Südafrika: Forscher entdecken 77.000 Jahre alte Schlaflager aus Gräsern
In der Sibudu-Höhle in Südafrika wurden schon einige bedeutende Funde gemacht. Neben 70.000 Jahre altem Muschelschmuck und Pfeil-Bogen, fand man nun den ältesten Nachweis dafür, dass die Menschen vor 77.000 Jahren Gräser und Pflanzen als Schlafunterlage benutzten.
Dieser Beweis ist somit 50.000 Jähre älter als die bisherigen Funde von Schlaflagern. Bei den Grabungen fand man 15 Schichten die solches Pflanzenmaterial enthielten. Vornehmlich aus Ried und Binsen. Die Menschen verteilten dies auf dem Boden um besser sitzen oder schlafen zu können.
Erstaunlicherweise verteilten sie darüber Blätter der Kap-Quitte, die eine natürliche Abwehr gegen Mücken besitzen. Vor 73.000 verbrannten die Höhlenbewohner die Binsen, wohl um Schädlinge zu töten. Feuerstellen und Aschegruben nahmen vor 53.000 Jahren zu.