Fürchten Singammern einen Feind, verringert sich deren Population
Wissenschaftler aus Kanada haben entdeckt, dass sich Angst auf die Population von Singammern auswirkt.
Die Angst vor Feinden und Raubvögeln beeinflusst die Population nachhaltig. Weniger Eier werden gelegt und aus noch wenigern schlüpfen Küken. Dies belegten sie in einem Test mit eingezäunten Singammern, denen die Forscher dann Laute von Feinden vorspielten.
Eine andere Kontrollgruppe bekam harmlose Geräusche zu hören. Die Vögel die sich bedroht fühlten bekamen 40 Prozent weniger Nachwuchs als die andere Gruppe. Die ängstliche Gruppe brütete auch weniger und fütterte die Küken seltener.