, haben wir ebenfalls diese Probleme (siehe Tschernobyl) und wir können noch nicht einmal was dafür.

Es vergeht kein Tag, an dem ich froh bin zur EU zu gehören, danke dafür oder auch nicht.
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09.12.2011 11:40 Uhr von machi
 
+20 | -12
 
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Eine Katastrophe im Atomkraftwerk macht nur 1x Bumm,
der Strahlungsmüll bleibt noch für nen paar 100.000 Jahre.
Jedes Gramm was da eingespart wird lohnt
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09.12.2011 12:11 Uhr von dumm78
 
+22 | -4
 
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gz atom lobby ...

atomkraftwerke sind toll, der steurzahler zahlt fürn bau und müllentsorgung und nochmal fürn strom.

atomkraftwerke sind geldpressen, wie konntet ihr nur glauben die werden abgeschafft ^^

schämt euch und schenkt eurem örtlichen energiekonzern mindestens 1 monats gehalt und fresst gefälligst in der suppenküche elender pöpel.
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09.12.2011 12:12 Uhr von culturebeat
 
+6 | -8
 
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Deutschland sollte aus dem Verein austreten: (oder das zumindest androhen)

Dann schalten die anderen Länder ihre AKWs ab, damit Deutschland sie weiter unterstützt.

In Frankreich stehen dutzende uralte und unsichere AKWs. Wenn auch nur eines davon explodiert und der Wind Richtung Osten weht, ist halb Deutschland verseucht.

Tschernobyl war weit weg...
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09.12.2011 12:19 Uhr von dagi
 
+7 | -3
 
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die: politiker die deutschland in die EU getrieben haben gehören heute noch geteert und gefedert durch dorf gejagt !!! aber wir geben ihnen ja lieber das bundesverdienstkreuz und 15000 euro rente !!!!
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09.12.2011 12:25 Uhr von dubberle
 
+3 | -2
 
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"Oettinger nescisse literas": so hätte das wohl Caius Iulius Caesar formuliert. Diese Wortwahl gebrauchte er gegen Sulla, dem er damit Inkompetenz vorwarf.

"Sullam nescisse literas" heißt wörtlich übersetzt "Sulla kennt die Buchstaben nicht". Man darf getrost aus dem "nicht" ein "nicht einmal" machen. Caesar hat das wohl so gemeint, "ne - quidem" aber nicht formuliert, um die Aussage prägnanter zu formulieren.
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09.12.2011 12:31 Uhr von MC_Kay
 
+5 | -3
 
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Haftung: Dann sollen diese "§$%§&$"§$ auch gefälligst HAFTEN, wenn was passiert!
Nicht nur Finanziell sondern auch körperlich!
Am Besten sollten die dort dann selber mal aufräumen und nicht nur anderen die Arbeit zumuten!
Den Atommüll dann im Keller der Wohnhäuser dieser "Politiker" hinstellen.

Immer Pro AKW, aber die Folgen nicht tragen wollen
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09.12.2011 12:39 Uhr von dumm78
 
+2 | -2
 
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map: falls jemand in eine gegend ohne atomkraftwerke ziehen will hier wäre die karte.

http://upload.wikimedia.org/...

die einzige frage wo sich noch stellt ist, will ich wirklich in den ehmaligen osten oder leb ich doch lieber mit einem gewissen leuchten ...
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09.12.2011 12:49 Uhr von Miem
 
+8 | -1
 
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Er hat: insofern recht, als die Atomenergie nun mal CO2-frei ist. Und dass AKWs immer sicherer werden. Und Atomkraft JETZT ein wichtiger Faktor in der EU ist.

Nur hat er vergessen, dass der Atommüll trotzdem anfällt - und heute wesentlich gefährlicher ist als bei den ersten AKWs. Und dass noch lange nicht gesagt ist, dass die Atomkraft auch dann noch ein wichtiger Faktor sein wird, wenn die neuen AKWs fertig sind. Die Zeiten ändern sich nämlich - und zur Zeit sehr schnell.

Kann denn niemand denen da oben klarmachen, dass Deutschland auf die regerenativen Energien setzen soll, da es bei der Forschung ohnehin einen der oberen Ränge innehat? In einigen Jahren bzw. Jahrzehnten werden diese Energien nämlich ein wichtiger Faktor in der EU sein und ich möchte gerne, dass die anderen dann die Technik von uns kaufen möchten.
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09.12.2011 12:56 Uhr von LLCoolJay
 
+4 | -2
 
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culturbeat: Also

1. Deutschland KANN nicht aus der EU raus. Das ist in den ganzen Vereinbarungen und Verträgen nicht vorgesehen.
Die einzige Möglichkeit steht im Vertrag von Lissabon, nämlich die aus dem Selbstbestimmungsrecht der Völker heraus (oder so ähnlich).

2. Entfernung Tschernobyl - Kassel (als Mittelpunkt Deutschlands jetzt mal angenommen): 1743 km

Entfernung FR-Tricastin - Kassel: 1319km
ES-Santa Maria de Garona (sehr nahe an der südfranzösischen Grenze): 1718 km

Also soooo weit ist Tschernobyl auch nicht weg.
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09.12.2011 13:10 Uhr von MC_Kay
 
+5 | -4
 
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@Miem: "Er hat insofern recht, als die Atomenergie nun mal CO2-frei ist"

Welcher AKW-Betreiber hat dir denn diesen Bullshit implantiert?
Die Herstellung, Anreicherung, Aufbereitung, etc. der Brennstäbe sowie die Förderung bedarf eines sehr hohen Energiemenge, die in den Ländern oftmals mittels Kohlekraftwerken "erzeugt" wird.
Somit wird die CO2-Emmision nur "verlagert".
Hinzu kommt die Entsorgnung der verbrauchten und nicht wieder aufbereitbaren Brennelemente (Einschmelzen in Glas), sowie der Materialen, die beim Betrieb des AKW vertrahlt wurden, die auch eine sehr hohes Maß an Strahlung haben. Dafür wird auch eine enorm hohe Energiemenge benötigt, die auch aus Kohlekraftwerken kommen.
Bislang ist das alles noch Sondermüll und kann nicht wieder recycelt werden.

Sicherheit.
Es mag zwar sein, dass die Sicherheit deutlich gestiegen ist, aber dennoch gibt es gewisse Restrisiken, die man nicht unterschätzen darf!
Schließlich sind die Umweltschäden durch ein "explodiertes" Kohlekraftwerk deutlich geringer als die eines AKW.
Wer anderes behauptet solle mal nach Tschernobyl oder Fukushima fahren und den Menschen dort davon zu überzeugen, dass Kernenergie sicher ist!
Was nützt es das "sicherste AKW" zu bauen, wenn der Mensch die Fehler macht?
Sei es durch einen Bedienungsfehler wie in Tschernobyl oder durch Einsparungen an sicherheitsrelevanten Maschinen (sie Deep Water Horizon). OK, das Bsp. ist kein AKW, aber das sind die Folgen von Profitoptimierungen.

Mir ist sehr bewusst, dass wie einen enorm hohen Energiebedarf haben, aber müssen wir deshalb auf solche Technologien zurückgreifen, die so verdammt gefährlich sind?

Wir sollten in unserer Gesellschaft Wege finden, den Energiebedarf zu reduzieren. Jetzt kommt mir nicht mit der Energiesparlampe an! Die sparen zwar Energie beim Betrieb, aber bei der Entsorgung, Herstellung, etc. benötigen die deutlich mehr. Also könnte man die Glühbirne mit den Kohlekraftwerken und die Energiesparlampe mit den Atomkraftwerken gleichsetzen. Das was sie einsparen sollen, wird an anderer Stelle deutlich höhe benötigt. Die "recycelten" Reststoffe einer Energiesparlampe landen wie der Atommüll in irgendwelchen "Endlagern", weil man die Abfälle noch nicht recyceln kann.
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09.12.2011 13:26 Uhr von JesusSchmidt
 
+3 | -2
 
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wer ist denn hier "die eu"? seit wann vergibt die eu bauaufträge? wieviele akws hat die eu denn bisher so bauen lassen? ich dachte immer, die würden von den stromanbietern in auftrag gegeben.

kann es sein, dass oettinger MAL WIEDER totalen müll redet?
wieso kann dieser rechtsradikale clown über uns herrschen? sowas können doch nur andere rechtsradikale clowns gewählt haben?! deutschland stinkt gewaltig!
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09.12.2011 13:42 Uhr von TickTickBoom
 
+0 | -3
 
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Unser Strahlemann: Von nix ne Ahnung aber schön einen auf Energieriegel machen....tz
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09.12.2011 14:00 Uhr von sicness66
 
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Jawoll: Meine News von vor ein paar Monaten bestätigt sich nun.

http://www.shortnews.de/...
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09.12.2011 15:53 Uhr von Zephram
 
+1 | -0
 
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Wir, also das dumme Volk fordern ja auch noch immer keine Nachweise für sicheren Betrieb sowie Entsorgung vom Dreck...

jm2p Zeph
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09.12.2011 19:24 Uhr von dragoneye
 
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Co2 Emission: Atom 10-40g pro kWh
Wasser 10-40g pro kWh
Wind 10-40g pro kWh
Solarimport aus Spanien
25g pro kWh
Solar 100g pro kWh
Gas 150-450g pro kWh
Steinkohle 620-950g pro kWh
Braunkohle 730-1150g pro kWh

Wenn man die kompletten CO2 Emissionen reinrechnet z.B. Autofahren der Angestellten, Herstellung von Bauteilen etc. dann kommt man auf folgende Werte.
Bedenke: Auch regenerative Energiequellen haben eine CO2 Emission, besonders hoch sind die von multikristallinen Solarzellen.

Wenn man natürlich parteiisch ist und die Zahlen von Greenpeace verwendet, darf man sich natürlich nicht wundern, daß Solarzellen eine Emission von 0g pro kWh aufweisen und Atomstrom eine Emssion von 160g pro kWh.
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09.12.2011 23:09 Uhr von Marco Werner
 
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Was nützt der Atomausstieg in D, wenn: unsere Nachbarn weiter AKWs bauen wie die Bekloppten ? Sicher, jedes stillgelegte AKW ist eine Gefahrenquelle weniger, aber glauben die deutschen Politiker vielleicht,daß radioaktive Wolken einen Bogen um Deutschland machen ? So nach dem Motto "Die Tschernobyl-Wolke hat schließlich auch einen Bogen um die DDR gemacht!" :-D
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09.12.2011 23:13 Uhr von gohanf
 
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@ SNnewsreader: der Posten ist die Bestechung ;-)
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10.12.2011 09:01 Uhr von Wohlstandsprobleme
 
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Das Feuer: Als unsere Vorfahren lernten, das Feuer zu beherrschen, haben sie sich hin und wieder trotzdem die Finger verbrannt. Wo wären wir heute, wenn man sich damals so verhalten hätte, wie heute unsere Atomkraftgegner. Das Ziel muss heißen: die Kernenergie beherrschen - bis hin zur Entsorgung.

Wieviele Verbrennungsmotoren hat es in Anfangsjahren zerschossen, die Menschen haben gelernt, die Technik zu berherrschen.

Man könnte die Beispiele weiter fortführen.

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